Angelika Nelson beindruckt im Interview auf Radio Charivari durch ornithologisches Fachwissen

Ein Gewinn für die Kreisgruppe: Dr. Angelika Nelson - Foto: LBV
Ein Gewinn für die Kreisgruppe: Dr. Angelika Nelson - Foto: LBV

 

 

Mit Angelika Nelson hat die LBV-Kreisgruppe nicht nur eine äußerst zuverlässige und kompetente BFDlerin im Team, sondern auch eine promovierte Wissenschaftlerin. Sie ist gebürtige Österreicherin, Dr. der Biologie, und hat zuletzt mehr als zehn Jahre an Universitäten in den USA geforscht und gelehrt.

Eines ihrer Spezialgebiete ist die Ornithologie. Dazu gehört dann nicht nur, dass man Vögel unterscheiden kann, sondern dass man Vögel an ihrem Ruf und Gesang erkennen und die Lautäußerungen auch entsprechend interpretieren kann.

 

Genau diese besonderen Qualifikationen waren es, die dazu geführt haben, dass Angelika Nelson am vergangenen Sonntag zu Gast im Sonntagstalk bei "Feldbauer und Gäste" auf Radio Charivari war. Im Gespräch mit Herbert Feldbauer, dem Moderator der Sendung, wurde bald deutlich, über welches außergewöhnliche Wissen Angelika Nelson im Bereich der Vogelstimmen und der Ornithologie verfügt. Sie erzählt von unterschiedlichen Lautäußerungen der Vögel, von Kontaktrufen und Alarmrufen. Auch die Gesänge ein und derselben Vogelart können sich durchaus unterscheiden, da Vögel ähnlich wie die Menschen einen Dialekt besitzen.

 

Zu den Lieblingsgesängen der Vögel gehört für Angelika Nelson der Gesang des Zaunkönigs, der Amsel und vor allem auch der der Blaumeise, zu der die aktuelle KG-BFDlerin eine besondere Beziehung hat. Spielte dieser Singvogel doch bei ihrer Diplomarbeit und später bei ihrer Doktorarbeit eine wichtige Rolle.

 

 

Der melodische Gesang der Amsel gehört zu den Lieblingsvogelgesängen von Angelika Nelson. - Foto: Dieter Renner
Der melodische Gesang der Amsel gehört  zu den Lieblingsvogelgesängen von Angelika Nelson. - Foto: Dieter Renner
Zu den Blaumeisen hat Angelika Nelson eine besondere Beziehung. Spielten sie doch sowohl bei ihrer Diplomarbeit als auch bei ihrer Doktorarbeit eine besondere Rolle. - Foto: Dieter Renner
Zu den Blaumeisen hat Angelika Nelson eine besondere Beziehung. Spielten sie doch sowohl bei ihrer Diplomarbeit als auch bei ihrer Doktorarbeit eine besondere Rolle. - Foto: Dieter Renner

 

 

Zur Sprache kam beim Interview der durchaus etwas ungewöhnliche Lebensweg von Angelika Nelson. Geboren und aufgewachsen in Österreich in der Nähe von Wien, Doktorarbeit in Dänemark, Postdoc-Stelle in Ohio, USA, dort wissenschaftliche Forschung über die Dialekte der Weißkopfammer, dann Bundesfreiwilligendienst-Stelle beim LBV-Zentrum für Mensch und Natur in Nößwartling. Dort schätzt sie vor allem, dass sie wieder aktiv in der Natur arbeiten kann und die Möglichkeit hat, ihr Wissen weiterzugeben. Wie es aussieht wird Angelika Nelson dem Naturschutz im Landkreis Cham und dem LBV noch etwas länger erhalten bleiben, da sie ab August die Gebietsbetreuerstelle im Chambtal übernehmen wird.

 

Den gesamten etwa halbstündigen Sonntagstalk können Sie hier nachhören. Klicken Sie hier und dann auf den roten Pfeil!

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
zum Anfang
Mitglied werden
LBV Naturshop
LBV QUICKNAVIGATION