Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen wegen Greifvogelmorden ein.

 

 

08.02.2018 - Die LBV-Kreisgruppe hatte in einer Pressekonferenz im Mai des vergangenen Jahres den unnatürlichen Tod von drei Rotmilanen und drei Mäusebussarden in einem eng begrenzten Gebiet in der Nähe des Chamer Tierheims bei Tasching südlich von Cham öffentlich gemacht. Noch während die polizeilichen Ermittlungen bereits liefen, setzte der Täter seine kriminellen Handlungen unbeeindruckt fort.

Mittlerweile haben Untersuchungen durch die Ludwig-Maximilian-Universität München zweifelsfrei ergeben, dass die meisten Vögel durch das seit 2007 in der EU verbotene hochtoxische Gift Carbofuran ums Leben kamen, einige wenige auch durch Schrotmunition. Die Liste der vergifteten Vögel muss ergänzt werden durch zwei weitere Mäusebussarde, einen Turmfalken, einen Sperber und eine Waldohreule. Auch in einer tot aufgefundene Rabenkrähe wurden erhebliche Mengen Carbofuran nachgewiesen. Der Schluss liegt nahe, dass sie als Giftköder für Greifvögel ausgelegt wurde.

Da die Ermittlungen wegen Jagdwilderei zu keinen Ergebnissen führten, hat nun die Staatsanwaltschaft den Fall zu den Akten gelegt. Eine entsprechende Mitteilung erhielt die LBV-Kreisgruppe vor wenigen Tagen.

 

Dankenswerter Weise hat sich nun Tanja Fenzl, Redakteurin der Chamer Zeitung, des Themas angenommen und in einem ausführlichen Bericht den Sachverhalt dargelegt, den wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten möchten. Die LBV-Kreisgruppe bedankt sich dafür ausdrücklich bei der Redakteurin und beim Medienhaus.

 

 

Bericht in der Chamer Zeitung

 

Klicken Sie auf den Bericht um ihn zu vergrößern!

Kommt der Greifvogel-Mörder davon - Bericht in der CHAMER ZEITUNG
Kommt der Greifvogel-Mörder davon - Bericht in der CHAMER ZEITUNG
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