Herzlich Willkommen bei der LBV Kreisgruppe Cham

(Foto: Mühlbauer A. und H.)
(Foto: Mühlbauer A. und H.)

Wir sind engagiert in allen Bereichen der Natur und der Umweltbildung

 

Die Kreisgruppe Cham des LBV setzt sich für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen ein. Wir wollen mit Sachverstand und Augenmaß den Naturschutz lokal voran bringen und dadurch ein Mit-und Nebeneinander von Mensch und Natur fördern- Verbunden mit ein breitgefächertes Angebot Umweltbildung.

 

 

Schrazl-Weihnachtsmarkt im LBV-Zentrum "Mensch und Natur"

Sonntag, 27. November 12.00 bis 18.00 Uhr

Mit Christkindlwerkstatt, Liedeinlagen vom Kindergarten, Vorführen alter Handwerkskunst, schönen Geschenkideen für den Gabentisch, gemütlichem Weihnachtscafe und abendlichem Feuerzauber

 

 

 

Wie schon seit vielen Jahren zaubert auch in diesem Jahr die LBV-Kreisgruppe Cham wieder adventliche Stimmung ins LBV-Zentrum "Mensch und Natur". Am Sonntag, den 27. November öffnet der Schrazl-Weihnachtsmarkt wieder von 12 - 18 Uhr seine Pforten und bietet den Besuchern ein vielfältiges Angebot an Handwerkskunst.

Aus einem ausgewählten Sortiment an Verkaufsartikeln wie handgefertigten Weidenkörben, Geklöppeltem, Geschmiedetem, Genähtem, Gestricktem, Gefilztem und Zubehör für das Weihnachtskripperl kann ebenso ausgewählt werden wie aus Bienenwachsartikeln und Gebasteltem von den Kindern der Schule Arnschwang und dem Elternbeirat des Kinderhauses Arnschwang. Besonders können sich die Kinder wieder auf die Christkindlwerkstatt am Dachboden freuen: Fleißige Kinderhände können hier sägen, hämmern, bohren, biegen, binden und kleben. Hier noch mit der Laubsäge die Form schön nachschneiden, dort die Körner in die Futtermischung - schon sind zauberhafte Weihnachtsdekorationen für zuhause fertig. Freilich lassen sich die kleinen Kunstwerke auch in ein wunderschönes Geschenk für Mama, Papa oder Oma verwandeln.

Auch im Saal können die Kinder am Stand bei den Imkern duftendes Bienenwachs zu schönen Geschenken verarbeiten.

Wie alle Jahr gibt es eine Tombola zugunsten der Naturschutzjugendarbeit mit vielen schönen Preisen und auch der Bücherflohmarkt öffnet wieder seine Türen.

Im Vorgarten finden auf der kleinen Bühne Aufführungen statt: Um 14.00 Uhr stimmt der Kindergarten Arnschwang mit adventlichen Liedern auf den Beginn der Adventszeit ein.

Später am Nachmittag bei Einbruch der Dämmerung wird festliche Adventmusik erklingen und ein kleiner Feuerzauber den Abend erhellen. Aus den Budenständen zieht der köstliche Duft von frischgebackenen Waffeln, Bratwürsteln und Glühwein durchs LBV - Zentrum. Zu jeder halben Stunde wird auch der Geschichtenerzähler durch Haus und Garten streifen und die Kinder in den Märchenraum locken.

Nach so viel Anschauen und Entdecken lädt das Weihnachtscafe die Besucher mit leiser Hirtenmusik zum ruhigen Verweilen ein.

 

 

Foto: LBV
Foto: LBV
Korbflechter Albert Blab - Foto: LBV
Korbflechter Albert Blab - Foto: LBV

Waldrapp-Nachweis im Landkreis

So präsentierte sich der Waldrapp der Familie Trinkerl. - Foto: Martin Trinkerl
So präsentierte sich der Waldrapp der Familie Trinkerl. - Foto: Martin Trinkerl

 

Vogelbeobachtung der besonderen Art

 

Eine nicht alltägliche Vogelbeobachtung machte in der letzten Oktoberwoche Martin Trinkerl. Auf einem Hausdach in Obergoßzell, Gemeinde Traitsching, beobachtete er einen Vogel, den er noch nie zuvor gesehen hatte: fast gänsegroß, pechschwarzes Gefieder, metallisch glänzend, heller, federnloser Kopf mit leicht rötlicher Färbung und ein auffallend langer, nach unten gebogener roter Schnabel.

Der Familie Trinkerl gelang die Artbestimmung nach entsprechenden Internetrecherchen selbst. Es handelte sich um einen Waldrapp, einen Vogel aus der Familie der Ibisse, früher auch bei uns ein häufiger Brutvogel, aber in Mitteleuropa auf Grund intensiver Bejagung seit dem 17. Jahrhundert ausgestorben. Der Vogel hielt sich etwa 20 Minuten auf dem Dach auf, Zeit genug für ein Handyfoto, das Herr Trinkerl dann an die LBV-Geschäftsstelle in Nößwartling sandte. Auch hier fand der Nachweis eines Waldrapps im Landkreis die entsprechende Aufmerksamkeit.

 

Und natürlich tauchte sofort die Frage auf, wo diese ornithologische Rarität plötzlich herkommt. Dazu muss man wissen, dass derzeit in verschiedenen europäischen Ländern Auswilderungsprogramme laufen. So gibt es Waldrapp-Kolonien in Burghausen (Bayern) sowie in Kuchl und in Grünau (Österreich). Waldrappe sind Zugvögel. Das Hauptproblem der Auswilderung besteht darin, den Vögeln, die ja ausnahmslos aus Zoos stammen, das richtige Zugverhalten anzutrainieren. Aktuell wird versucht, dass ihnen die menschlichen Zieheltern mit Leichtflugzeugen den richtigen Weg nach Süden zeigen.

