Im Revier des Eisvogels

Ralph Sturm beeindruckte mit einer lockeren Vortragsweise und professionellen Bildern. - Foto: Dieter Renner
Ralph Sturm beeindruckte mit einer lockeren Vortragsweise und professionellen Bildern. - Foto: Dieter Renner

 

Vollauf gerecht wurde Ralph Sturm den Vorschusslorbeeren, mit dem sein Vortrag im LBV-Zentrum Mensch und Natur angekündigt wurde. Der Referent, der im Vorjahr schon mit einem beeindruckenden Vortrag über Schmetterlinge zu überzeugen wusste, brachte dieses Mal seinen Zuhörern die Lebensweise des LBV-Wappenvogels, des Eisvogels nahe.

Mit einer lockeren Vortragsweise berichtete der Naturfotograf von der Lebensweise des hoch spezialisierten Vogels und begeisterte die zahlreichen Naturfreunde im LBV-Zentrum mit professionellen Bildern. Nicht umsonst ist der Eisvogel als einziger Vogel bislang bereits zweimal zum Vogel des Jahres auserkoren worden. Der Eisvogel bringt es auf zwei bis drei, in Ausnahmefällen auch auf vier Bruten mit jeweils bis zu sieben Jungen. Das ist aber auch nötig, da, wie der vergangene Winter überdeutlich gezeigt hat, auch die Ausfälle sehr groß sein können. Es wird wohl längere Zeit dauern, bis die Folgen der ungewöhnlich langen Frostperiode überwunden sein werden.

 

Die Herkunft des deutschen Namens Eisvogel ist nicht eindeutig geklärt. Eine Theorie besagt, dass der Name vom althochdeutschen "eisan" abgeleitet wurde, was schillern oder glänzen bedeutet und das Gefieder des Vogels beschreiben soll.

 

 

Geschäftsstellenleiter Markus Schmidberger bedankt sich beim Referenten für den gelungenen Vortrag. - Foto: Dieter Renner
Geschäftsstellenleiter Markus Schmidberger bedankt sich beim Referenten für den gelungenen Vortrag. - Foto: Dieter Renner
© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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