Die Leiterin des Luchsprojektes im Interview mit der Kötztinger Zeitung

Der Luchs sorgt wieder einmal zu heftigen Diskussionen zwischen Jägern und Naturschützern im Landkreis Cham. - Foto: Dieter Renner
Der Luchs sorgt wieder einmal zu heftigen Diskussionen zwischen Jägern und Naturschützern im Landkreis Cham. - Foto: Dieter Renner

 

Die uneinheitliche Betrachtungsweise über die Anzahl der Luchse im Lamer Winkel führte zuletzt zu einer wahren Leserbriefschlacht zwischen Jägern und Naturschützern in den regionalen Zeitungen.

 

Begonnen hatten die aktuellen Auseinandersetzungen durch Zeitungsartikel in der Kötztinger Zeitung ("Viel Nachwuchs, wenig Nahrung") und im Bayerwaldecho ("Luchse drohen zu verhungern"), in dem die recht einseitigen Erkenntnisse des Luchskoordinators der BJV-Kreisgruppe Bad Kötzting Heinrich Moser geschickt in die Zeitungen lanciert wurden.

 

Da dies nicht zum ersten Mal geschah und die Schlussfolgerungen des Herrn Moser weder wissenschaftlich haltbar waren noch mit den Ergebnissen des staatlichen Luchsmonitorings durch das Landesamt für Umweltschutz (LfU) übereinstimmten, stellten unser Geschäftsstellenleiter Markus Schmidberger im Namen der LBV-Kreisgruppe Cham und Klaus Neuberger, Lambach, Jäger der Hegeringgemeinschaft Lamer Winkel, in Leserbriefen die Sachlage aus Sicht des Naturschutzes dar. Diese wurden wiederum beantwortet durch weitere Leserbriefe eines Herrn Wellisch aus Lohberg und durch Bruno Ebner, dem 1. Vorsitzender der BJV-Kreisgruppe Bad Kötzting. Die stellten sich uneingeschränkt hinter die Erkenntnisse des Herrn Moser. In einem letzten Leserbrief legte unsere stellvertretende Kreisvorsitzende Dr. Gisela Merkel-Wallner noch einmal die Sichtweise der LBV-Kreisgruppe dar.

 

Nun versucht die Kötztinger Zeitung durch ein schriftliches Interview mit Sybille Wölfl, Biologin und Leiterin des Luchsprojektes Bayern Klarheit in die Angelegenheit zu bringen. Sybille Wölfl wohnt im Lamer Winkel und ist seit 2006 offiziell mit dem amtlichen Luchsmonitoring beauftragt. Im Interview stellt SybilleWölfl fest, dass es bei diesen Diskussionen möglicherweise gar nicht um den Luchs geht, sondern um das Reh.

 

Das wirklich lesenswerte Interview mit Sybille Wölfl können Sie nachfolgend lesen. Die LBV-Kreisgruppe stellt sich rückhaltlos hinter die Erkenntnisse der amtlichen Luchskoordinatorin und hofft sehr, dass das eine gemeinsame Basis für Jäger und Naturschützer in Sachen Luchs werden könnte.

 

Der Kötztinger Zeitung gebührt der aufrichtige Dank der LBV-KG für den Artikel. Bedanken möchte sich die Kreisgruppe auch dafür, dass uns der Artikel als PDF-Datei für unsere Homepage zur Verfügung gestellt wurde.

 

 

Bericht aus der Kötztinger Zeitung!

Klicken Sie auf den Bericht, um ihn zu vergrößern!

Das Interview mit der Luchsbeauftragten Sybille Wölfl in der Kötztinger Zeitung
Das Interview mit der Luchsbeauftragten Sybille Wölfl in der Kötztinger Zeitung
© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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