Vorneweg!

 

Aktuelle Hinweise auf anstehende In- und Outdoor-Veranstaltungen unserer Kreisgruppe finden Sie hier auf der Startseite. Einfach ein wenig nach unten scrollen!

Umfangreichere Berichte zu aktuellen naturschutzrelevanten Themen entdecken Sie auf den Seiten "Aktuelles aus unserer Kreisgruppe" und "Artenschutz".

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Herzlich Willkommen bei der LBV Kreisgruppe Cham

(Foto: Mühlbauer A. und H.)
(Foto: Mühlbauer A. und H.)

Wir sind engagiert in allen Bereichen der Natur und der Umweltbildung

 

Die Kreisgruppe Cham des LBV setzt sich für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen ein. Wir wollen mit Sachverstand und Augenmaß den Naturschutz lokal voran bringen und dadurch ein Mit-und Nebeneinander von Mensch und Natur fördern- Verbunden mit ein breitgefächertes Angebot Umweltbildung.

 

 

Der Eisvogelsteig - ein Klettersteig im Fluss

Eisvogelsteig (Foto: LBV-Archiv)
Eisvogelsteig (Foto: LBV-Archiv)

 

Ein besonderes Highlight im LBV-Zentrum Mensch und Natur ist der Eisvogelsteig. Auf einem vorgegebenen Weg wandern Sie sicher im Fluss Chamb. Wie bei einem Klettersteig im Hochgebirge können Sie dem Verlauf des Eisvogelsteigs gefahrlos folgen.

Das LBV-Mitarbeiterteam rüstet Sie für diese abenteuerliche Unternehmung mit Wathose, Sicherungsgurt und Audioguide aus.

 

Wenn Sie sich einen noch genaueren Überblick über den EISVOGELSTEIG verschaffen möchten, schauen Sie sich doch diesen 2 1/2-minütigen Film auf der Internetseit YouTube an. Klicken Sie hier!

Auch SAT 1 Bayern hat unseren Eisvogelsteig in der Sendung "Freizeittipp spezial" zum Thema gemacht. Auch in diesem ebenso rund 2 1/2-minütigen Film können Sie sich einen nachhaltigen Einblick verschaffen. Klicken Sie hier!

 

Öffnungszeiten des Eisvogelsteigs

April - September: Montag bis Freitag: 12.00 Uhr - 16.00 Uhr

Ab Mai auch an Sonn- und Feiertagen: 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr

Während der bayerischen Schulferien: Montag bis Freitag: 9.00 Uhr - 16.00 Uhr

Gruppenbuchungen möglich!

Teilnehmergebühr pro Person: 5€

 

Um Wartezeiten zu vermeiden ist eine Vorreservierung zu empfehlen!

 

 

 

Neue Medienpräsenz für unseren Eisvogelsteig

Pures Vergnügenfür Jung und Alt! - Foto: Dieter Renner
Pures Vergnügenfür Jung und Alt! - Foto: Dieter Renner

 

 

Der Eisvogelsteig in unserem Zentrum für Mensch und Natur erfreut sich immer größerer Beliebtheit.

Deshalb rückt er verstärkt auch in das Blickfeld der überörtlichen Medien. Am vergangenen Wochenende wurde auf Bayern 2 in der Sendereihe Rucksackradio der Hörfunkbeitrag "Der Eisvogelsteig im Bayerischen Wald" von unserem Autor Christoph Thoma gesendet. Dieser wurde dann tags darauf auf Bayern 5 in einer Sendung für Bergsteiger wiederholt. Den etwa viereinhalb Minuten langen Hörfunkbeitrag (in der Gesamtsendezeit der Bergsteigersendung von Minute 5:30 bis Minute 10) können Sie sich gerne noch einmal anhören, indem Sie hier klicken!

 

Zusätzlich zum Hörfunkbeitrag gibt es auf der Internetseite der BR-Bergsteigersendung einen ausführlichen Bericht über den Eisvogelsteig. Klicken Sie hier!

