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Letzte Aktualisierungen

 

19.06.2019 - Mittelalterlager-Erlebnistag für Kinder im LBV – Zentrum

 

14.06.2019 - Auerochsen als Landschaftspfleger

 

14.06.2019 - Ausstellungseröffnung "Tanz der Vampire - Fledermäuse in Bayern" auf Burg Falkenstein

 

08.06.2019 - Igel leiden leise

 

05.06.2019 - Vorankündigung: Ferienprogramm: Mittelalterlager-Erlebnistag für Kinder im LBV – Zentrum Mensch und Natur

 

04.06.2019 - Exkursion in den Nationalpark zum Thema Wolf fällt leider aus.

 

02.06.2019 - Grenzübergreifende Kunstbegegnung

 

31.05.2019 - Vorankündigung: LBV-KreativMühle: Einführung in die Fotografie

 

31.05.2019 - Vorankündigung: Exkursion: Der Wolf im Nationalpark

 

31.05.2019 - Vorankündigung: „Tanz der Vampire“ - Falkensteiner Fledermaussommer mit Ausstellung

auf der Burg Falkenstein

 

31.05.2019 - Vorankündigung: Die tschechische Künstlerin Alena Anderlova zeigt ihre Werke

 

 

17.05.2019 - Vorankündigung: KräuterMühle im LBV-Zentrum: Wildnis-Apotheke Teil 2

 

14.05.2019 - LBV-Verdienstmedaille für Alfons Fischer und Peter Zach

 

09.05.2019 - Kleiner Beitrag gegen das Insektensterben

 

09.05.2019 - LBV-Sammelwoche vom 13. bis 19. Mai

 

06.05-2019 - Stunde der Gartenvögel Plus am Muttertagswochenende


04.05.2019 - Johann Gruber stellt seine Werke im LBV-Zentrum aus

 

03.05.2019 - Sonntagstalk auf Radio Charivari mit Angelika Nelson

 

02.05.2019 - Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,  ……

 

21.04.2019 - Vogelmörder setzt sein widerliches Treiben unbeeindruckt fort

 

28.03.2019 - Was dem Igel im Garten wirklich hilft

 

28.02.2019 - Luchsmorde im Lamer Winkel! Anklage gegen einen Jäger!

 

06.11.2018 - Sybille Wölfl sorgt für Klarheit in der Luchsdiskussion

 

28.09.2018 - LBV-Eichenallee sucht weitere Baumpaten

 

 

 

 

 

 

 

Herzlich Willkommen bei der LBV Kreisgruppe Cham

 

Die Kreisgruppe Cham des LBV setzt sich für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen ein. Wir wollen mit Sachverstand und Augenmaß den Naturschutz lokal voran bringen und dadurch ein Mit-und Nebeneinander von Mensch und Natur fördern- Verbunden mit ein breitgefächertes Angebot Umweltbildung.

 

 

(Foto: Mühlbauer A. und H.)
(Foto: Mühlbauer A. und H.)

Wir sind engagiert in allen Bereichen der Natur und der Umweltbildung


Vorneweg

 

Aktuelle Hinweise auf anstehende In- und Outdoor-Veranstaltungen unserer Kreisgruppe finden Sie hier auf der Startseite. Einfach ein wenig nach unten scrollen!

 

Umfangreichere Berichte zu aktuellen naturschutzrelevanten Themen entdecken Sie auf den Seiten "Aktuelles aus unserer Kreisgruppe" und "Artenschutz".

 

Regelmäßige Besucher unserer Kreisgruppen-Homepage können sich langes Suchen sparen, indem Sie einfach auf den entsprechenden Hinweis auf der Seite "Letzte Aktualisierungen" (siehe oben!) klicken!

 

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Auerochsen als Landschaftspfleger

Die aktuellen Landschaftspfleger in den Markbachauen - Foto Annette Lafaire
Die aktuellen Landschaftspfleger in den Markbachauen - Foto Annette Lafaire

 

Am Sonntag den 16. Juni um 14 Uhr veranstaltet der Naturpark Oberer Bayerischer Wald zusammen mit dem LBV eine Exkursion auf den Auerochsen-Beweidungsflächen des LBV in Hannesmühle. Seit dem Frühjahr 2009 wird diese Fläche mit Hilfe der Auerochsen (Rückzüchtungen), sogenannten Heckrindern, offengehalten. Die Landschaftspflege durch die Heckrinder wertet diese Auenlandschaft ökologisch auf, da sie Struktur- und Standortvielfalt fördert. Wie sich dieses Projekt in der Zwischenzeit entwickelt hat und welche Arbeit die Auerochsen als Landschaftspfleger übernehmen ist Thema dieser Exkursion. Gezeigt werden auch Vergleichsflächen, abgezäunte Bereiche innerhalb der Weide, so dass man den direkten Vergleich der Pflanzenzusammensetzung hat.

 

Treffpunkt ist die Hannesrieder Mühle, auf dem Weg von Hannesried Richtung Schönau. Anschließend gibt es die Möglichkeit einer gemütlichen Einkehr am Hof.

Exkursion in den Nationalpark zum Thema Wolf fällt leider aus.

 

Die für kommenden Sonntag geplante Exkursion der LBV-Kreisgruppe in den Nationalpark Bayerischer Wald zum Thema Wolf muss leider abgesagt werden, da sowohl unser Kreisgruppenvorsitzender Karlheinz Schindlatz als auch der der Exkursionsleiter vor Ort kurzfristig verhindert sind. Wir bitten um Entschuldigung!

 

 

LBV-KreativMühle: Einführung in die Fotografie

Heidi Brandl, Mitglied in der LBV-Vorstandschaft, hat 2018 beim gleichen Kurs ihre fotografischen Kenntnisse und Fähigkeiten vertieft. - Foto: LBV
Heidi Brandl, Mitglied in der LBV-Vorstandschaft, hat 2018 beim gleichen Kurs ihre fotografischen Kenntnisse und Fähigkeiten vertieft. - Foto: LBV

 

Am Samstag, 8.6., findet am LBV-Zentrum Mensch und Natur ein eintägiger Workshop zum Thema Fotografie mit drei Bausteinen statt: Technische Grundlagen, Bildgestaltung und praktische Übungen.

Der Referent Uwe Hessels, 1.Vorstand des Fotoclub Cham, wird Sie in die Welt der Fotografie einführen und Tipps und Tricks zum Fotografieren verraten. Beginn der Veranstaltung ist 10.00 Uhr, und sie dauert ca. 6 Stunden. Die Kursgebühr beträgt 20 € für Nichtmitglieder, 15 € für Mitglieder vom LBV und Fotoclub Cham. Mitzubringen sind Kamera, Speicherkarte und voller Akku!

 

Wir bitten um Anmeldung bis 05.06.2019 per Telefon (09977-8227) oder Email: cham@lbv.de, da die Teilnehmerzahl auf 8 Personen begrenzt ist.

