Schwammerer unter sich

Reich gedeckter Tisch – links die beiden Pilzspezialisten Elfriede Kellnhofer und Dieter Henker. - Foto: LBV
Reich gedeckter Tisch – links die beiden Pilzspezialisten Elfriede Kellnhofer und Dieter Henker. - Foto: LBV

 

104 verschiedene Pilzarten konnten die Besucher im LBV-Zentrum Mensch und Natur des Landesbund für Vogelschutz - Verband für Arten- und Biotopschutz am vergangenen Wochenende in Nößwartling bewundern. Elfriede Kellnhofer war nicht nur für die Präsentation verantwortlich, sondern stand auch als fachkundige Ansprechpartnerin zur Verfügung. Viele Pilzliebhaber und Schwammerer (die, die Pilze suchen) nutzten die Gelegenheit, einen kleinen Einblick in die heimische Pilzwelt zu nehmen.

Vor allem der Bereich der Röhrlinge stand im Mittelpunkt des Besucherinteresses. Hier konnte man bekanntes Wissen gut abgleichen. Aber auch der Gifttisch mit den tödlich wirkenden Pilzen war immer gut belagert. Neben dem kulinarischen Aspekt wies die Ausstellung auch auf die Bedeutung und Wichtigkeit der Pilze für unsere Wälder hin. In gemeinsamer Kooperation (Mykorrhiza) unterstützen sich Pilze und Bäume wechselseitig und tauschen dabei Nährstoffe aus. Zudem sorgen Pilze auch für die Zersetzung der Biomasse und schließen diese für den Stoffkreislauf wieder auf.

Pilzfachberater Dieter Henker als Walderbach stand dabei ebenfalls an beiden Tagen als Ansprechpartner zur Verfügung und konnte dabei viele Fragen der Besucher beantworten und mitgebrachte (unbekannte) Pilze bestimmen.

 

 

Der Strubbelkopf, auch er war zu sehen. Dieser besondere Pilz schmückt auch das Titelbild der gemeinsamen Pilzbroschüre von LBV und Naturpark Oberer Bayerischer Wald, die kostenlos in unserem LBV-Zentrum erhältlich ist. - Foto. Elfriede Kellnhofer
Der Strubbelkopf, auch er war zu sehen. Dieser besondere Pilz schmückt auch das Titelbild der gemeinsamen Pilzbroschüre von LBV und Naturpark Oberer Bayerischer Wald, die kostenlos in unserem LBV-Zentrum erhältlich ist. - Foto. Elfriede Kellnhofer

 

Ein lesenswerter Bericht zur aktuellen Schwammerl-Hochsaison findet sich in der Ausgabe vom 6. September 2017 im Bayerwaldecho/ in der Kötztinger Umschau. Dort wird ausführlich darauf eingegangen, wie ein Schwammerlsucher ausgerüstet sein sollte, wie sich ein professioneller Schwammerlsucher am besten verhält, welche Pilze man besser stehen lassen sollte und welche gesetzliche Regelungen es zu beachten gilt. Wenn Sie sich genauer informieren wollen, können Sie den Bericht hier nachlesen!

 

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