 

Auch der regionale Fernsehsender TVA Regensburg hat sich des Eisvogelsteigs angenommen und uns seinen Beitrag dankenswerterweise zur Verfügung gestellt. Diesen sehr informativen Beitrag wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten.  Klicken Sie hier!

 

Um Wartezeiten zu vermeiden ist eine Vorreservierung zu empfehlen!

 

 

Eine Reise im Frühling durch die Ägäis: Lesbos, Samos und Chios – zauberhafte Inseln und eine bunte Orchideenwelt

Sonnenuntergang - Foto: Dirk Jödicke
Sonnenuntergang - Foto: Dirk Jödicke

 

Am Freitag, den 27.Oktober lädt die LBV-Kreisgruppe Cham ganz herzlich zu einer Überblenddiashow über die Pflanzenwelt der Ägäis im Frühling von Dr. Dirk Jödicke ins LBV-Zentrum Mensch und Natur nach Nößwartling.

 

Die drei griechischen Inseln Lesbos, Chios und Samos liegen in der östlichen Ägäis und sind dem türkischen Festland nahe vorgelagert. Die recht hohen Berge der Inseln führen zu ausgiebigen Niederschlägen in den Wintermonaten, wodurch sich eine reichhaltige und farbenfrohe Flora in den Frühlingsmonaten entwickeln kann.

 

Der Vortrag stellt landschaftliche Höhepunkte der Inseln vor und beleuchtet im Besonderen die Orchideenvielfalt der ostägäischen Inseln.

 

Alle Besucher des Vortrags erwarten wieder herrliche Aufnahmen in der bekannt hochprofessionellen Fotoqualität von Dirk Jödicke.

 

Der Vortrag beginnt am 27. Oktober um 19.30 Uhr im LBV-Zentrum Mensch und Natur. Der Unkostenbeitrag beträgt für Erwachsene 4 € und für Kinder 1 €, LBV-Mitglieder haben freien Eintritt.

 

Olivenhain - Foto: Dirk Jödicke
Olivenhain - Foto: Dirk Jödicke
Ophrys lesbis - Foto: Dirk Jödicke
Ophrys lesbis - Foto: Dirk Jödicke

Unsere alte Mühle in neuem Blickwinkel

Alte Mühle in neuem Blickwinkel - Foto: Josef Kerscher
Alte Mühle in neuem Blickwinkel - Foto: Josef Kerscher
Alte Mühle, Hinterhof - Foto: Josef Kerscher
Alte Mühle, Hinterhof - Foto: Josef Kerscher

 

 

Unsere alte Mühle von schräg oben betrachtet! Da wird einem wieder einmal bewusst, in welch idealen Räumlichkeiten unser LBV-Geschäftsstelle "Mensch und Natur" in Nößwartling untergebracht ist.

 

Geschickt hat uns die Bilder Josef Kerscher, ein dem LBV sehr verbundener pensionierter Lehrer und Hobbyfotograf, der sein "neues Spielzeug, eine kleine Drohne mit winzigem Sensor und 12 MP" gleich mal über dem LBV-Zentrum ausprobiert hat. Trotz nicht ganz optimalem Wetter können sich die Ergebnisse durchaus sehen lassen.

 

  

Alte Mühle mit Wasserrad - Foto: Josef Kerscher
Alte Mühle mit Wasserrad - Foto: Josef Kerscher

Zugvögel im Klimawandel

 


LBV-Vortrag mit Prof. Dr. Franz Bairlein im LBV-Zentrum Mensch und Natur in Nößwartling bei Arnschwang

 

Der LBV - Kreisgruppe Cham ist es gelungen, einen hochkarätigen Fachmann für Vogelforschung für einen Vortrag am Freitag, 6. Oktober um 19.30 Uhr im LBV-Zentrum Mensch und Natur zu gewinnen.

 

Der Referent

Prof. Dr. Franz Bairlein - Foto: LBV
Prof. Dr. Franz Bairlein - Foto: LBV

 

Prof. Dr. Franz Bairlein, geb. 1952 in Oberndorf am Lech, gilt als der derzeit wohl bekannteste deutsche Ornithologe und ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Landesbund für Vogelschutz in Bayern. Er ist Direktor des Instituts für Vogelforschung an der Vogelwarte Helgoland in Wilhelmshafen und Professor für Zoologie an der Universität in Oldenburg.