 

 

Ferienprogramm: Mittelalterlager-Erlebnistag für Kinder im LBV – Zentrum Mensch und Natur

 

Wie wurde im Mittelalter gekocht, gelebt, gespielt, gekämpft? Beim Mittelalter-Erlebnistag am Samstag, 15. Juni, können Kinder einen Tag lang ins Mittelalterleben eintauchen.

 

Dazu verwandelt sich die Inselwiese des LBV-Zentrums Mensch und Natur in Nößwartling in ein schottisches Mittelalterlager. Bunte Zelte mit allerhand Gerät, Wimpeln, Waffen und Kochstelle weisen den Weg vorbei am Wasserrad und über das Wehr. Der Mittelalterverein ALBARYA lagert in diesen Tagen in der herrlichen Umgebung des LBV-Zentrums und bietet mit seinem Ferienangebot für Kinder einen spannenden Einblick ins Mittelalterleben und die schottische Kultur. Am Samstag, den 15. Juni können dann ohne Anmeldung große und kleine Mittelalterfans von 14.00 bis 22.00 Uhr das Lager besuchen und bei allerhand buntem Treiben mitwirken. Für die Kinder besteht die Möglichkeit, gegen einen kleinen Unkostenbeitrag an verschiedenen Stationen zum Beispiel Ledersäckchen herzustellen, an der Waffenschule teilzunehmen oder ihre Kräfte bei den Highlandgames zu messen. Gegen Abend wird dann das Lagerfeuer entzündet und manch leckere Speise zubereitet. In der Dämmerstunde dürfen die Besucher schottischen Märchen lauschen und knusprige Stockbrote backen.

 

Zu diesem spannenden Ferientag ist keine Anmeldung erforderlich und es wird kein Eintritt erhoben, nur bei Teilnahme an den einzelnen Stationen ist ein kleiner Unkostenbeitrag zu entrichten. Für Essen und trinken ist reichlich gesorgt, es muss also keine eigene Brotzeit mitgebracht werden.

 

 

Foto: LBV
Foto: LBV

Exkursion: Der Wolf im Nationalpark

Um ihn geht es bei der Exkursion: um den Wolf -Foto: Henning Werth
Um ihn geht es bei der Exkursion: um den Wolf -Foto: Henning Werth

 

Am Sonntag, 9.6., organisiert das LBV Zentrum Mensch und Natur eine Exkursion zum Thema Wolf in den Nationalpark Bayerischer Wald. Treffpunkt ist um 12:30 Uhr am LBV-Zentrum Mensch und Natur, von wo wir in Fahrgemeinschaften in den Nationalpark aufbrechen.

 

Die Exkursion vermittelt ein fachlich fundiertes Bild über den Wolf und informiert über das aktuelle Vorkommen im Nationalpark. Deutschlandweit erhitzt der Wolf zurzeit die Gemüter. Panikmache, veraltete Informationen, Angst und Konkurrenzdenken zeichnen ein falsches Bild über diese Tierart. Ein Referent von der Nationalparkwacht Bayerischer Wald informiert und beantwortet Ihre Fragen.

 

 

 

„Tanz der Vampire“ - Falkensteiner Fledermaussommer mit Ausstellung auf der Burg Falkenstein

Wasserfledermaus - Foto: Thomas Stephan
Wasserfledermaus - Foto: Thomas Stephan

 

 

Alle kennen Batman oder Vampire. Doch welche geheimnisvollen Gestalten verbergen sich hinter klingenden Namen wie "Großer Abendsegler", "Kleine Hufeisennase" oder "Braunes Langohr"? Vom 6. Juni bis 3. Oktober 2019 kann dieses Rätsel auf der Burg Falkenstein gelüftet werden. Das Museum Jagd und Wild präsentiert sich während des "Falkensteiner Fledermaussommers" als spannende Höhlenwelt und widmet seine aktuelle Ausstellung den "tanzenden Vampiren". Zusammengestellt wurde die Ausstellung vom Landesbund für Vogelschutz, Kreisgruppe Cham.

 

Große und kleine Besucher sind eingeladen, verschiedene Fledermausarten kennenzulernen, die spannende Lebensweise dieser Flugkünstler und nächtlichen Jäger und ihre verborgenen Lebensräume zu erkunden. Die informative Sonderschau und lädt durch interaktive, spielerische und kreative Angebote zum Mitmachen ein.

 

Die fast mystisch anmutenden Flattertiere stehen unter strengem Schutz. Dennoch sind viele in Bayern heimischen Fledermausarten in ihrem Bestand gefährdet. Die Ausstellung benennt Ursachen hierfür und wirbt dafür, Quartiere für die nachtaktiven kleinen Säugetiere zu erhalten oder neu zu schaffen.

 

Rätselfreunde kommen doppelt auf ihre Kosten: durch Spaß beim aufmerksamen Ausstellungsrundgang und die Chance, beim Fledermausquiz einen Preis zu gewinnen.

 

Während des "Falkensteiner Fledermaussommers" ergänzen attraktive Veranstaltungen für Familien und Kinder die Ausstellung mit "Grusel- und Lernfaktor".

 

Eröffnet wird die Ausstellung am Mittwoch, 5. Juni 2019 um 19.30 Uhr durch Landrat und Bezirkstagspräsident Franz Löffler und Bürgermeisterin Heike Fries. Burkhard Pfeiffer von der Koordinationsstelle für Fledermausschutz in Nordbayern stellt in seinem Einführungsvortrag "die wunderbare Welt der Fledermäuse" vor. Für die passende musikalische Umrahmung konnten Mitglieder des Bad Kötzinger Kammermusikkreises gewonnen werden. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zur Ausstellungs-eröffnung herzlich eingeladen.

 

Begleitveranstaltungen:

Sonntag, 25. August, 18 - 21.30 Uhr, Burg Falkenstein

Europäische Fledermausnacht für Kinder

 

Mittwoch, 5. September, 14 - 17 Uhr, Burg Falkenstein

"Mit den Großeltern unterwegs in den Museen"

 

Samstag, 13. Juli, 21 - 22.30 Uhr

Familien-Fledermausexkursion im LBV-Naturschutzgebiet Letten- und Angerweiher

 

Die tschechische Künstlerin Alena Anderlova zeigt ihre Werke

 

 

Ausstellungseröffnung im LBV-Zentrum Mensch und Natur

 

Am Samstag, den 1.Juni um 18.00 Uhr eröffnet die tschechische Künstlerin Alena Anderlova ihre Ausstellung im LBV-Zentrum Mensch und Natur in Nößwartling.

Alena Anderlová widmet sich vorwiegend der figürlichen Malerei. Menschen, Tiere und Maschinen begleiten ihre Gemälde. Sie thematisiert aber auch Städte und Landschaften. Ihre Bilderwelten erschafft sie mit unterschiedlichsten Ausdrucksmitteln wie der klassischen Pinselmalerei, Sprayspuren, verschiedenen Walzen, Schablonendrucke oder Collagen. Besonderes Augenmerk richtet sie auf die Erfassung des Lichts durch präzise Farbarbeit. Infolgedessen sind ihre Werke durchzogen von magischer Atmosphäre, mysteriöser Gesinnung und unterschwelligen Spannungen.