 

Sollte unser Waldrapp aus den oben genannten Kolonien stammen, hätte er sich allerdings "verflogen". Aber die genaue Herkunft des Obergoßzeller Waldrapps wird ohnehin im Dunkeln bleiben, da der Vogel nicht beringt war.

 

Hier kann man sich einen genaueren Eindruck vom Aussehen eines Waldrapps machen! - Foto: Marcus Bosch
Hier kann man sich einen genaueren Eindruck vom Aussehen eines Waldrapps machen! - Foto: Marcus Bosch

Einladung zur Jahreshauptversammlung am 11. November

Brachvogel, Luchs und Fledermaus

Das Aussterben der Wiesenbrüter im Chambtal, der Nachwuchs bei den Luchsen und Flächensicherungen im Landkreis stehen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der LBV-Kreisgruppe Cham. Alle Mitlieder, Freunde und Interessierte sind dazu am kommenden Freitag, den 11. November um 19:30 Uhr im LBV-Zentrum "Mensch und Natur" in Nößwartling ganz herzlich eingeladen.

 

In einem Jahresrückblick in Bildern stellt Kreisgruppenvorsitzender Heinz Schindlatz die vielfältigen Aktivitäten der Kreisgruppe im vergangenen Jahr vor. Neben dem Kassenbericht und einer kleinen Nachwahl findet eine Ehrung langjähriger Mitglieder statt. Auch für die Weitergabe von Anregungen und Wünschen bietet die Hauptversammlung den richtigen Rahmen. Im Anschluss findet sich Zeit zu Gesprächen, zum Austausch, zum Schmökern in neuester LBV-Literatur oder zum Einkauf von Futtermitteln, Kalendern oder anderen Shop-Artikeln.

 

Die Vorstandschaft der LBV-Kreisgruppe Cham würde sich sehr freuen, wenn sie zu dieser wichtigen Veranstaltung viele, besonders auch die in diesem Jahr in den Verband neu eingetretenen Mitglieder und Freunde des LBV begrüßen dürfte.

 

 

 

Sizilien im Frühling - Dia-Lichtbildervortrag von Dirk Jödicke

Sizilien im Frühling

- der rauchende Ätna, eisige Höhen, warme Tiefen und eine bunte Orchideenvielfalt

Athna im Schnee - Foto: Dirk Jödicke
Athna im Schnee - Foto: Dirk Jödicke

 

Die Dia-Lichtbildervorträge von Dirk Jödicke gehören zum festen Jahresprogramm der LBV-Kreisgruppe Cham.

Dieses Mal führt uns der Referent nach Sizilien, der größten Insel im Mittelmeer. Aufgrund Ihrer Lage zwischen Afrika und Europa beherbergt Sizilien eine überaus reichhaltige Flora, die von subtropischen Arten bis zur Hochgebirgsflora reicht. Ein Charakterberg Siziliens ist der berühmteste Vulkan Europas: der Ätna. Dazu gesellen sich spannende Natur-Landschaften wie die Nebrodi-Berge, die Madonie und der Urwald von Ficuzza. Der Vortrag zeigt viele spannende Landschaftsbilder Siziliens, einen Wintereinbruch am rauchenden Ätna und eine faszinierende Blütenvielfalt.

 

Der Dia-Vortrag mit beeindruckenden Landschaftsbildern und wunderschönen Makroaufnahmen findet am Freitag, dem 28. Oktober 2016, im LBV-Zentrum Mensch und Natur in Nößwartling statt. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Ophrys exaltata x tenthredinifera - Foto: Dirk Jödicke
Ophrys exaltata x tenthredinifera - Foto: Dirk Jödicke
Ophrys lunulata - Foto: Dirk Jödicke
Ophrys lunulata - Foto: Dirk Jödicke
Ophrys pallida - Foto: Dirk Jödicke
Ophrys pallida - Foto: Dirk Jödicke
Orchis lactea - Foto: Dirk Jödicke
Orchis lactea - Foto: Dirk Jödicke
Orchis longicornu - Foto: Dirk Jödicke
Orchis longicornu - Foto: Dirk Jödicke

Eintritt: Erwachsene: 4 €, Kinder 1 € - Für LBV-Mitglieder ist der Eintritt frei!


Das Regensburger Kasperltheater kommt ins LBV-Zentrum

 

LBV - Ferienprogramm für Kinder

 

Traditionell in den Herbstferien besucht der Kasperl das LBV-Zentrum "Mensch und Natur" in Nößwartling bei Arnschwang und lädt Groß und Klein ein, ihm bei seinen Abenteuern zur Seite zu stehen.

Das Regensburger Kasperltheater zaubert durch die volle Einbindung der Kinder und gerade mit einfachen Mitteln eine ganz besondere Atmosphäre. Der Theaternachmittag findet am Sonntag, den 30. Oktober statt. Es gibt zwei Vorstellungen, die um 14:00 Uhr und um 15:00 Uhr beginnen und ungefähr 45 Minuten dauern.

An diesem Sonntag öffnet auch das LBV-Cafe extra wegen des Kasperltheaters seine Türen und bietet für kleine und große Schleckermäulchen leckeren Kaffee und Kuchen. Geöffnet ist das Cafe von 13.00 bis 17.00 Uhr.

Zur Teilnahme am Kasperltheater ist keine Anmeldung erforderlich. Der Eintrittspreis beträgt 3,50 € / Person für eine Vorstellung, für LBV-Mitglieder 2 € / Person.

