Anschaulich erläuterte Dieter Henker die Unterschiede der Pilzarten. Zum Beispiel hier beim Parasol oder Großen Riesenschirmling – besonders mit der Lupe ließ sich die bestimmende Natterung des Stiels gut erkennen. Foto: LBV-Archiv
Anschaulich erläuterte Dieter Henker die Unterschiede der Pilzarten. Zum Beispiel hier beim Parasol oder Großen Riesenschirmling – besonders mit der Lupe ließ sich die bestimmende Natterung des Stiels gut erkennen. Foto: LBV-Archiv

Wie jedes Jahr im September lud die LBV-Kreisgruppe Cham auch am vergangenen Sonntagvormittag alle Schwammerlfreunde zu einer Pilzexkursion ein. Heuer wurde die Funga des Lamer Winkels genauer unter die Lupe genommen. Dazu trafen sich große und kleine Pilzsucher beim Märchenschloss im Lamer Ortsteil Lambach. Am dortigen Wanderparklatz begrüßte ein LBV-Team die Gruppe und den Referenten Dieter Henker, einen anerkannten Pilzfachberater von der Deutschen Mykologischen Gesellschaft, der schon zum wiederholten Male sein Fachwissen bei LBV-Exkursionen zur Verfügung stellte. Nach kurzen allgemeinen Hinweisen zum Sammeln der Pilze und zur speziellen Pilzsituation in diesem Jahr verteilten sich die Exkursionsteilnehmer in den nahegelegenen Wäldern und suchten den Waldboden eine Stunde lang nach Pilzen ab. Entgegen den meisten Erwartungen wurde tatsächlich eine bunte Auswahl an Pilzen gefunden und konnte anschließend dem Experten zur Bestimmung vorgelegt werden. Dabei gab Henker interessante Informationen zu den einzelnen Pilzarten und ging auf alle Fragen der Naturfreunde ein. Er zeigte anschaulich wichtige Unterscheidungsmerkmale von giftigen und essbaren Pilzarten, die gern verwechselt werden. Bei so interessanten Informationen verflog die Zeit wie im Flug.Nach fast drei Stunden endete die Veranstaltung.

Riesenschirmling oder Parasol - Foto: Dieter Renner
Riesenschirmling oder Parasol - Foto: Dieter Renner
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