 

Alena Anderlová wurde in Klatovy geboren. Sie studierte Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Prag an welcher sie 2005 auch promovierte. Ihr Handwerkszeug lernte sie von 1999 bis 2001 im Atelier von Antonin Strizek und im Anschluss, von 2001 bis 2005, im Atelier von Michael Rittstein. Ihr künstlerisches Betätigungsfeld ist abwechselnd in Prag und Klatovy.

In ihrer Ausstellung im LBV Zentrum für Mensch und Natur in Nößwartling präsentiert sie eine Sammlung natürlicher Themenbilder, aber auch eine Reihe von Affen und die menschliche Evolution.

 

Die Ausstellungseröffnung beginnt am Samstag, den 1. Juni um 18.00 Uhr im großen Vortragsraum des LBV-Zentrums Mensch und Natur, Nößwartling 12, 93473 Arnschwang.

Zu sehen ist die Ausstellung vom 1. Juni bis 31. Juli während der Öffnungszeiten des LBV-Zentrums: Montag bis Freitag von 9.00 - 16.00 Uhr und auch an Sonntagen und Feiertagen von 14.00 bis 17.00 Uhr.

 

 

Dieses und ähnliche Bilder sind bei der Kunstausstellung von Alena Anderlova zu sehen. - Foto: LBV
Dieses und ähnliche Bilder sind bei der Kunstausstellung von Alena Anderlova zu sehen. - Foto: LBV
Foto: LBV
Foto: LBV

KräuterMühle im LBV-Zentrum: Wildnis-Apotheke Teil 2

Der Gemeine Beinwell gehört zu den sehr bekannten Heilpflanzen und dies bereits seit Jahrhunderten – darf er immer noch verwendet werden oder birgt er auch Gefahren? Diese und viele andere Fragen beantwortet der LBV-Kurs. - Foto: LBV-Archiv
Der Gemeine Beinwell gehört zu den sehr bekannten Heilpflanzen und dies bereits seit Jahrhunderten – darf er immer noch verwendet werden oder birgt er auch Gefahren? Diese und viele andere Fragen beantwortet der LBV-Kurs. - Foto: LBV-Archiv

 

Alte Heilmittel aus Wildkräutern für die Hausapotheke

 

Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen - so überliefert es uns zumindest eine alte Volksweisheit. Gibt es tatsächlich in unserer direkten Umgebung Pflanzen, aus denen wir uns für kleinere Wehwehchen einfache Heilmittel selbst herstellen können? In der Volksheilkunde sind eine Reihe von traditionellen Anwendungen und Herstellungen bekannt.

 

Nach dem Kennenlernen einiger Pflanzen aus dem LBV-Vorgarten im letzten Jahr lädt das LBV- Zentrum Mensch und Natur diesmal am Sonntag, den 26. Mai von 14.00 bis 15.30 Uhr zu einem botanisch arzneilichen Spaziergang mit kleiner Praxiseinheit auf die Drathinsel. Die beiden Referenten des Nachmittags, Anton Weidner, Apotheker und Monika Kerner, Kräuterpädagogin, stellen altbewährte Heilpflanzen dieses Lebensraumtyps vor und erklären die Herstellungsschritte ihrer Verarbeitung zum Beispiel zu Kräuterauszug und Tinktur.

 

Wer gerne an dieser Kreativmühle teilnehmen möchte, kann sich unter der Tel. Nr. 09977/8227 oder der e-mail cham@lbv.de im LBV-Zentrum Mensch und Natur in Nößwartling anmelden.

Die Kursgebühr beträgt 4 €, für LBV-Mitglieder 1 €.

 

 

Insektennisthilfe selbst gemacht

LBV-KreativMühle: Insektennisthilfen – praxisgerecht und kunstvoll umgesetzt. - Foto: LBV
LBV-KreativMühle: Insektennisthilfen – praxisgerecht und kunstvoll umgesetzt. - Foto: LBV

 

LBV-KreativMühle bietet ein Kurs rund um Insekten an

 

06.05.2019 - Nisthilfen für Insekten erfahren seit dem erfolgreichen Volksbegehren "Rettet die Bienen" einen regelrechten Boom. Doch aufgepasst, nicht jede Ausführung und jedes Material wird den Bedürfnissen der Insekten gerecht. Eine unsachgemäße Ausführung kann sogar regelrecht gefährlich für die zarten Insektenflügel werden. Die Ausführung der Bohrlöcher entscheidet über die Zukunft vieler bedrohter "Sechsbeiner" im Insektenhotel. Der Workshop vermittelt viele Tipps und Tricks über die richtige Bauweise und endet mit der Fertigstellung einer eigenen kunstvoll gestalteten Nisthilfe zum Aufbau im eigenen Garten oder Balkon. Referenten sind die Bienenspezialistin Erika Babl, Vorsitzende vom OGV Chammünster und der LBV Mitarbeiter Clemens Buchhorn.

 

Ort und Zeitpunkt: LBV-Zentrum Mensch und Natur, Nößwartling bei Arnschwang, am Donnerstag, den 9.5.2019, Start 17:00 Uhr; Kursgebühr 20,--€ Nichtmitglieder, 15,-- € Mitglieder. Anmeldung erforderlich!

 

 

Stunde der Gartenvögel Plus am Muttertagswochenende

Gemeinsam mit Kindern die Vogelwelt des Gartens zu entdecken ist ein tolles Erlebnis für Groß und Klein. - Foto: Tobias Tschapka
Gemeinsam mit Kindern die Vogelwelt des Gartens zu entdecken ist ein tolles Erlebnis für Groß und Klein. - Foto: Tobias Tschapka

 

"Wie vielfältig sind Bayerns Gärten und Balkone?" fragt der LBV


Stunde der Gartenvögel Plus am Muttertagswochenende vom 10. bis 12. Mai

 

06.05.2019 - Jeder kann etwas für die Artenvielfalt zu Hause tun Weniger Insekten gleich weniger Vögel? Das will der LBV genauer wissen und ruft zusammen mit seinem bundesweiter Partner NABU bereits zur 15. Stunde der Gartenvögel auf. Die Volkszählung der Vögel in Gärten, Grünanlagen und Parks findet vom 10. bis zum 12. Mai statt. Viele Vogelfreunde haben den Eindruck, dass sie viel weniger Vögel im Garten haben als früher, so die LBV-Kreisgruppe Cham, gerade deshalb ist es umso wichtiger, eine Stunde lang genauer hinzuschauen und zu zählen, wer überhaupt im eigenen Garten unterwegs ist. Beflügelt vom Erfolg des Volksbegehrens "Rettet die Bienen!" fragt das diesjährige Plus der Mitmachaktion nach der Vielfalt in den bayerischen Gärten und auf Balkonen. Denn außer auf Gift zu verzichten, sind dort unterschiedliche Strukturen eine willkommene Einladung an Insekten, Vögel und andere Tiere.