Auf ihren Besuch freut sich das Regensburger Kasperltheater und das Team vom LBV.

 

 

Holz trifft Draht – Wir gestalten Holz-Drahtelemente

KreativMühle im LBV-Zentrum

 

Mit dem Kurs "Holz trifft Draht" setzt das LBV-Zentrum seine Veranstaltungsreihe KreativMühle fort. Auf ausdrucksstarken Holzstelen oder Hölzern werden gestaltete Draht-Glaselemente befestigt zur Aufstellung im Innen- oder Außenbereich. Dabei ist der Kreativität bei Formgebung und Materialwahl keine Grenze gesetzt. Wie bereits in vielen vorherigen KreativMühleKursen steht die Referentin Sigrid Gollek-Riedl den Teilnehmern als kompetente Ratgeberin bei der Umsetzung zur Seite.

 

Gerne können die Teilnehmer eigenes ausdrucksstarkes Holz zur Weiterbearbeitung mitbringen wie zum Beispiel Treibholzstücke, dicke Äste oder lange, längs gespaltene Holzscheite.

 

Für alle, die nicht genug bekommen, wartet zum Abschluss noch ein kleines Überraschungselement.

 

Der Kurs beginnt am Donnerstag, den 13. Oktober um 17.00 Uhr und dauert ca. 3 Stunden. Mitzubringen ist eine Rundzange und eine Zwickzange. Das weitere Material wie Drähte und Glaselemente steht zur Verfügung.

 

Die Kurskosten liegen bei 20 € für Nichtmitglieder und 15 € für LBV-Mitglieder, das Material wird gegen geringes Entgelt extra abgerechnet. Wer gerne teilnehmen möchte, kann sich bis 11. Oktober unter der Tel. Nr. 09977/8227 oder unter cham@lbv.de anmelden.

 

 

"Tag des Zugvogels" im Naturschutzgebiet Rötelseeweiher

 

 

LBV-Vogelbeobachtung mit Peter Zach

 

Am ersten Oktoberwochenende ist es wieder soweit - der internationale "Tag des Zugvogels" steht im Mittelpunkt vieler Naturfreunde. Im Mittelpunkt stehen die über 50 Mio. europäischen Brutvögel, die sich alljährlich auf den Weg gen Süden machen, um der Nahrungsknappheit des Winters auszuweichen und dabei durch Deutschland ziehen und hier bei uns Zwischenstopp einlegen. Hinzu kommt eine noch größere Anzahl an Überwinterern und Durchzüglern aus Nordeuropa die bei uns im Winter verbleiben. Anlässlich dieses beeindruckenden Naturschauspiels finden sich alljährlich Natur- und Vogelliebhaber jeden Alters zusammen um das Geschehen hautnah mitzuerleben.

 

Das "Wochenende des Vogelzuges" ist eine internationale Veranstaltung und zugleich das größte Vogelbeobachtungsereignis der Welt. Viele europäische Staaten nehmen auch in diesem Jahr wieder mit zahlreichen Veranstaltungen teil. Auch die Kreisgruppe Cham des Landesbund für Vogelschutz bietet am Sonntag, den 2. Oktober eine spannende Exkursion zum Thema Vogelzug an. Der LBV lädt dazu in unser wertvollstes Gebiet, in die Regentalaue bei Cham ein. Das Naturschutzgebiet mit seinen Wasserflächen ist ein wichtiger Brut- und Rastplatz für über 280 verschiedene Vogelarten. Mit seinen extensiven Wiesenlandschaften und Wasserflächen bietet das Naturschutzgebiet gerade jetzt in der Herbstzeit durchziehenden Vögeln gute "Tank"- und Rastmöglichkeiten.

Peter Zach, ein hervorragender Ornithologe und zugleich Gebietsbetreuer der Regentalaue, leitet die Exkursion und freut sich mit allen anwesenden Naturliebhabern auf schöne Momente der Naturbeobachtung, kombiniert mit Wissen und Fakten rund um das Thema Vogelzug und zum Naturschutzgebiet.

 

Treffpunkt für die Vogelbeobachtung ist am Sonntag, den 02.10. um 14.00 Uhr am Zugang zum Rötelseeweiher, kleiner Parkplatz, östlich von Laichstätt. Die Veranstaltung ist kostenfrei! Bitte bringen Sie zu dieser Exkursion, falls möglich Ferngläser mit! Dauer ca. 1,5 Stunden!

Starenschwärme gehören mit ihren abgestimmten Flugbewegungen zu den beeindruckensten Naturschauspielen während des Vogelzugs. Momente, die man(n) oder Frau auch in der Regentalaue erleben kann. - Foto: Hans Clausen-LBV

Starenschwärme gehören mit ihren abgestimmten Flugbewegungen zu den beeindruckensten Naturschauspielen während des Vogelzugs. Momente, die man(n) oder Frau auch in der Regentalaue erleben kann. - Foto: Hans Clausen-LBV
Einige Kiebitze suchen Schutz im Starenschwarm. - Foto: Dieteer Renner
Einige Kiebitze suchen Schutz im Starenschwarm. - Foto: Dieteer Renner

Verdacht auf Tod durch Pestizide bestätigte sich nicht

 

 Die Autopsie der beiden Ende Mai ums Leben gekommenen Miltacher Jungstörche ist inzwischen abgeschlossen. Sie wurden in der tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München einem breiten toxikologischen Screening unterzogen, wobei sich keinerlei Hinweise auf das Vorhandensein akut toxischer Substanzen ergab. Der Verdacht, dass die Storchküken durch über die Nahrung aufgenommene Giftstoffe, z.B. Pestizide ums Leben kamen, bestätigte sich damit nicht.

