Runder Geburtstag von Markus Schmidberger

Kreisgruppenvorsitzender Karl-Heinz Schindlatz gratuliert seinem Geschäftsstellenleiter zum 50. und überreicht als Geschenk ein Bild von Fritz Maier. - Foto: Heidi Brandl
Kreisgruppenvorsitzender Karl-Heinz Schindlatz gratuliert seinem Geschäftsstellenleiter zum 50. und überreicht als Geschenk ein Bild von Fritz Maier. - Foto: Heidi Brandl

 

 

08.11.2019 - Damit hatte LBV-Geschäftsstellenleiter Markus Schmidberger nun wirklich nicht gerechnet. In seiner Geburtstagswoche hatte er Urlaub genommen, um seinen Jubiläumstag klammheimlich verstreichen zu lassen. Aber bei diesem Unterfangen spielte die LBV-Kreisvorstandschaft nicht mit.

 

Bei der jüngsten Vorstandssitzung verschlug es dem Markus dann fast die Sprache, als es gleich zu Sitzungsbeginn einen Sektempfang gab. Der LBV-Spatzenchor, der sich bei früheren Gelegenheiten ja schon mehrfach bewährt hatte, gab unter Leitung von Vorstandsmitglied Lisa Rahm ein 17-strophiges Geburtstagsständchen zum Besten, ein Lied nach einer Gstanzl-Melodie, das entsprechend umgedichtet das langjährige Wirken des Jubilars im LBV-Zentrum in Nößwartling beinhaltete.

 

Als Überraschungsgeschenk überreichte dann Kreisgruppenvorsitzender Karl-Heinz Schindlatz ein vom Künstler Fritz Maier gemaltes Bild, das ebenso alle naturschützerischen Tätigkeitsbereiche des nun 50-jährigen beinhaltet. Darunter durften natürlich Fledermäuse, Gelbbauchunken, verschiedene Greifvogelarten und Wiesenbrüter nicht fehlen. Auch die Luchsproblematik im Landkreis wurde natürlich im Kunstwerk dokumentiert.

 

Die nachfolgende Vorstandsitzung wird als eine der kurzweiligsten in die LBV-Kreisgruppenanalen eingehen. Gab es doch neben Sekt und anderen alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken auch kulinarische Köstlichkeiten, die von den weiblichen Mitgliedern der Kreisgruppenvorstandschaft zubereitet worden waren.

 

 

Nach getaner Arbeit prosten die Mitglieder des LBV-Spatzenchors dem Jubilar zu. Über die Namensgebung besteht innerhalb des Chors noch keine endgültige Einigkeit, da Spatzen bekanntermaßen ja eher klägliche Laute von sich geben. Deshalb plädieren manche auch für Nachtigallen-Chor oder wenigstens Amsel-Chor. - Foto: Heidi Brandl
Nach getaner Arbeit prosten die Mitglieder des LBV-Spatzenchors dem Jubilar zu. Über die Namensgebung besteht innerhalb des Chors noch keine endgültige Einigkeit, da Spatzen bekanntermaßen ja eher klägliche Laute von sich geben. Deshalb plädieren manche auch für Nachtigallen-Chor oder wenigstens Amsel-Chor. - Foto: Heidi Brandl
Das Bild von Fritz Maier, der im LBV-Zentrum in vielfältiger Weise seine künstlerischer Spuren hinterlassen hat, spiegelt die verschiedenen Tätigkeitsbereiche des Jubilars als Naturschützer wider. - Foto: Heidi Brandl
Das Bild von Fritz Maier, der im LBV-Zentrum in vielfältiger Weise seine künstlerischer Spuren hinterlassen hat, spiegelt die verschiedenen Tätigkeitsbereiche des Jubilars als Naturschützer wider. - Foto: Heidi Brandl

Ständchen zu Markus' 50. Geburtstag nach einer Gstanzl-Melodie

 

Den von einem LBV-Dichterteam verfassten Text des Geburtstagsständchen wollen wir unseren Lesern natürlich nicht vorenthalten:

 

Refrain: Der Markus is 50ge, scho seit a boa Dog, heit muaß er feiern, aa wenn er ned mog! (abwechselnd einmal Refrain und nach der nächsten Strophe "Holladiria holladiro, Holladiria holladiro", usw.)

 

1. In der Mühl is der Markus heit der wichtigste Mo, und wia des so kemma is, des hörts eich jetzt oo.

2. Erst is er Tierpfleger in Minga drom worn, dann is er nach Afrika als Ranger hiegfahrn.

3. Sei allergrößtes Vorbild des war da Alfred Brehm dem hod er immer nachgstrebt, des is halt sei Lebm.

4. Der Markus hod verweigert, zum Bund woilt er ned geh, als Zivi in da Untern Regnstraß war's tausendmoi so schee.

5. De war vogelwuid, damals de Zeit, da dro denkt er heit no mit ana gherign Freid.

6. Vom Zivi zum Gschäftsführer, mei des war a Sprung, d'Leit de ham gschaut, weil er war no so jung.

7. Dass d'Mühle so dosteht als Umweltstation, verdank mer dem Markus, er hod fest mit oogschobm.

8. Ob Eule, ob Falke, Storch und Fledermaus, wenn ebba oruaft, dann ruckt er glei aus.

9. De Unken im Blauberg, de homs eahm odoo, de zählt er so oft, wia er irgendwia koo.

10. Generationen vo Kinda hod er d'Umwelt erklärt, seitdem is dene de Natur sehr viel wert.

11. Da Markus duad gern flirten mit'm weiblichn Geschlecht, für eam is des lustig, oba ned allen recht.

12. Gibt's irgendwo a Demo so wia in Berlin, dann kann ihn nix halten, dann fahrt er dort hin.

13. Er hätt gern an Flipper, vo Star Wars sollt er saa, der is oba z'teier, der Kicker duads aa.

14. Oamoi pro Wocha, do hod er an jour fix, do geht er ins Kino, do hoitn fei nix.

15. Jetzt homma vui gsunga, es gaab no vui mehr, bloß oans solltads wissn, die Natur braucht di sehr.

16. Markus, jetzt wars des, wir brauch ma di scho, häng in der Mühle no fuffzig Joar dro.

17. Vui Glück und Gesundheit und jeden dog vui Freid, wünschn wir dir von Herzn für jetzt und allezeit.

 

 

 

 

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