 

Jedes Jahr hat seine ganz eigene Kombination von Faktoren, die sich auf die Vogelwelt auswirken. Wetterereignisse, Krankheiten, veränderte Bewirtschaftung von Flächen und das verfügbare Futter wechseln von Jahr zu Jahr und können großen Einfluss auf den Bruterfolg und die Überlebenschancen einzelner Vogelarten haben. Mit der Stunde der Gartenvögel will der LBV deshalb ein möglichst genaues Bild der Vogelwelt in unseren Städten und Dörfern erhalten, um Veränderungen der Vogelbestände festzustellen. Diese Zahlen helfen mit, einen Überblick über die Entwicklungen von "Gartenvögel" zu bekommen, um frühzeitig reagieren zu können. "Im vergangenen Jahr hatten über 9.000 bayerische Vogelfreunde bei der Stunde der Gartenvögel mitgemacht und aus über 6.500 Gärten insgesamt fast 210.000 Vögel gemeldet. Gemeinsam mit der Schwesteraktion, der "Stunde der Wintervögel" handelt es sich damit um Deutschlands größte bürgerwissenschaftliche Mitmachaktion", so die bayernweite LBV-Citizen-Science-Beauftragte Martina Gehret.

 

 

Zusätzlich zu den Vögeln im Garten möchte der LBV auch mehr über die Lebensräume in den Gärten und auf den Balkonen der Teilnehmer erfahren. Jeder kann durch Strukturen wie Bienenweiden, Wasserstellen, Insektenhotels und Totholz im Siedlungsbereich etwas für die Artenvielfalt tun.

 

 

Bienenweide oder Staudenbeet

 

Bunte Staudenbeete oder eine Blumenwiese sind nicht nur ein echter Blickfang im naturnahen Garten. Sie bietet für viele Schmetterlinge und andere Kleintiere Verstecke, Unterschlupf und Nahrung und fördert so die biologische Vielfalt im eigenen Garten. Auch hier sind heimische Wildstauden, wie zum Beispiel Kugeldisteln oder Thymian, für die Tierwelt am wertvollsten, denn an diese ist sie perfekt angepasst. Auf Züchtungen mit gefüllten Blüten sollte verzichtet werden, da diese oft gar keinen Nektar mehr produzieren oder die Insekten den Nektar nicht mehr erreichen können.

 

 

Vogeltränke oder Wasserstelle

 

Mit einer Tränke lädt man sich Vögel und Insekten in den Garten oder auf den Balkon ein und kann sie beim Baden und Trinken beobachten. Ein einfacher Blumentopf-Untersetzer oder ein ausrangierter Suppenteller, gefüllt mit klarem Wasser, erfüllt den Zweck vollauf. Das oberste Gebot bei Vogeltränken, ganz gleich, ob im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon, ist die Sauberkeit, tägliche Reinigung und frisches Wasser sind notwendig.

 

Totholz

 

Marienkäfer, Florfliegen und andere Insekten freuen sich über einen Totholz- oder Reisighaufen im Garten. "Anstatt dickere Äste mühsam zur Biotonne zu schleppen, können sie an einem schattigen Platz am besten unter einer Hecke langsam vermodern und Lebensraum für hunderte Käferarten und auch Raupen werden. Auch auf dem Balkon kann eine Totholzstruktur in die Gestaltung eingebaut werden zum Beispiel mit ein paar größeren und kleineren Ästen die stehend oder liegend arrangiert werden.

 

Insektenhotel

 

Ein artgerechtes Insektenhotel kann von großen und kleinen Insekten genutzt werden. Bei vielen Insektenhotels im Handel sind die Bohrungen leider ausgefranst oder es stechen Holzsplinte in die Öffnungen - in so ein Hotel zieht kein Insekt, da sie sich nur ihre Flügel verletzen würden. Auch darf man nicht vergessen, das nur etwa 30 der rund 550 Insektenarten in Bayern und Deutschland solche Nisthilfen für ihre Brut nutzen. Knapp drei Viertel aller nestbauenden Wildbienen nisten im sandigen Boden. Mit offenen Sandstellen oder einer kleinen "Sandkisten" im Garten kann man auch diesen Arten auf einfache Weise helfen.

 

 

 

Sogar die Amsel ist profitioert sehr von einem naturnahen Garten. - Foto: Dieter Renner
Sogar die Amsel ist profitioert sehr von einem naturnahen Garten. - Foto: Dieter Renner
Vielleicht haben Sie ja auch das Glück, einen Grauschnäpper beim Füttermn seiner Jungen zu beobachten. - Foto: Dieter Renner
Vielleicht haben Sie ja auch das Glück, einen Grauschnäpper beim Füttermn seiner Jungen zu beobachten. - Foto: Dieter Renner

 

Und so funktioniert die Teilnahme: Von einem ruhigen Plätzchen im Garten, vom Balkon oder Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt werden kann. Die Beobachtungen können per Post, Telefon - kostenlose Rufnummer am 11. Mai von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157115 - oder einfach im Internet unter www.stunde-der-gartenvoegel.lbv.de gemeldet werden. Beim LBV-Zentrum Mensch und Natur können unter 09977/8227 auch kostenlose Mitmachformulare angefordert werden.

 

Angelika Nelson im Sonntagstalk bei "Feldbauer und Gäste" auf Radio Charivari

Dr. Angelika Nelson zu Gast beim Sonntagstalk auf Radio Charivari - Foto: Dieter Renner
Dr. Angelika Nelson zu Gast beim Sonntagstalk auf Radio Charivari - Foto: Dieter Renner

 

26.04.2019 - Mit Angelika Nelson hat die LBV-Kreisgruppe nicht nur eine äußerst zuverlässige und kompetente BFD-lerin im Team, sondern auch eine promovierte Wissenschaftlerin. Sie ist gebürtige Österreicherin, Dr. der Biologie, und hat etliche Jahre an Universitäten in den USA geforscht und gelehrt.

Eines ihrer Spezialgebiete ist die Ornithologie. Dazu gehört dann nicht nur, dass man Vögel unterscheiden kann, sondern dass man Vögel an ihrem Ruf und Gesang erkennen und die Lautäußerungen auch entsprechend interpretieren kann. Genau diese besonderen Qualifikationen sind es, die dazu geführt haben, dass unsere Angelika Nelson am kommenden Sonntag zu Gast im Sonntagstalk bei "Feldbauer und Gäste" auf Radio Charivari ist.

 

Die Radiosendung wird am kommenden Sonntag von 10 Uhr bis 12 Uhr ausgestrahlt. Den Termin bitte unbedingt vormerken!