 

Die offene Frage, warum gleich alle drei Miltacher Jungstörche in unmittelbarer zeitlicher Nähe den Tod fanden, obwohl die Witterung oder die Nahrungsversorgung kein Problem dargestellt haben dürften, bleibt somit unbeantwortet.

Informationen aus erster Hand vom Pilzfachberater

Foto: Monika Kerner
Foto: Monika Kerner

 

 

Fest zum LBV-Jahresprogramm gehört inzwischen die Schwammerlexkursion mit Pilzfachberater Dieter Henker. Diesmal trafen sich interessierte Schwammerlfreunde am Köpfelsberg bei Traitsching. Dieter Henker erwies sich auch diesmal als profunder Pilzfachmann und ließ keine der vielen Fragen unbeantwortet.

 

Ausführliche Informationen zur LBV-Pilzeexkursion können Sie hier nachlesen.

Wespenbesuch? Kein Grund zur Panik

Deutsche Wespe - Foto: Dieter Renner
Deutsche Wespe - Foto: Dieter Renner

 

Viele Menschen genießen derzeit die herrlichen Sommertage im Freien. Der Genuss von süßen Speisen unter freiem Himmel kann allerdings schnell unangenehm werden. Denn gerade auch Wespen scheuen sich nicht davor, Obstkuchen, Saft und Eis im Garten anzusteuern. Auch Hornissen können mitunter sehr störende Zeitgenossen werden, wenn sie des Nachts durch geöffnete Fenster auf Lichtquellen zufliegen. Aber: die Begegnung mit den ungebetenen, gelb-schwarzen Gästen ist kein Grund zur Panik.

Wie man sich bei Wespenbesuch richtig verhält und sich effektiv vor Stichen schützen kann, erfahren Sie hier!

Hornisse - Foto: Dieter Renner
Hornisse - Foto: Dieter Renner

Mit dem Fachmann auf Pilzsuche am Köpfelsberg

Königsfliegenpilz - Foto: LBV-Archiv
Königsfliegenpilz - Foto: LBV-Archiv

 

13.09.2016 - Am kommenden Sonntag, den 18. September lädt die LBV- Kreisgruppe Cham alle Schwammerlfreunde von 9.00 bis 12.00 Uhr zu einer Pilzexkursion auf den Köpfelsberg bei Wilting / Traitsching. Geführt von dem exzellenten Pilzfachberater Dieter Henker wird auf einer kleinen Wanderung dieser Lebensraum auf seinen Pilzbestand hin untersucht. Der Fachmann wird dabei nicht nur bei der Bestimmung der Schwammerl helfen, sondern auch auf die Bedeutung der Pilzvielfalt für die Waldökologie eingehen. Neben den allseits bekannten essbaren Pilzen und ihren giftigen Doppelgängern wird auch der großen Zahl der unscheinbaren Pilze nachgespürt. Häufig gestellte Fragen rund um die Schwammerlsuche werden bei dieser kleinen Herbstwanderung sicherlich beantwortet. Mitzubringen sind Sammelbehälter, Korb oder Stofftasche (keine Plastiktüte) und falls vorhanden Pilzbuch und Lupe. Bitte auch auf exkursionsgerechte Kleidung und Schuhwerk achten (lange Hose, langes Hemd/Jacke, festes Schuhwerk), die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt. Kinder können gerne in Begleitung eines Erwachsenen teilnehmen. Im Anschluss an die Veranstaltung bietet sich eine gemütliche Einkehr in einem nahegelegen Gasthaus an.

Zur Veranstaltung können Pilze zur fachlichen Bestimmung mitgebracht werden.

Treffpunkt ist am Sonntag, 18.September um 9.00 Uhr am Parkplatz Kirche Wilting. Der Unkostenbeitrag für Erwachsene beträgt 4 Euro, für Kinder 1 Euro. LBV-Mitglieder können gerne kostenfrei mitgehen.

 

 

Pilzevortrag Strubbelkopf und Stachelbart

 

 25.08.2016 - Nachstehend ein wichtiger Hinweis zu diesem Vortrag:

Der im LBV- Jahresprogramm-Flyer noch für den 02. September terminierte Vortrag Strubbelkopf und Stachelbart, bei dem die Referentin Elfriede Kellnhofer in das vielfältige und bisweilen kuriose Reich der Pilze unserer Region einführt und dies auch mit wunderschönen Bildern dokumentiert, wird um eine Woche auf den 9. September verschoben. Ort (LBV-Zentrum Mensch und Natur in Nößwartling) und Zeit (Beginn 19:30 Uhr bleiben aber gleich.

 

 

LBV-Exkursion zu den Fledermäusen auf dem Hohen Bogen

Bechstein-Fledermaus - Foto: LBV
Bechstein-Fledermaus - Foto: LBV

 

 

20. Europäische Fledermausnacht

 

Bereits im Mittelalter haben Fledermäuse die Gemüter der Menschen erregt. Was sich damals in Unverständnis und Angst äußerte, hat sich vor allem in den letzten Jahren zu echtem Interesse an diesen faszinierenden Tieren entwickelt, was der Landesbund für Vogelschutz bei den vielen Fledermausmeldungen immer wieder erlebt.

