Sechs Igelbabys müssen hochgepäppelt werden

Der kleinste Zögling von Antje Weichmann: Bommel! Die farliche Markierung der Stacheln ist notwendig, damit man die Igelbabys auch unterscheiden kann. - Foto: Antje Weichmann
Der kleinste Zögling von Antje Weichmann: Bommel! Die farliche Markierung der Stacheln ist notwendig, damit man die Igelbabys auch unterscheiden kann. - Foto: Antje Weichmann

 

 

Dass Igel hierzulande durch den Straßenverkehr, durch Mähroboter oder durch andere Ereignisse ums Leben kommen, ist hinlänglich bekannt. Wenn so etwas aber mit einer Igelmutter passiert, die vor nicht allzu langer Zeit sechs Igelchen zur Welt gebracht hat, ist das natürlich besonders tragisch. Genau das aber ist vor wenigen Tagen im Bereich Gutmaning passiert. Anwohner haben einen toten Igel entdeckt und daneben die sechs Igelbabys. Was macht man da? Man bringt sie in die alte Mühle nach Nößwartling.

 

Da die Mitarbeiter im LBV-Zentrum Mensch und Natur mit der Aufzucht von sechs Igelkindern überfordert wären, ist man dort sehr dankbar, dass sich unsere Igelmama Antje Weichmann dieser Sache annimmt.

 

Dass das aber keine einfache Aufgabe ist, sondern ein 24-Stunden-Job, kann man leicht nachvollziehen. Gefüttert wird mit Welpenmilch aktuell von 6 Uhr morgens bis 21 Uhr abends im 2 ½ Stundentakt. Dann noch einmal um Mitternacht und um 3 Uhr morgens, und das noch rund sechs Wochen lang. Da muss die Tierliebe schon riesengroß sein. Bei Antje Weichmann ist sie es. Der Igelnachwuchs ist nun etwa 3 Wochen alt und befinden sich in der LBV-Igelstation bei der Igelmama.

 

 

Johannes Schiedermeier vom Bayerwaldecho Cham hat dazu einen Zeitungsartikel verfasst und dazu auch noch ein Video ins Netz gestellt. Bitte hier klicken!

 

 

 

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