 

Weitere Informationen zur Sendung finden Sie hier! Bitte klicken!

 

 

Farbenprächtige Augenblicke

 

Einladung zur Ausstellungseröffnung im LBV-Zentrum Mensch und Natur

 

25.04.2019 - Erstmalig stellt der in München lebende Künstler Johann Gruber in seiner alten Heimatgemeinde aus. Seit 1976 lebt und arbeitet der gebürtige Grasfilzinger in der Landeshauptstadt, wo er beruflich seine Kreativität kaum ausleben kann. Diesen Freiraum verschafft ihm die Malerei.

Bereits als Kind widmete er sich hauptsächlich dem Zeichnen. Da er nicht dem klassischen Künstlermilieu entstammt, ging er anfangs hauptsächlich autodidaktisch ans Werk. Unter professioneller Anleitung durch Michael Martensen von der Malschule Holzkirchen konnte Gruber später handwerkliche und grafische Kompetenzen erlernen, und so sein Talent in einem breiteren Themenspektrum zeigen. Zusätzlichen Zeichen- und Malunterricht nahm er bei Willi Bunkowski an der Schwanthaler Kunstschule.

Im Jahr 2009 stellte Johann Gruber erstmals in einer eigenen Ausstellung in der Münchner Mohrvilla seine Werke der Öffentlichkeit vor. Weitere Ausstellungen folgten in München und Umgebung. In der am 1. Mai beginnenden Ausstellung in den Räumen des im LBV-Zentrums Mensch und Natur in Nößwartling zeigt der Künstler einen Querschnitt seines künstlerischen Lebenswerkes. Detailgetreue Zeichnungen sind darunter ebenso zu bewundern wie kräftige Bilder in Öl, Acryl- und Naturfarben, die den Augenblick thematisieren. Die Ausstellung steht unter keinem speziellen Thema, vielmehr soll die Auswahl der Motive die enorme Bandbreite einer nunmehr mehr als 20-jährigen Schaffensperiode widerspiegeln.

 

Johann Gruber, der persönlich bei der Vernissage anwesend sein wird, freut sich auf viele interessierte Besucher, Beginn 18:00 Uhr. Die Ausstellung ist vom 1.5. bis 26.05.2019 während der Öffnungszeiten des LBV-Zentrums Mensch und Natur zu sehen.

 

 

 

Wohnhaus - Foto: LBV
Wohnhaus - Foto: LBV
Kinder - Foto: LBV
Kinder - Foto: LBV

Vogelstimmen für Einsteiger

Unsere fachkundige Referentin un d aktuelle BFDlerin am Zentrum für Mensch und Natur in Nößwartling: Dr. Angelika Nelson
Unsere fachkundige Referentin un d aktuelle BFDlerin am Zentrum für Mensch und Natur in Nößwartling: Dr. Angelika Nelson

 

LBV-Familienworkshop zum Erkennen von Vogelstimmen

 

04.04.2019 - "Wie wie wie hab ich Dich lieb" ertönt es von den Feldern, rauhe schnarrende Töne schallen vom Dach - wer singt denn da und warum? Im LBV- Vogelstimmen-Workshop für Einsteiger am Sonntag, den 7.April lernen die Teilnehmer Vogelstimmen erkennen und zuordnen. Zu Beginn um 7.00 Uhr begleiten die Vogelfreunde die Referentin Dr. Angelika Nelson auf einen morgendlichen Spaziergang auf die Drahtinsel. Gemeinsam wird dem Konzert der ansässigen Vögel gelauscht und versucht, die Stimmen häufiger Vogelarten wie Blaumeise, Rotkehlchen oder Buchfink kennen- und unterscheiden zu lernen. Nach einer ca 1-stündigen Exkursion geht es zurück ans LBV-Zentrum, wo leckerer Kaffee und eine kleine Brotzeit auf die Frühaufsteher wartet. Danach vermittelt die Referentin Einblicke in die Faszination der Vogelstimmen: Welche Funktion haben Gesänge und Rufe in der Vogelwelt? Wo und wann kann man die einzelnen Arten am besten belauschen? Und wie kann man sich die unterschiedlichen Stimmen am besten einprägen? Dazu werden unterschiedliche Methoden wie Imitationen und Merksprüche kennengelernt und viel Wissenswertes wird über die Lebensweise der gefiederten Sänger zu erfahren sein. Fragen sind jederzeit willkommen. Das Programm ist für alle Altersstufen geeignet und findet bei jedem Wetter statt. Voraussetzung ist ein Interesse am Vogelgesang, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wenn vorhanden, bitte ein Fernglas und Vogelbestimmungsbuch mitbringen!

 

Zur Teilnahme am Workshop ist eine Anmeldung im LBV-Zentrum Mensch und Natur in Nößwartling unter Tel. 09977-8227 oder per e-mail cham@lbv.de erforderlich. Der Workshop beginnt am Sonntag, 7. April um 7.00 Uhr im LBV-Zentrum und endet so gegen 11.00 Uhr. Die Teilnahmekosten betragen für Erwachsene 8 €, für Kinder 2 €, LBV-Mitglieder sind kostenfrei!

 

 

Rotkehlchen - Foto Heinz Tuschl
Rotkehlchen - Foto Heinz Tuschl
Star - Foto Rosa Rössener
Star - Foto Rosa Rössener

KräuterMühle im LBV-Zentrum Mensch und Natur: Wilde Grüne Suppe

Der "Gundermann" ist reich an Mineralien und Vitaminen. - Foto: Thomas Staab
Der "Gundermann" ist reich an Mineralien und Vitaminen. - Foto: Thomas Staab

 

 

Die Neun-Kräuter-Suppe zu Gründonnerstag gehörte in früherer Zeit mit zu den Ritualen im Jahreslauf. Bereits unsere Vorfahren wussten die Kraft der Kräuter im Frühjahr zu nutzen. Ob Brennessel, Giersch, Löwenzahn oder Gundermann, sie alle sind reich an Mineralien und Vitaminen und helfen mit, unseren wintermüden Stoffwechsel wieder auf Trab zu bringen.

In der traditionellen Gründonnerstagssuppe mussten drei mal drei dieser Wildkräuter enthalten sein, neun also, galt doch die "Neun" als heilige, magische Zahl. Der Ursprung dieses Frühlingsgerichts reicht weit in alte Kulturkreise. Das Christentum hat später diesen heidnischen Brauch übernommen und in die Vorbereitungszeit auf Ostern gelegt.

Bei einem Spaziergang rund um das LBV-Zentrum Mensch und Natur sucht die Kräuterpädagogin Monika Kerner mit den Teilnehmern die Wuchsstandorte der Kräuter auf und erzählt über ihre ethnobotanische Verwendung. Anschließend werden die Pflanzen gesammelt und von den Teilnehmern zu einer schmackhaften Kräutersuppe verarbeitet.