Aufgrund intensiver Landwirtschaft und dem andauernden Verlust von Sommer- und Winterquartieren ist der Bestand alle Fledermausarten stark zurückgegangen, so dass alle Fledermäuse unter Schutz gestellt sind und teilweise bereits auf der Roten Liste stehen. Wie jeder einzelne zum Schutz der Fledermäuse mit beitragen kann, lässt sich bei folgender Veranstaltung ganz einfach erfahren:

Anlässlich der 20. Europäischen Fledermausnacht bietet die LBV -Kreisgruppe Cham auch in diesem Jahr eine Exkursion zu besonderen Fledermausplätzen. Am kommenden Sonntag, den 28. August führt Markus Schmidberger vom LBV - Zentrum Mensch und Natur die Teilnehmer auf den Hohen Bogen.

Dieser Berg bietet aufgrund seines großen zusammenhängenden Laubwaldbestandes gute Voraussetzungen für waldbewohnende Fledermausarten wie den kleinen Abendsegler oder die Bechsteinfledermaus. Hier befindet sich auch das größte Winterquartier für Fledermäuse im Landkreis Cham in einem ehemaligen Bergwerk. Im Laufe der Fledermausforschung der LBV-Kreisgruppe Cham hat sich gezeigt, dass dieser Lebensraum aber auch als Paarungs- und Schwarmplatz von den Tieren genutzt wird. Es wird also vor Ort viel Spannendes und Informatives über das Leben und den Schutz der geheimnisvollen Jäger der Nacht zu erzählen geben.

 

Die Fledermausexkursion am kommenden Sonntag ist eine kleine Bergwanderung quer durch die Laubwälder des Hohen Bogen bis hin zum Fledermauswinterquartier Asbestloch und daher nur für Familien mit größeren, wanderfreudigen Kindern geeignet. Gutes Schuhwerk ist erforderlich. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr am Wanderparkplatz zwischen Madersdorf und Diensthütte Hoher Bogen. Der Unkostenbeitrag ist für Erwachsene 4 Euro, für Kinder 1 Euro, LBV - Mitglieder sind kostenfrei.

 

Erdgeschichtliche Einblicke im Geotop-Steinbruch Obertrübenbach

Konrad Bierlmeier referierte über die Entstehung der verschiedenen Gesteinsschichten und erwies sich als profunder Kenner des Steinbruchs. - Foto Dieter Renner
Konrad Bierlmeier referierte über die Entstehung der verschiedenen Gesteinsschichten und erwies sich als profunder Kenner des Steinbruchs. - Foto Dieter Renner

 

18.08.2016 - Nicht die heimische Flora und Fauna war am vergangenen Sonntag das Ziel einer LBV-Exkursion, sondern die Geologie. Besichtigt wurde der Obertrübenbacher Steinbruch, der um das Jahr 2008 freigelegt wurde und nun zu wichtigsten 100 Geotopen Bayern zählt. Konrad Bierlmeier, Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde in Cham und zudem gebürtiger Obertrübenbacher, führte die nahezu 50 Teilnehmer zurück in die Kreidezeit, referierte über die Entstehung der verschiedenen Gesteinsschichten und erläuterte auch, wie es um das Jahr 1980 zur Freilegung des Steinbruchs kam und wie dadurch an dieser Stelle auch für kommende Generationen ein Blick in die Erdgeschichte möglich sein wird.

 

Ausführliche Informationen zu dieser hochinteressanten Exkursion finden Sie hier!

 

 

Gibt es in Bayern zwei verschiedene Igelarten?

Wer entdeckt den ersten Weißbrustigel in Bayern? - Bild: LBV
Wer entdeckt den ersten Weißbrustigel in Bayern? - Bild: LBV

 

 LBV-Kreisgruppe Cham bittet um Mithilfe:

 

14.08.2016 - Ein Igel, den in Bayern jeder kennt, heißt wissenschaftlich korrekt "Braunbrustigel". Wenig bekannt ist jedoch, dass es in Europa eine weitere Art gibt, den "Weißbrustigel" der von Westösterreich bis in den Nahen Osten nachgewiesen wurde. Es gibt frühere Beobachtungen, die vermuten lassen, dass Weißbrustigel auch bei uns in Ostbayern vorkommen könnten oder vorgekommen sind. Spricht der Weißbrustigel neben Tschechisch und Österreichisch vielleicht auch Bayerisch? Genaueres wissen wir darüber nicht.

 

Der LBV möchte dieser Frage nachgehen und begibt sich auf die Suche nach einer neuen Igelart in Bayern. Dazu benötigen wir jedoch die Mithilfe möglichst vieler interessierter Bürger.

Wenn Sie in Ostbayern und vor allem im Bereich der tieferen Lagen, wie in der Cham-Further Senke oder im Regental unterwegs sind und dort einen Igel sehen, der eine auffällig weiße Unterseite hat, dann könnte dies unter Umständen der vom LBV gesuchte Weißbrustigel sein.

Wie können Sie mithelfen? Fotografieren Sie den Igel aus einer Perspektive, die möglichst viel von seiner Unterseite zeigt und schicken Sie ihr Foto an: cham@lbv.de oder an igel@lbv.de

Geben Sie dabei bitte auch das Datum Ihres Fundes und einen möglichst genauen Fundort an.

Ob es ein lebendiger oder toter Igel ist, ist in beiden Fällen interessant für den LBV. Wenn Sie ein Straßenopfer fotografieren, achten Sie unbedingt darauf, sich dabei nicht selbst in Gefahr zu bringen!

Bei weiteren Fragen steht das Team vom LBV-Zentrum Mensch und Natur unter der Nummer 09977-8227 gerne zur Seite.

