Aquarelltreff präsentiert „Landschaften und Stillleben“

Rita Zwicknagel und Philipp Klein als Mitglieder des Chamer Torelli-Kammerorchesters umrahmten die Vernissage musikalisch. - Foto Maximilian Riedl
Rita Zwicknagel und Philipp Klein als Mitglieder des Chamer Torelli-Kammerorchesters umrahmten die Vernissage musikalisch. - Foto Maximilian Riedl
Die ausstellenden Künstler stellten sich zu einem Gruppenfoto. - Foto: Maximilian Riedl
Die ausstellenden Künstler stellten sich zu einem Gruppenfoto. - Foto: Maximilian Riedl

 

15.05.2017 - Seit Sonntag findet im LBV-Zentrum Nößwartling eine empfehlenswerte Gruppenausstellung des Chamer Aquarelltreffs unter dem Titel "Landschaft und Stillleben" statt. Zur Ausstellungseröffnung konnte LBV-Kreisvorsitzender Karl-Heinz Schindlatz rund drei Dutzend Besucher begrüßen. Der Chamer Aquarelltreff präsentiert noch bis 5. Juni im großen Vortragsraum frische Aquarelle, die angeführt von Aquarelltreff-Initiator Günter Haslbeck von Ingrid Beer, Heinz Prediger, Toni Gradl, Gerlinde Jobst, Philipp Klein, Gabi Träger und Rita Zwicknagel angefertigt wurden. Rita Zwicknagel und Philipp Klein umrahmten die Vernissage am Muttertagsnachmittag musikalisch.

 

Zu den ältesten Maltechniken zählt die Aquarellmalerei. Das Schwere bei dieser Maltechnik ist die scheinbare Leichtigkeit. Es gilt, die Transparenz der Farben und das Ineinandergreifen der Farben zu planen. Man kann kaum Fehler ausbessern. Aquarellieren bedeutet für Aquarelltreffleiter Günter Haslbeck nach einem Selbstzeugnis beispielsweise viel Anstrengung. "Nach dem malerischen Akt bin ich oft am Ende meiner Kräfte", bekannte er einmal. "Nur wenige meiner Arbeiten entstehen sofort fast ohne Überarbeitung." Durchschnittlich arbeiten die Mitglieder des Aquarelltreffs drei bis fünf Stunden an einem Bild.

 

Haselbeck stellte auch die Mitglieder der Gruppe vor, die sich dienstags von 18 bis 21 Uhr alle zwei Wochen in Cham (Klostermühle) zwanglos seit 2001 trifft. Manche der Aussteller in Nößwartling sind seit dieser Zeit dabei. Insgesamt 30 Aquarelle fertigten die acht Aussteller an sowie ein Gemeinschaftswerk- zu sehr zivilen Preisen übrigens. Die Künstler verstehen sich als Maler ohne Leistungsdruck. Gearbeitet wird mit lichtechten Farben, die selbst bei hoher Verdünnung eine enorme Leuchtkraft besitzen. Beim Landschaftsbild haben sich die Künstler zwischen einer Fülle von Motiven zu entscheiden, die dann mit einem Gefühl für Räumlichkeit und Entfernung tiefenwirksam dargestellt werden. Dabei werden Erkenntnisse der Farbenlehre wie der Einsatz von Komplimentärfarben umgesetzt. Abschließend wies Haslbeck noch auf die ebenfalls im LBV-Zentrum stattfindende Ausstellung "Natur im Rahmen" hin, bei der vom 10. Juni bis 30.Juni Werke der Kinder vorgestellt werden.

 

Die derzeitige Ausstellung im LBV-Zentrum in Arnschwang-Nößwartling dauert bis 5: Juni (Pfingstmontag) und ist geöffnet montags bis freitags von 9- 16 Uhr, sonntags von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 

Bericht: Maximilian Riedl

 

 

 

LBV-Kreisvorsitzender Karlheinz Schindlatz begrüßt die ausstellenden Künstler und die Besucher der Vernissage. - Foto: Gerlinde
LBV-Kreisvorsitzender Karlheinz Schindlatz begrüßt die ausstellenden Künstler und die Besucher der Vernissage. - Foto: Gerlinde
Der Leiter des "Chamer Aquarelltreffs" Günter Haslbeck bei seinen Begrüßungsworten! - Foto: Gerlinde
Der Leiter des "Chamer Aquarelltreffs" Günter Haslbeck bei seinen Begrüßungsworten! - Foto: Gerlinde

Nachstehend einige Werke der Mitglieder des Chamer Aquarelltreffs, die Sie bei der Ausstellung im LBV-Zentrum Mensch und Natur bewundern und auch kaufen können!

Foto: Maximilian Riedl
Foto: Maximilian Riedl
Foto: Maximilian Riedl
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Foto: Maximilian Riedl
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