 

Zur Teilnahme am Workshop ist noch eine Anmeldung im LBV-Zentrum Mensch und Natur in Nößwartling unter Tel. 09977-8227 oder per e-mail cham@lbv.de möglich. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 11.04.2019 um 17.00 Uhr am LBV-Zentrum Mensch und Natur und dauert circa drei Stunden. Die Kursgebühr beträgt 20 € für Nichtmitglieder und 15 € für LBV-Mitglieder.

 

 

Igel im Garten – Was ihnen wirklich hilft

Was hildft den Igeln wirklich? - Foto: Marcus Bosch
Was hildft den Igeln wirklich? - Foto: Marcus Bosch

 

 

Igel kennt fast jeder. Doch die Stachelritter bekommt man nur selten zu Gesicht, da sie meist in der Dämmerung oder nachts aktiv sind.

 

In einem reich bebilderten Vortrag gewährt Martina Gehret, Igelbeauftragte in der LBV-Landesgeschäftsstelle, Einblicke in das geheime Leben der stachligen Gesellen und gibt Tipps zur Gestaltung eines igelfreundlichen Gartens. Sie nennt die Gefahren, mit denen die Tiere leben müssen, spricht über Hilfe und Schutz und hält Informationen zur richtigen Pflege bereit. Weiter berichtet sie über das LBV-Igelprojekt in Bayern.

 

Durch intensiv bewirtschaftete Flächen ist der Igel in der offenen Kulturlandschaft kaum noch zu finden und deshalb immer mehr auf den Lebensraum in unseren Gärten angewiesen.

Auch das Insektensterben wirkt sich auf die Igelpopulationen negativ aus. In der Natur ernährt sich ein Igel unter anderem von Käfern, Regenwürmern, Spinnen und Insektenlarven. Leider drohen mittlerweile auch weitere Gefahren wie selbstfahrende Rasenmäher besonders für Jungigel.

So steht der zu den besonders schützenswerten Tierarten gehörende Igel seit 2017 auf der Roten Liste (Vorwarnliste) der gefährdeten Tierarten in Bayern.

 

Die LBV-Kreisgruppe Cham lädt zur dieser Veranstaltung am Freitag, den 22. März um 19.30 Uhr ins LBV-Zentrum Mensch und Natur nach Nößwartling. Der Unkostenbeitrag für Erwachsene beträgt 4 €, für Kinder 1 €, LBV-Mitglieder sind kostenfrei.

 

 

 

Lebensraum Streuobstwiese – Von kleinen und großen Helden

Was macht der Fasan im Apfelbaum? - Im Vortrag wird´s verraten. - Foto: Ralph Sturm
Was macht der Fasan im Apfelbaum? - Im Vortrag wird´s verraten. - Foto: Ralph Sturm
Ein Sperlingskauz hat es sich in einem Starenkasten gemütlich gemacht. - Foto: Ralph Sturm
Ein Sperlingskauz hat es sich in einem Starenkasten gemütlich gemacht. - Foto: Ralph Sturm

 

Die LBV-Kreisgruppe Cham lädt ein

Nach dem Rekordsommer 2018 stehen Obstbäume im Herbst in voller Frucht. Die Äste biegen sich unter der schweren Last der Früchte. Äpfel, Birnen und Zwetschgen lassen vielen Gartenfreunden das Herz höherschlagen. Allerdings findet man in Obstwiesen vieles mehr an Lebewesen und Nutznießern als es uns oft bewusst ist. Während wir in erster Linie an das Haltbarmachen des Obstes denken, sei es in Form von Marmeladen, Säften, Kompotten oder Obstbränden, benötigen unzählige Wildtiere unser geliebtes Obst als unverzichtbare Energiegrundlage für den nahenden Winter. Im täglichen Kampf um Fruchtstücke spielen sich regelrechte Dramen in Obstgärten ab, die uns Menschen aber meist verborgen bleiben. Insekten werden noch am ehesten wahrgenommen, wenn auch meist als lästig. Im Gefolge von Bienen, Schmetterlingen, Fliegen und Wespen sind jedoch viele Vögel als Jäger, aber ihrerseits auch wiederum als Gejagte von Greifvögeln anzutreffen. So schließt sich mancher Kreis im Jahreslauf im Lebensraum Streuobstwiese. Das ganze Jahr über vom Winter bis in den Hochsommer gilt dieser einzigartige Lebensraum als extrem beliebter und unverzichtbarer Treffpunkt in unserer Kulturlandschaft für Mensch und Tier. Der Vortrag soll die unglaubliche Vielfalt verschiedener tierischer Bewohner aufzeige, die aus teils ungewöhnlichen Blickwinkeln in teils ungewöhnlicher Nähe aufgenommen wurden. So werden Kleinstlebewesen mit Lupentechnik genauso spektakulär abgebildet wie die Jagdflüge von Greifvögeln in Hochgeschwindigkeit. Zudem wird auch die Perspektive ständig gewechselt und auch Luftaufnahmen von Obstwiesen werden aufgezeigt. Mensch und Tier in einem Lebensraum vereint, Seite an Seite, im gegenseitigen Einverständnis und gegenseitigem Nutzen- in Streuobstwiesen herrschen wirklich fast einzigartige Kooperationen, wenn man es versteht, genau hinzuschauen.

 

Der Referent des Abends, Ralph Sturm, gehört zu den exzellentesten bayerischen Naturfotografen. In herrlichen Fotos zeigt er das unheimlich breite, teils unglaubliche Spektrum an Anpassung und Lebensweise. Und wie so oft, spielt auch hier der Mensch eine wesentliche Rolle im Werden, Erhalten und Vergehen.

 

 

LBV - Ferienprogramm für Kinder: Songs for a rainy day

Amy Weinstein, die Puppenspielerin! - Foto: LBV
Amy Weinstein, die Puppenspielerin! - Foto: LBV

 

 

Vorhang auf für das Saltamontes Puppet Theater - einem Mitmach-Theater für die ganze Familie

 

Zu einem bezaubernden Mitmach-Theater sind alle Kinder mit Eltern und Großeltern am nächsten Mittwoch, den 6. März ins LBV - Zentrum "Mensch und Natur" nach Nößwartling eingeladen.

Am Nachmittag um 15.00 Uhr beginnt die einstündige Vorstellung das Saltamontes Puppet Theater mit dem Programm "Songs for a rainy day".

Weil es draußen nass und ungemütlich ist und sie im Haus bleiben muss entschließt sich Rosie, ihren neuen Freunden ein paar ihrer Lieblingslieder beizubringen. So wird aus einem verregneten Nachmittag eine wunderbare Zeit mit Singen und Tanzen.

 

Songs for a Rainy Day hat schon viele, viele Kinder und Erwachsene in vielen Orten Bayerns begeistert. Die Trennung zwischen Bühne und Publikum wird fliesend und so spielt auch jeder Zuschauer mit! Für alle Besucher wird dieser Nachmittag ein echtes Theater - Musik Erlebnis und für die Erwachsenen gibt's sogar ein bisschen Kaffeekränzchenstimmung.