 

 

 

Schottische Mittelalter-Clans unterstützen die LBV-Kreisgruppe Cham

Stilgerecht übergaben die schottischen Clans den Erlös an den LBV-Vorsitzenden Karl-Heinz Schindlatz. Foto: LBV
Stilgerecht übergaben die schottischen Clans den Erlös an den LBV-Vorsitzenden Karl-Heinz Schindlatz. Foto: LBV

 

Vor einigen Wochen hat sich das Gelände rund um das LBV-Zentrum Mensch und Natur in Nößwartling in ein Schottenlager von früher verwandelt. Die Mittelalter-Clans Mac Draigh und Mac Dohl luden Groß und Klein zu einem Tag Lagerleben mit Pipe, Drum, Schwert und Kilt. Der gesamte Erlös, der an diesem Tag von den Clanmitgliedern über Spenden erwirtschaftet wurde, wurde nun feierlich an den LBV in Nößwartling übergeben und soll der Naturschutzarbeit im Landkreis zu Gute kommen. LBV-Kreisvorsitzender Karl-Heinz Schindlatz bedankte sich herzlich und hieß die Schotten auch weiterhin herzlich willkommen im LBV-Zentrum.

 

 

Run auf den Eisvogelsteig

 

Vorreservierung erbeten!

Liebe Besucher des Eisvogelsteigs,

 

derzeit gibt es viele Vorreservierungen von Ferienfreizeiten und Gruppen für das Erlebnisangebot Eisvogelsteig, so dass es bei "Spontanbesuchern" zu Wartezeiten kommen kann. Rufen Sie doch einfach vor Ihrem Besuch bei uns an und erkundigen Sie sich nach den günstigsten Terminen. Wir freuen uns auf Sie!

 

Ihr LBV-Team vom LBV-Zentrum Mensch und Natur

 

 

 

LBV-Exkursion zum Geotopsteinbruch bei Roding - Obertrübenbach

Dieser ganz besondere Steinbruch erwartet die Exkursionsteilnehmer. - Foto: Susanne Deutschländer
Dieser ganz besondere Steinbruch erwartet die Exkursionsteilnehmer. - Foto: Susanne Deutschländer

 

Am Sonntag, den 14. August lädt die LBV-Kreisgruppe Cham zu einer Exkursion in einen ganz besonderen Steinbruch.

Der Steinbruch bei Obertrübenbach zählt zu den 100 schönsten Geotopen Bayerns. Dies verdankt er sicher der Tatsache, dass hier bestens zu sehen ist, wie kreidezeitliche Sedimentgesteine direkt über viel älteren Gesteinen des Grundgebirges gelagert sind. Der im Jahr 2008 wieder freigestellte klassische Aufschluss bietet die einzigartige Möglichkeit in Bayern, die Spuren des Meeresvorstoßes in der Oberkreidezeit zu studieren.

 

Nicht zuletzt wird dieser kleine, eher unscheinbar wirkende Steinbruch bereits von C.W. v. Gümbel, dem Begründer der bayer. Geologie schon im späten 19.Jahr- hundert beschrieben.

Doch nicht nur auf die Geologie wird der Referent der Exkursion, Herr Konrad Bierlmeier, Fachreferent bei der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt in Cham am Sonntag eingehen. Spannend ist auch die Botanik in und um den Steinbruch, ebenso wie die Welt der Insekten. Alles in allem erwartet die Besucher ein wunderbarer Nachmittag in der Natur mit fachlich versierter Führung.

 

Treffpunkt für die Exkursion ist am Sonntag, den 14. August um 14.00 Uhr an der Straße Untertrübenbach - Obertrübenbach, Nähe Haidhof bei Roding. Die Veranstaltung ist für alle Besucher kostenfrei!

 

 

LBV und Naturpark Oberer Bayerischer Wald stellen neue Pilz-Broschüre vor

"Wo der Strubbelkopf haust - die neue Pilzbroschüre von LBV und Naturpar Oberer Bayerischer Wald - Foto: LBV
"Wo der Strubbelkopf haust - die neue Pilzbroschüre von LBV und Naturpar Oberer Bayerischer Wald - Foto: LBV

 

 Nach den Broschüren "Wo die Höllenotter wohnt" (2011) und "Wo der Auerhahn balzt" (2013) wurde in der vergangenen Woche im LBV-Zentrum "Mensch und Natur" der neueste Bildband dieser gemeinsamen Reihe von Naturpark Oberer Bayerischer Wald und LBV-Kreisgruppe Cham vorgestellt. "Wo der Strubbelkopf haust" ist der Titel und es geht um Pilze. Die Redaktion oblag Annette Lafaire (Naturpark Oberer Bayerischer Wald) und Markus Schmidberger (LBV-Kreisgruppe Cham). Elfriede Kellnhofer nahm an der Präsentation diesmal nicht als Mitarbeiterin im Kulturamt der Stadt Furth im Wald, sondern als ausgewiesene Mycelexpertin teil. Mit Ausnahme des Titelfotos, steuerte Kellnhofer die von ihr alle selbst im Naturpark geschossenen Fotos bei und war als fachliche Mitarbeiterin an der Ausarbeitung der Texte beteiligt.

 

Weitere Informationen zur nachhaltigen Zusammenarbeit zwischen LBV-Kreisgruppe und Naturpark Oberer Bayerischer Wald und zur Präsentation der neuen Pilzbroschüre finden Sie hier!