Prof. Bairleins Forschungsschwerpunkte sind der Vogelzug und die ökologische Arbeit in Rastgebieten entlang der Zugrouten und im Winterquartier europäischer Zugvögel. Daneben nahm Prof. Bairlein an mehreren Forschungsexpeditionen teil, darunter in die algerische Sahara zur Erforschung des Trans-Sahara-Vogelzuges, nach Marokko und Nigeria zu den Rastplätzen von Zugvögeln und zur Elfenbeinküste zu den Winterquartieren von paläarktischen Zugvögeln. 2003 studierte er die Vogelwelt in Französisch-Polynesien. 2008 erforschte er in Alaska und Kanada die Wanderungen des Steinschmätzers.

 

Seit 2010 ist Prof. Bairlein Präsident der International Ornithologists Union.

 

 

Der Vortrag

 

In seinem Vortrag über die "Zugvögel im Klimawandel" präsentiert der Referent die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse:

Der derzeitige Klimawandel zeigt vielfältige "Fingerabdrücke" in der Vogelwelt. Zugvögel kehren im Frühjahr früher aus ihren Winterquartieren zurück und/oder ändern ihre Abzugszeiten im Herbst, wodurch sich für viele Arten die Aufenthaltszeiten im Brutgebiet verlängern. Bei Vogelarten, die innerhalb Europas überwintern, sehen wir eine Abnahme der Zugbereitschaft, und immer mehr werden zu Standvögeln und verbleiben den Winter im Brutgebiet. Viele Wasservogelarten verschieben ihre Winterareale nordwärts. Dadurch verändert sich die Zusammensetzung von Wintervogelgemeinschaften mit Auswirkungen auf Konkurrenz- und Überlebensbedingungen. Viele Arten brüten heute früher und bei einigen ergibt sich dadurch eine Entkopplung des Brutgeschäftes vom Nahrungsangebot mit Auswirkungen auf den Bruterfolg und die Bestände. Regionale Unterschiede im Klimawandel beeinträchtigen den Zugablauf, da Arten, die lange Strecken ziehen, auf eine Kette "verlässlicher" Rastgebiete angewiesen sind. Zudem verändert der Klimawandel Nahrungsangebot und Nahrungsqualität, was wiederum besonders Zugvögel betrifft, die oftmals von ganz besonderen Nahrungsbedingungen für erfolgreichen Zug und nachfolgendes Brüten abhängig sind.

Prof. Dr. Bairlein versteht es, nicht nur diese Fakten zu vermitteln, sondern begeistert mit spannenden Einblicken in die moderne Erforschung des Phänomens Vogelzug. Er schildert, welch enorme Distanzen die Vögel auf ihrem Zug bewältigen, wie sie ihre Brut- und Überwinterungsgebiete finden und welche physiologischen Anpassungen sie dazu befähigen und lässt seine Zuhörer völlig fasziniert teilhaben an diesem beeindruckenden Naturschauspiel.

 

Kosten pro Erwachsener 4 €, Kinder 1 €; LBV-Mitglieder sind kostenfrei

 

Die LBV-Kreisgruppe Cham lädt zu diesem außergewöhnlichen Vortrag am Freitag, den 6.Oktober um 19.30 Uhr ins LBV-Zentrum Mensch und Natur nach Nößwartling bei Arnschwang.