 

Zur Teilnahme an der Vorstellung ist keine Anmeldung erforderlich. Der Eintrittspreis beträgt 4,50€ pro Person, für LBV - Mitglieder 4,00€.

 

 

LBV - Ferienprogramm KreativMühle: Vogel und Nest

Solche und ähnliche Kunstwerke entstehen beim Workshop. - Foto: LBV
Solche und ähnliche Kunstwerke entstehen beim Workshop. - Foto: LBV

 

 

 

Ein Marionettenbau-Workshop für die ganze Familie mit dem Saltamontes Puppet Theater

 

Am nächsten Mittwoch, den 6. März lädt das Saltamontes Puppet Theater im Anschluss an das bezaubernde Mitmach- Theater um 17.00 Uhr zu einer weiteren Veranstaltung ins LBV-Zentrum Mensch und Natur nach Nößwartling ein: Große und kleine Theaterfreunde und Marionettenliebhaber haben im Workshop "Vogel und Nest" die Möglichkeit, ihrer Kreativität und Spielfreude freien Lauf zu lassen! In diesem Kurs bauen die Teilnehmer ihren Lieblingsvogel als Marionette selbst nach und gestalten ihm auch das passende Nest. Die Referentin Amy Weinstein unterstützt die Kursteilnehmer und gibt wertvolle praktische Ausführungshilfen. Nach der Fertigstellung kann in einer gemeinsamen Spieleinheit der Frühling geweckt werden! Wer sich zu dieser besonderen Veranstaltung noch anmelden möchte kann das unter der Telefonnummer 09977-8227 oder per mail unter cham@lbv.de gerne machen.

 

Der Kurs dauert von 17.00 bis 19.30 Uhr und kostet 14 € für Nichtmitglieder und 12 € für LBV-Mitglieder, Material wird nach Verbrauch abgerechnet. Bitte zum Workshop Malkittel, Trinkflasche und kleine Brotzeit mitbringen.

 

 

LBV Vortrag: Welchen Naturschutz brauchen wir?

Der Referent: Dr. Norbert Schäffer, LBV-Landesvorsitzender seit 2014 - Foto: LBV
Der Referent: Dr. Norbert Schäffer, LBV-Landesvorsitzender seit 2014 - Foto: LBV

 

Der Vortrag

 

Naturschutzvorgaben stehen im Mittelpunkt vieler politischer Entscheidungen. Doch noch immer klaffen die Verpflichtungen durch internationale Abkommen und deren Umsetzung auch hier in Bayern eklatant auseinander. Nach wie vor nimmt die Artenvielfalt vor allem in der Agrarlandschaft fatal ab und weiterhin fehlen umfangreiche Mittel im Staatshaushalt, um Bayerns Natur für kommende Generationen zu erhalten.

In seinem Statement zur bayerischen Natur und ihrer Artenvielfalt zeigt der LBV-Landesvorsitzende mögliche Zukunftsperspektiven auf. In seinem Diskurs hält er Landwirtschaft, Politik, Jagd, Fischerei und Naturschutz einen Spiegel vor.

Dr. Schäffer positioniert die gemeinsamen Ziele und zeigt die möglichen unterschiedlichen Wege dahin auf - Welchen Naturschutz brauchen wir?

 

Der Referent

 

Dr. Norbert Schäffer, geb. 22. November 1964 wuchs in Sulzbach-Rosenberg auf und war in Schulzeit und Studium in der NAJU, der Jugendorganisation des Landesbund für Vogelschutz in Bayern, aktiv. Er nahm an vielen wissenschaftlichen Forschungsprojekten teil und arbeitete seit 1996 bei der Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) in Großbritannien. Von 1994 bis 1998 war er Mitglied des LBV-Landesvorstands und seit 2010 im LBV-Beirat aktiv. Darüber hinaus ist er Autor beziehungsweise Mitautor zahlreicher wissenschaftlicher und populärwissenschaftlicher Bücher und Artikel. Im Oktober 2014 trat er die Nachfolge von Ludwig Sothmann an und wurde der erste hauptamtliche Vorsitzende des Landesbund für Vogelschutz in Bayern.

 

Die LBV-Kreisgruppe Cham lädt zu diesem außergewöhnlichen Vortrag am Freitag, den 22. Februar um 19.30 Uhr ins LBV-Zentrum Mensch und Natur nach Nößwartling bei Arnschwang. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

 

Auf den Spuren des Luchses am Kaitersberg

 

LBV-Schneeschuhwanderung

 

Am Sonntag, den 3. Februar lädt die LBV-Kreisgruppe Cham zu einer winterlichen Exkursion auf den Kaitersberg. Zusammen mit den beiden Referenten Markus Schwaiger vom Luchsprojekt Bayern/WWF und LBV-Kreisvorsitzendem Heinz Schindlatz wandern die Teilnehmer auf Schneeschuhen durch das Luchsrevier und erfahren Aktuelles über das Luchs-Forschungsprojekt, den Lebensraum und die Lebensweise dieser beeindruckenden Kleinkatze. Die Exkursion bewegt sich ausschließlich auf ausgewiesenen Waldwegen und Forststraßen.

 

Die LBV-Kreisgruppe Cham lädt alle LBV-Mitglieder und Naturfreunde sehr herzlich zu dieser Informationsveranstaltung über den Luchs ein, besonders auch in der Jagd engagierte Personen, die mit der Thematik befasst sind.

 

Aufgrund der Schneeverhältnisse wird es dringend empfohlen Schneeschuhe zu tragen. Diese sind selbst mitzubringen, begrenzt besteht auch die Möglichkeit der Ausleihe gegen Gebühr. Anmeldung ist unter cham@lbv.de oder 09977-8227 ab sofort möglich, die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Bei der Anmeldung bitte die Reservierung der Schneeschuhe nicht vergessen.

 

Die Veranstaltung beginnt am Sonntag, den 3. Februar um 14.00 Uhr am Wanderparkplatz Hudlach bei Hohenwarth. Der Unkostenbeitrag für Erwachsene beträgt 4 €, für Kinder 1 €, LBV-Mitglieder sind kostenfrei.