Erfolgreiche Landschaftspfleger in der Markbachaue

Auf Tuchfühlung mit der Auerochsenherde - Foto: Naturpark Oberer Bayerischer Wald
Auf Tuchfühlung mit der Auerochsenherde - Foto: Naturpark Oberer Bayerischer Wald

 

 

An die 35 naturinteressierte Personen ließen sich vom ungünstigen Wetter nicht abschrecken und zeigten bei einer gemeinsamen Exkursion von LBV und Naturpark Oberer Bayerischer Wald ihr Interesse an dem Auerochsenbeweidungsgebiet am Markbach bei Hannesried. Hans Braun vom Naturpark Oberer Bayerischer Wald erläuterte wie es zu dem Projekt gekommen war. Zur Bewirtschaftung dieser Ökoflächen einigte man sich in Abstimmung mit den Behörden, dem LBV und dem Naturpark auf eine Ganzjahresbeweidung mit Heckrindern. Bei den Heckrindern handelt sich um eine Rückzüchtung der Auerochsen. Nach einer hautnahen Begegnung mit der Auerochsenherde gab es noch eine Brotzeit, die von Herrn Ferstl gesponsert wurde.

 

Wenn Sie mehr über diese hochinteressante Exkursion erfahren wollen, klicken Sie hier!

 

 

Storchendrama in Miltach

Der Altstorch legt das tote Küken am Horstrand ab. - Foto: Horstkamera Göde
Der Altstorch legt das tote Küken am Horstrand ab. - Foto: Horstkamera Göde

 

 

01.06.2016 - Nur noch tot konnten die drei Jungstörche aus dem Miltacher Storchenhorst geborgen werden. Die Familie Göde, die im gleichen Haus in der Miltacher Ortsmitte wohnt, wurde durch ihre Horstkamera auf den Tod der Jungstörche aufmerksam und informierte den LBV. In einer Gemeinschaftsaktion von LBV-Mitarbeitern und den lokalen Feuerwehren Miltach und Bad Kötzting wurden die Jungstörche aus dem Nest geholt. Da die Witterung und Probleme bei der Nahrungsversorgung als Todesursache ausscheiden, werden die toten Störche in einem Münchner Labor eingehend untersucht.

 

Wenn Sie mehr über das Storchendrama in Miltach erfahren wollen, klicken Sie hier!

 

 Wenn Sie sich ausführlich über das Miltacher Storchendrama unterrichten wollen, klicken Sie doch auf die Storchenseite in der Homepage von Schloss Miltach. Hier wird seit vielen Jahren liebevollst über Aktuelles von den Miltacher Störchen berichtet.

 

Auch über die Grafenwiesener Störche, die seit Jahren auf einem Kamin im Betriebsgelände Allemann für Nachwuchs sorgen, können Sie sich auf einer eigenen Homepageseite informieren. Klicken Sie auf das "Storchentagebuch", das die Chefin Irmgard Engelhart persönlich betreut.

 

 

Insektenexkursion mit Dr. Gisela Merkel-Wallner

Ihre profunden Kenntnisse gab Dr. Gisela Merkel-Wallner (Bildmitte) an die interessierten Exkursionsteilnehmer weiter. - Foto: Dieter Renner
Ihre profunden Kenntnisse gab Dr. Gisela Merkel-Wallner (Bildmitte) an die interessierten Exkursionsteilnehmer weiter. - Foto: Dieter Renner

 

 

Die alljährliche LBV-Insektenexkursion führte in diesem Jahr zu den Gstettenwiesen im Regental bei Roding. Die Exkursionsleiterin Dr. Gisela Merkel.Wallner, stellvertretende Kreisvorsitzende der LBV-Kreisgruppe Cham und Mitarbeiterin am Tagfalteratlas in Bayern, erwies sich als profunde Entomologin, die keine der zahlreichen Fragen unbeantwortet ließ. Die Exkursion wurde zur Freude der Teilnehmer durchgehend begleitet von Kuckucksrufen, die die ornithologische Wertigkeit der Fläche dokumentierten.

 

Wenn Sie mehr über die hochinteressante Veranstaltung erfahren wollen, klicken Sie hier!

Das LBV-Zentrum fest in Händen von schottischen Mittelalter-Clans

Lagerleben - Foto: Mittelaltergruppe
Lagerleben - Foto: Mittelaltergruppe

 

 

Am Pfingstsonntag konnten Kinder und Erwachsene einen Tag lang ins Mittelalterleben eintauchen.

Dazu verwandelte sich die Inselwiese des LBV-Zentrums Mensch und Natur in Nößwartling in ein schottisches Mittelalterlager. Bunte Zelte mit allerhand Gerät, Wimpeln, Waffen und Kochstelle wiesen den Weg vorbei am Wasserrad und übers Wehr. Die beiden Mittelaltergruppen MacDraigh und MacDohl lagerten über die Pfingsttage in der herrlichen Umgebung des LBV-Zentrums und boten am Pfingstsonntag Groß und Klein einen spannenden Einblick ins Mittelalterleben und die schottische Kultur samt Highlandgames und allem möglichen Handwerk. Unterstützt wurden die Clans von den Arnschwanger Imkern und von Albert Blab, der Körbe flocht.

Wenn Sie mehr über das Mittelalter-Lager erfahren wollen, klicken Sie hier!

 

Erfolgreiche Suche nach der Blume des Jahres

Nach ihr wurde gesucht: die Primula veris - Foto: Elfriede Kellnhofer
Nach ihr wurde gesucht: die Primula veris - Foto: Elfriede Kellnhofer

 

Ins Nachbarland Tschechien führte Elfriede Kellnhofer die erfreulich große Zahl von Naturinteressierten auf der Suche nach der Blume des Jahres. Auf einem Halbtrockenrasen beim Naturdenkmal Hvozd`anskà louka wurde die Gruppe fündig. Dort wuchs die Primula veris in einer bemerkenswerten Zahl. Aber auch andere Naturschönheiten kamen bei der Exkursion nicht zu kurz.

Wenn Sie mehr über die LBV-Frühjahrsexkursion erfahren wollen, klicken Sie hier!