 

Ziehende Kraniche in der Regentalaue - Foto: Peter Zach
Ziehende Kraniche in der Regentalaue - Foto: Peter Zach

Pilzexkursion mit dem LBV

Espenrotkappe - Foto: LBV
Espenrotkappe - Foto: LBV

 

 

Mit dem Fachmann auf Pilzsuche am Haidberg bei Stamsried

 

Am kommenden Sonntag, den 17. September lädt die LBV- Kreisgruppe Cham alle Schwammerlfreunde von 9.00 bis 12.00 Uhr zu einer Pilzexkursion auf den Haidberg bei Stamsried. Geführt von dem exzellenten Pilzfachberater Dieter Henker wird auf einer kleinen Wanderung dieser Lebensraum auf seinen Pilzbestand hin untersucht. Der Fachmann wird dabei nicht nur bei der Bestimmung der Schwammerl helfen, sondern auch auf die Bedeutung der Pilzvielfalt für die Waldökologie eingehen. Neben den allseits bekannten essbaren Pilzen und ihren giftigen Doppelgängern wird auch der großen Zahl der unscheinbaren Pilze nachgespürt. Häufig gestellte Fragen rund um die Schwammerlsuche werden bei dieser kleinen Herbstwanderung sicherlich beantwortet. Mitzubringen sind Sammelbehälter, Korb oder Stofftasche (keine Plastiktüte) und falls vorhanden Pilzbuch und Lupe. Bitte auch auf exkursionsgerechte Kleidung und Schuhwerk achten (lange Hose, langes Hemd/Jacke, festes Schuhwerk), die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt. Kinder können gerne in Begleitung eines Erwachsenen teilnehmen. Im Anschluss an die Veranstaltung bietet sich eine gemütliche Einkehr in einem nahegelegen Gasthaus an.

 

Zur Veranstaltung können Pilze zur fachlichen Bestimmung mitgebracht werden.

 

Treffpunkt ist am Sonntag, 17.September um 9.00 Uhr an der Volksmusikgedenkstätte, Aufgang zur Kürnburg bei Stamsried. Der Unkostenbeitrag für Erwachsene beträgt 4 Euro, für Kinder 1 Euro. LBV-Mitglieder können gerne kostenfrei mitgehen.

 

 

Frischpilzausstellung im LBV-Zentrum Mensch und Natur

Flockenstieliger Hexenröhrling, im Bayerischen Wald ein begehrter Speisepilz! Bei uns oft besser bekannt als Zigeuner, Blauer oder Rotstrumpfada! - Foto: Elfriede Kellnhofer

Flockenstieliger Hexenröhrling, im Bayerischen Wald ein begehrter Speisepilz! Bei uns oft besser bekannt als Zigeuner, Blauer oder Rotstrumpfada! - Foto: Elfriede Kellnhofer
Judasohr, Pilz des Jahres 2017! Der Pilz erscheint ganzjährig an älteren und geschwächten Stämmen und Ästen des Schwarzen Holunders. - Foto: Elfriede Kellnhofer
Judasohr, Pilz des Jahres 2017! Der Pilz erscheint ganzjährig an älteren und geschwächten Stämmen und Ästen des Schwarzen Holunders. - Foto: Elfriede Kellnhofer

 

 

Der September ist der Monat, der in unseren Breitengraden das beste Pilzwachstum verheißt. Deshalb bietet das LBV-Zentrum Mensch und Natur am ersten Septemberwochenende wieder eine Frischpilzausstellung zum Kennenlernen der heimischen Pilzwelt.

Tatsächlich halten sich die begehrten "Hutträger" zurzeit noch recht bedeckt. Unter welchen Bedingungen die Pilze ihre Fruchtkörper ausbilden, bleibt trotz aller wissenschaftlichen Beobachtungen und Erkenntnisse noch immer ungewiss. Fruchtkörper auszubilden bedeutet einen Kraftakt für das in der Regel unterirdische Pilzgeflecht. So erscheinen die Pilzkörper entweder, wenn die Bedingungen besonders gut sind, sprich anhaltend feuchte Witterung und passende Temperatur herrscht oder aber auch, wenn sie sich der Pilz im Bestand so bedroht fühlt, dass er Fruchtkörper zur Fortpflanzung und zur Sicherung seiner Art ausbilden muss.

Die Pilzexperten des LBV sind jedenfalls optimistisch, den Besuchern eine ordentliche Auswahl frischer, einheimischer Pilze, auch interessanter Baumpilze, präsentieren zu können.