 

Um ihn geht es bei der Exkursion, um den Luchs! - Foto: Markus Glä?el
Um ihn geht es bei der Exkursion, um den Luchs! - Foto: Markus Glä?el

Vortrag von Dr. Hans Aschenbrenner: Über Drifter und Flößer

 

 

Der größte Fluss des Bayerischen Waldes prägt seit Jahrhunderten Kultur und Lebensweise der Anwohner. Im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war der Regen nach der Isar der wichtigste Trift- und Flößfluss in Bayern. In dieser Zeit verdienten Tausende Menschen vom Transport des Holzes auf diesem wunderbaren Fluss ihr Geld und Cham erlebte einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung. In den Städten und den aufstrebenden Industriestandorten wurden Unmengen Holz benötigt. Dort waren die Wälder größtenteils abgeholzt. Im ganzen Bayerischen Wald dagegen gab es Holz in Überfluss. Das Problem war der Transport. Die Frage war also: Wie sollte aus den abgelegenen Gebieten, aus dem Lamer Winkel, aus Eisenstein, aus Zwiesel Holz dorthin transportiert werden, wo es gebraucht wurde, nach Regensburg, Passau oder Wien. Die Transportmöglichkeiten waren schlecht. Die Eisenbahn kam allmählich ab 1880, Straßen und Lastkraftwagen erst nach dem Ersten Weltkrieg. Daher versuchte man schon früh, die vielen Bäche und Flüsse im ganzen Böhmerwald beidseits der Grenze als Transportwege für das Holz zu nutzen. Hans Aschenbrenner erzählt, wie dieser Holztransport auf dem Regen organisiert und durchgeführt wurde, wie Blöcher, Schleif- und Brennholz aus den abgelegenen Wäldern um den Arber im Winter an die Triftbäche gebracht und dann weiter nach Zwiesel, Kötzting, Cham und Regensburg geschwemmt wurden. Der Referent zeigt auch mit vielen Bildern, wie sich die beiden Arberseen durch die Trift verändert haben. Mit dem Bau des Höllensteinkraftwerkes 1925/26 und durch die Konkurrenz neuer Verkehrsmittel ging ein Jahrhunderte dauerndes Transportwesen zu Ende.

 

Die LBV-Kreisgruppe Cham lädt sehr herzlich zu diesem besonders heimatkundlich äußerst spannenden Vortrag ein.


Die Veranstaltung findet am kommenden Freitag, den 18. Januar um 19.30 Uhr im LBV-Zentrum Mensch und Natur in Nößwartling statt. Der Unkostenbeitrag für Erwachsene beträgt 4 €, für Kinder 1 €, LBV-Mitglieder sind kostenfrei.

 

Bild aus dem Archiv von Dr. Hans Aschenbrenner
Bild aus dem Archiv von Dr. Hans Aschenbrenner
Bild aus dem Archiv von Dr. Hans Aschenbrenner
Bild aus dem Archiv von Dr. Hans Aschenbrenner

LBV-Mitmachaktion "Stunde der Wintervögel" vom 4. bis 6. Januar 2019

Vielleicht können Sie sogar solche Vögel zählen: Dompfaff oder Gimpel, hier ein Männchen, .... - Foto: Dieter Renner
Vielleicht können Sie sogar solche Vögel zählen: Dompfaff oder Gimpel, hier ein Männchen, .... - Foto: Dieter Renner
.... oder gar eine solche Ansammlung von Schwanzmeisen. - Foto: Dieter Renner
.... oder gar eine solche Ansammlung von Schwanzmeisen. - Foto: Dieter Renner

 

Wie viele Vögel kommen in den Garten?


Wer sich fürs neue Jahr vorgenommen hat, etwas für den Naturschutz zu tun, kann den Vorsatz bald in die Tat umsetzen: vom 4. bis 6. Januar findet die "Stunde der Wintervögel" statt. Die LBV-Kreisgruppe Cham hofft auf möglichst viele Teilnehmer bei der bundesweiten Vogelzählung. Ein fast jährliches Phänomen im Winter ist das Ausbleiben oder Fehlen der Vögel an Futterstellen. Besorgte Vogelfreunde wenden sich an den LBV und berichten, dass plötzlich oder bereits den ganzen Winter über keine Vögel mehr in ihre Gärten kommen. "Wenn Vögel eine Futterstelle nicht mehr besuchen, kann das unterschiedliche Gründe haben, wie zum Beispiel eine Störung oder eine zusätzliche Futterquelle in der Nähe", erklären die LBV-ler. Wir möchten auch wissen, wo keine Vögel sind. Deshalb auf jeden Fall an der 'Stunde der Wintervögel' teilnehmen, auch wenn nur wenige oder gar keine Vögel zu sehen sind."

 

Eine leere Futterstelle ist in der Regel noch kein Grund zur Besorgnis und kann verschiedene Gründe haben. Es kann zum Beispiel eine Störung durch eine Katze gegeben haben oder der Nachbar einige Häuser weiter hat nun auch eine Futterstelle eingerichtet. Die gefiederten Wintergäste suchen sich und nutzen immer mehrere Futterquellen gleichzeitig. Das gehört zu ihrer Überlebensstrategie, um bei Kälte und Schnee möglichste einfach und schnell ihre Energiereserven wieder aufzufüllen. Außerdem ist dieses Jahr, trotz der langen Trockenheit im Sommer, ein Mastjahr. Das heißt, die Vögel finden auch in der Natur reichlich zu fressen.

 

Mit den Daten aus der "Stunde der Wintervögel" lassen sich für die häufigen Vogelarten Trends ableiten, die etwas über die Bestandsentwicklung, die Anpassung an die kalte und futterarme Jahreszeit oder mögliche Auswirkungen des Klimawandels verraten. Mit besonderer Spannung werden daher dieses Jahr die Ergebnisse der Zählung mit Blick auf den langen, trockenen Sommer und die Usutu-Epidemie, die vor allem die Amsel betroffen hat, erwartet.

 

Die "Stunde der Wintervögel" ist Bayerns größte wissenschaftliche Mitmachaktion und findet bereits zum 14. Mal statt. Mitmachen ist ganz einfach: Eine Stunde lang werden die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park gezählt und dem LBV gemeldet. Von einem ruhigen Beobachtungsplatz aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. Die Beobachtungen können unter www.stunde-der-wintervoegel.de bis zum 15. Januar gemeldet werden. Zudem ist für telefonische Meldungen am 5. und 6. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet.

 

Das pure Interesse und die Freude an der Vogelwelt reichen zur Teilnahme aus, eine besondere Qualifikation ist für die Wintervogelzählung nicht nötig. Bei der letzten großen Vogelzählung im Januar 2018 beteiligten sich über 32.000 bayerische Naturfreunde. Insgesamt gingen Meldungen aus knapp 22.700 Gärten und Parks ein. Die Kohlmeise ergatterte damals den Spitzenplatz als häufigster Wintervogel in Bayerns Gärten, Haussperling und Feldsperling folgten auf Platz zwei und drei.

 

 

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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Kontakt

LBV-Zentrum Mensch und Natur

Nößwartling 12

93473 Arnschwang

Tel.: 09977/8227

Fax: 09977/8224

E-Mail: cham@lbv.de

In dringenden Fällen:

Markus Schmidberger

Tel: 0175-6672860

 

Igelbeauftragte:

Antje Weichmann

Tel.: 0159-03142697

E-Mail: antje.weichmann@gmx.de

 

Öffnungszeiten:

Montag – Freitag: 9 Uhr – 16 Uhr

Vom 01.05. – 31.09.

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