Wiesenbrüter im Chambtal stark gefährdet

LBV-Kreisvorsitzender Karl Heinz Schindlatz und Geschäftsstellenleiter Markus Schmidberger bei einer neu aufgestellten Hinweistafel an den Naturfreund. - Foto: Peter Hartl
LBV-Kreisvorsitzender Karl Heinz Schindlatz und Geschäftsstellenleiter Markus Schmidberger bei einer neu aufgestellten Hinweistafel an den Naturfreund. - Foto: Peter Hartl

 

13.04.2016 - Waren in den 70-er und 80-er Jahren die Wiesenbrüter wie z. B. der Große Brachvogel, Kiebitz, Wiesenpiper, Wachtelkönig oder Braunkehlchen, im Chambtal noch stark vertreten, so ist deren Bestand in den letzten Jahren bedrohlich zurückgegangen. Auch in diesem Jahr wird es - nach aktuellem Stand der Dinge - keine Bruten von Großem Brachvogel und Uferschnepfe geben. Als Hauptursachen nennen Markus Schmidberger, der Geschäftsstellenleiter der Kreisgruppe Cham und Karl Heinz Schindlatz, der Kreisvorsitzende des LBV, Störungen während der Reviergründung und Brutzeit durch freilaufende Hunde und Freizeitsportler.

In Zusammenarbeit zwischen dem LBV und der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Cham wurden deshalb Hinweistafeln für die Wege durchs Chambtal aufgestellt mit der Bitte die Jungenaufzucht dieser Wiesenbrüter nicht zu stören.

Weitere Informationen finden Sie hier!

 

 

 

LBV-Kindergruppe Rimbach startet in die zweite Runde

Spiel, Abenteuer und Spaß in der Natur sind garantiert in der neuen LBV-Naturschutzjugendgruppe in Rimbach – wer mitmachen möchte, kann sich ab sofort anmelden! - Foto: LBV-Archiv
Spiel, Abenteuer und Spaß in der Natur sind garantiert in der neuen LBV-Naturschutzjugendgruppe in Rimbach – wer mitmachen möchte, kann sich ab sofort anmelden! - Foto: LBV-Archiv

 

02.04.2016 Nachdem die 2005 gegründeten "Woidschrazl" nun aus den Kinderschuhen gewachsen sind, startet die Gruppe neu durch. Mit den neuen Gruppenleiterinnen Barbara Hrabetz und Nina Mühlbauer werden die Kinder die Natur mit allen Sinnen erfahren und sie im wahrsten Sinne des Wortes "begreifen". Auf spielerische Art und Weise erhalten sie Einblick in die heimische Tier-und Pflanzenwelt.

Wenn Sie weitere Informationen über die "Wiederbelebung" erhalten wollen, klicken Sie hier!

 

Wie oft noch? Die nächste Luchstötung im Bayerischen Wald

Wieder einer weniger! Wie oft noch? - Foto: Henning Werth
Wieder einer weniger! Wie oft noch? - Foto: Henning Werth

 

12.03.2016 Was Naturschützern gleich bei der ersten Meldung in den Sinn kam, bestätigte sich einmal mehr: Der am 29. Dezember bei Schönberg im Landkreis Freyung-Grafenau in einem Straßengraben gefundene tote Luchs wurde nicht - wie zunächst gemeldet - von einem Auto angefahren, sondern gezielt getötet.

Immerhin wurde die zuständige Polizeibehörde doch stutzig, da kein Wildunfall in diesem Bereich gemeldet wurde und leitete entsprechende Untersuchungen ein. Die Ergebnisse liegen nun vor und machen entsprechend betroffen. Wie oft müssen Natur- und Artenschützer noch derartige Meldungen hinnehmen. Die vom Bayerischen Umweltministerium ausgesetzte Belohnung von 10.000€ für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, ist wohl richtig. Eine Verdoppelung oder gar Verdreifachung dieses Betrags würde natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass es zu solchen Hinweisen kommt, deutlich erhöhen.

 

Weitere Informationen zum jüngsten Luchsmord können Sie einem Presseartikel im Straubinger Tagblatt vom 10.03.2016 entnehmen.

 

Genauere Informationen über die Belohnung von 10.000€ finden Sie in einem weiteren Artikel des Straubinger Tagblattes vom 11.03.2016!

 

Kein Nachwuchs für die Uferschnepfe

139 Kiebitze kamen zur Welt. Foto: Dieter Renner
139 Kiebitze kamen zur Welt. Foto: Dieter Renner

 

Das Jahr 2015 verlief für die Rote-Liste-Arten im Naturschutzgebiet Regentalauen zwischen Cham und Roding recht unterschiedlich. Während sich manche Bestände stabilisierten, litten andere unter der extremen Hitze.

In seinem ausführlichen Bericht geht Christoph Glöckner, Redakteur des Bayerwald-Echo in Cham, besonders auf die Uferschnepfe, den Brachvogel und den Kiebitz ein und greift dabei auf die Beobachtungen der ehrenamtlichen Gebietsbetreuers Peter Zach. Jutta Vogl, Alois Fischer und Alois Stelzl zurück.

 

Den ausführlichen Bericht von Christoph Glöckner können Sie hier nachlesen!

 

 

Äußerst bedenklich: kein Nachwuchs für die Uferschnepfe in 2015 - Foto: Wolfgang Lorenz
Äußerst bedenklich: kein Nachwuchs für die Uferschnepfe in 2015 - Foto: Wolfgang Lorenz
Großer Brachvogel: 12 Brutpaare brachten 5 Jungvögel durch. - Foto: Dieter Hopf
Großer Brachvogel: 12 Brutpaare brachten 5 Jungvögel durch. - Foto: Dieter Hopf
© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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