 

Das Hauptaugenmerk dieser Ausstellung liegt aber nicht bei den leckeren Schwammerln für den Kochtopf. Diese werden zwar hoffentlich auch ausreichend vertreten sein, wichtiger ist jedoch, die unglaubliche Vielfalt unserer heimischen Pilze zu präsentieren und ihre eminente Wichtigkeit für den Naturkreislauf aufzuzeigen.

Ob leckerer Speisepilz oder tödlich giftige Verwandtschaft, alle leisten nämlich in gleichem Maße ihren unverzichtbaren Beitrag für ein funktionierendes Ökosystem.

 

Die Ausstellung ist geöffnet am Samstag, 2.September und Sonntag, 3. September, jeweils in der Zeit von 12 bis 18 Uhr. In dieser Zeit sind auch Pilzexperten anwesend, die weitere Auskünfte erteilen können.

LBV-Zentrum " Mensch und Natur", Nößwartling 12, Arnschwang, Info Telefon 09977/8227

Eintritt: Erwachsene 4,00 Euro, Kinder und Vereinsmitglieder frei

 

 

 

LBV-Exkursion zu den Fledermäusen im mittelalterlichen Bergwerk am Bleschenberg

Einstieg zum Fledermaus-Winterquartier am Blescherberg- Foto: LBV-Archiv
Einstieg zum Fledermaus-Winterquartier am Blescherberg- Foto: LBV-Archiv

 

 

Anlässlich der 22. Europäischen Fledermausnacht bietet die LBV-Kreisgruppe Cham auch in diesem Jahr eine Exkursion zu besonderen Fledermausplätzen im Landkreis. Am Sonntag, den 27.August stellen Markus Schmidberger vom LBV - Zentrum Mensch und Natur und Johann Braun vom Naturpark Oberer Bayerischer Wald das Bergwerk am Bleschenberg vor.

 

Diese Veranstaltung verbindet die Themenbereiche Kultur, Geologie und Naturschutz. Das neu freigelegte, mittelalterliche Bergwerk am bewaldeten Bleschenberg ist Mittelpunkt der Exkursion. Neben einem Einblick in die Kulturgeschichte und Geologie unseres Landkreises und die Geschichte und Freilegung speziell dieses Bergwerks vorgestellt von Johann Braun vom Naturpark Oberer Bayerischer Wald bietet Markus Schmidberger vom LBV einen abendlichen Spaziergang in die Welt der Fledermäuse, denen hier am Bleschenberg ein neues Winterquartier geschaffen wurde.

Es wird also vor Ort viel Spannendes und Informatives über das Leben und den Schutz der geheimnisvollen Jäger der Nacht zu erzählen geben.

Für mutige Exkursionsteilnehmer bietet sich die einmalige Gelegenheit, unter Hilfestellung der Further Bergwacht in das Bergwerk abzusteigen.

 

Die Exkursion findet am Sonntag, den 27. August statt und beginnt um 18.00 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei. Für geplante Abstiege ins Bergwerk ist besonders auf geeignetes Schuhwerk zu achten. Treffpunkt ist um 18.00 Uhr an der Hauptstraße bei Sinzendorf zwischen Döfering und Geigant, Auffahrt zum Bleschenberg.

 

Mops-Cluster - Foto: LBV-Archiv
Mops-Cluster - Foto: LBV-Archiv

Zu den Kreuzottern ins Arracher Moor

Die Kreuzotter – Zu Unrecht verfolgt und gefürchtet – Unsere seltenste heimische Schlangenart und ihr Lebensraum sind hochbedroht. Eine Exkursion zum Kennenlernen dieser faszinierenden Tiergruppe. - Foto: Ralph Sturm
Die Kreuzotter – Zu Unrecht verfolgt und gefürchtet – Unsere seltenste heimische Schlangenart und ihr Lebensraum sind hochbedroht. Eine Exkursion zum Kennenlernen dieser faszinierenden Tiergruppe. - Foto: Ralph Sturm

 

LBV und Naturpark Oberer Bayerischer Wald laden am kommenden Sonntag ein

 

