„Schwanenjagd“ mit Happy End

Verletzter Höckerschwan bekommt durch LBV neues Zuhause

Wer möchte nicht von so hübschen Damen gerettet werden? - Foto: Markus Schmidberger
Wer möchte nicht von so hübschen Damen gerettet werden? - Foto: Markus Schmidberger

 

30.10.2015 - Am vergangen Freitag wurde ein verletzter Höckerchwan in Mitterdorf gefangen, welcher sich anschließend auf eine aufregende Reise in ein neues Heim begab.

 

Auf Hinweis eines aufmerksamen Spaziergängers inspizierte ein LBV-Team bereits am Donnerstag die Lage bei den Fischteichen im Gewerbegebiet Mitterdorf, woraufhin schnell fest stand: Um den verletzen Vogel auf dem Weihergebiet zu fangen, ist die Hilfe der örtlichen Feuerwehr unerlässlich.

 

Mit vereinten Kräften gelang es schließlich der FFW Roding und Mitterdorf das Tier von der Wasserfläche auf trockeneres Gebiet zu treiben, wo es dem LBV-Team möglich war, den Vogel einzufangen. Nach kurzer Untersuchung stand die Diagnose fest: Der rechte Flügel war gebrochen, allerdings wieder vernarbt zusammengewachsen. Dies führt zu einer Flugunfähigkeit, weshalb er in freier Wildbahn nur mehr eingeschränkte Überlebenschancen hätte.

 

Der von der Fangaktion erschöpfte Schwan durfte sich nun auf ein Bad freuen, um grob von Schlamm und Dreck befreit zu werden. Anschließend ging es für ihn auf dem Schoß der Bundesfreiwilligen Viktoria Lissek und Johanna Wenzl ins LBV-Zentrum Mensch und Natur in Nößwartling, wo Geschäftsstellenleiter Markus Schmidberger den Tierpark Lohberg verständigte und dort um Asyl für das verletzte Tier bat. Die Leiterin des Parks, Claudia Schuh, bestätigte das neue Heim für den Vogel, und bot sofort an, dass er bei ihnen in einem Gehege mit 3 weiteren Schwänen unterkommen könne. So ging die Reise für den gefiederten Beifahrer weiter nach Lohberg, wo er schließlich glücklich und zufrieden in einen Teich freigelassen werden konnte und nun stolz seine Runden zieht.

 

 

 

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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