Auch für Vogelfreunde ein seltener Anblick

 

 

In den 70er und 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts war der Wiedehopf ein regelmäßiger, wenn auch seltener Brutvogel im Landkreis.

Seitdem lässt er sich zwar hin und wieder auf dem Zug vor allem in den Regentalauen bei Untertraubenbach blicken, aber einen Brutnachweis gibt es schon seit Jahrzehnten nicht mehr.

 

Den als gefährdet eingestuften Vogel im Landkreis Cham wieder heimisch zu machen, ist das Ziel der LBV-Kreisgruppe. Aus diesem Grund wurden im Frühjahr dieses Jahres von LBV-Freiwilligen einige Wiedehopf-Nistkästen angefertigt. Die haben in einem Habitat im NSG Regentalaue, das den Ansprüchen des Wiedehopfes gerecht werden sollte, einen Platz gefunden. Zu einer Brut kam es jedoch bislang nicht.

 

Dass man darauf aber durchaus hoffen darf, beweist eine Beobachtung in Beckendorf bei Bad Kötzting. Im Garten der Familie Breu legte ein Wiedehopf auf seinem Zug nach Süden ins Winterquartier gleich eine mehrtägige Rast ein. Dabei konnte ein Familienmitglied den seltenen Besuch mit einem Foto dokumentieren.

Die Kötztinger Zeitung hat sich der Sache angenommen und das Bild mit einem entsprechenden Artikel veröffentlicht, den auch wir unseren Lesern nicht vorenthalten möchten. Einmal mehr gebührt der Redaktion der Kötztinger Zeitung Dank, dass sie uns den Bericht für unsere Homepage zur Verfügung stellen.

 

 

Bericht Kötztinger Zeitung
Bericht Kötztinger Zeitung
© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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