Der Lebensraum unserer seltensten heimischen Schlangenart ist wie die Kreuzotter selbst hoch bedroht. Schlangen umgibt seit Jahrtausenden ein Mythos, leider ist er spätestens seit Adam und Eva meist negativ besetzt. Die Kreisgruppe Cham des Landesbund für Vogelschutz und der Naturpark Oberer Bayerischer Wald laden ein zu einer Exkursion in die Heimat der Kreuzotter. Eine Exkursion, die die Teilnehmer auf Tuchfühlung mit dieser spannenden Tiergruppe gehen lässt. Die beiden Referenten Markus Schmidberger von der LBV-Kreisgruppe Cham und die Naturparkrangerin Anette Lafair werden die Besucher eintauchen lassen in Leben und Lebensraum dieser hochbedrohten Art. Die Veranstaltung ist für alle Naturfreunde, besonders auch für Familien bestens geeignet, um unsere einzige heimische Giftschlange besser kennenzulernen.

 

Beginn der Veranstaltung ist am kommenden Sonntag, den 6. August um 14.00 Uhr am Parkplatz Arracher Moor/ Seepark in Arrach.

Die Kosten betragen für Erwachsene 4 Euro und für Kinder 1 Euro. LBV-Mitglieder sind frei.

 

 

Wanderung am „Grünen Band“ – vom Zwercheck zum Ossergipfel

Auch der Dreizehenspecht ist in den Hochlagen des Bayerischen Waldes zuhause. - Foto: Dieter Renner
Auch der Dreizehenspecht ist in den Hochlagen des Bayerischen Waldes zuhause. - Foto: Dieter Renner

 

 

Eine gemeinsame Exkursion von LBV und Bund Naturschutz laden!

 

24.07.2017 - Am kommenden Sonntag laden die Kreisgruppen von LBV und Bund Naturschutz alle Naturinteressierten zu einer gemeinsamen Wanderung in die Hochlagen des Kühnischen Gebirges ein. Der Grenzweg zwischen Zwercheck und Osser bietet beiderseits beste Aussichten in den Lamer Winkel und ins tschechische Nachbarland. Hier lassen sich aber auch viele Spuren hier vorkommender Tierarten entdecken. Luchs, Auerhuhn und verschiedene Vogelarten, wie zum Beispiel der Dreizehenspecht, die an den Hochlagenwald besonders angepasst sind, teilen sich diesen Lebensraum und müssen mit der Anwesenheit so mancher Wanderer zurechtkommen. Genau mit dieser Problematik werden sich die Exkursionsteilnehmer auch auseinandersetzen.

 

Bei den Auerhühnern gibt es seit der Auswilderung einzelner Tiere in den vergangenen Jahrzehnten große Schutzbemühungen, um wenigstens Restlebensräume für den seltenen Vogel vor menschlichen Störungen zu schützen. Der Leiter der Exkursion, LBV-Kreisvorsitzender Karl-Heinz Schindlatz, wird mit der Besuchergruppe auf ausgewiesenen Wanderwegen zu den auch von den Auerhühnern genutzten Hochlagengebieten aufsteigen und dabei den Lebensraum vorstellen und über Schutzbemühungen und Bestandsentwicklung dieses beeindruckenden Vogels in der Arber- Osser-Region informieren. Beispielhaft wird den Teilnehmern das richtige Verhalten im Auerhahnschutzgebiet vorgeführt.

 

Spannend wird es sein, wenn die Spuren anderer Tierarten entdeckt werden. So sollte bei den Exkursionsteilnehmern ein Fernglas im Rucksack nicht fehlen.

 

Treffpunkt und Beginn der Wanderung ist am Sonntag, 30.Juli um 9.00 Uhr am Scheibenparkplatz an der Straße Lohberg - Arber. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind erforderlich. Das Mitnehmen einer Brotzeit ist ratsam, da für die Wanderung ca. 6 Stunden eingeplant sind. Die Bildung von Fahrgemeinschaften ist ebenfalls ratsam, da die Rückkehr zum Scheibensattel nur über am Osserparkplatz "Sattel" abgestellte Autos erfolgen kann. Die geführte Exkursion endet am Ossergipfel. Die Teilnahme an der Exkursion ist kostenfrei!

 

 

Auch das Bild der Höllenotter entstand vor kurzer Zeit auf exakt der gleichen Wanderroute. - Foto: Dieter Renner
Auch das Bild der Höllenotter entstand vor kurzer Zeit auf exakt der gleichen Wanderroute. - Foto: Dieter Renner

Geschafft – Miltacher Jungstörche wagen erste Flüge

Übung macht den Meister! - Foto: Horstkamera Familie Gödde
Übung macht den Meister! - Foto: Horstkamera Familie Gödde

 

22.07.2017 - Alles braucht seine Zeit! Aber Üben macht bekanntlich den Meister. Genau das haben die Miltacher Jungstörche gemacht. Nachdem sie in den letzten Wochen immer wieder Flügel schwingend im Nest beobachtet werden konnten, dann auch schon mal ein paar Zentimeter abhoben, haben sie jetzt ihren ersten Flug gewagt, auch wenn der nur zum benachbarten Dachfirst führte. Aber der Anfang ist gemacht. Es wird nun nicht mehr lange dauern, da wird man die Miltacher Storchenfamilie gemeinsam auf Futtersuche auf den Wiesen im Regen- oder Perlbachtal beobachten können. Es wird auch nicht mehr lange dauern, bis sich die Jungstörche dann in Richtung Afrika auf den Weg machen werden. Das ist dann wohl üblicherweise so Ende August der Fall. Also bleibt eigentlich gar nicht mehr so viel Zeit. Die Eltern folgen dann ein bis zwei Wochen später.

Auch wenn er nur zum benachbarten Dachfirst führte, ist der erste Flug geschafft. - Foto: Familie Gödde
Auch wenn er nur zum benachbarten Dachfirst führte, ist der erste Flug geschafft. - Foto: Familie Gödde

Tanz der Vampire

Wasserfledermaus - Foto: Thomas Stephan
Wasserfledermaus - Foto: Thomas Stephan

 

Am Donnerstag nächtliche Fledermausexkursion im LBV-Schutzgebiet

 

5. Juli 2017 - Die LBV-Kreisgruppe Cham lädt alle Fledermausfreunde zu einer Fledermausexkursion ins LBV-Schutzgebiet Letten-Angerweiher nach Untertraubenbach. Zur nächtlichen Stunde werden die Teilnehmer dieser besonderen Naturerlebnisführung in die Welt unserer heimischen Fledermäuse entführt. Mit Hilfe des Batdetektors werden die Rufe der fliegenden Kobolde für jedermann hörbar gemacht. Die Exkursion bietet zudem die Möglichkeit, die Fledermäuse bei der Jagd zu beobachten und jede Menge Infos über die geheimnisvollen Flugakrobaten zu erfahren.

Treffpunkt ist am heutigen Donnerstag, den 6. Juli um 21.00 Uhr an der Kirche in Untertraubenbach. Unkostenbeitrag: 4€/Erwachsene, 1 € Kinder/ LBV Mitglieder frei.

 

 

Václav Sika: Bildnisse von Pflanzen, Tieren und Menschen

Johanka - Foto: Václav Sika
Johanka - Foto: Václav Sika

 


Ausstellungseröffnung im LBV-Zentrum Mensch und Natur

 

Am Samstag, den 8.Juli um 18.00 Uhr eröffnet der tschechische Künstler Václav Sika seine Ausstellung "Bildnisse von Pflanzen, Tieren und Menschen" im LBV-Zentrum Mensch und Natur in Nößwartling.

 

Václav Sika widmet sich systematisch realistischen Portraits und Details von Pflanzen, Vögeln und Käfern. Diese Serie zählt zur Zeit mehr als 70 Bilder im Einheitsformat 120 x 100 cm.

In seiner Ausstellung in Nößwartling zeigt er eine Auswahl von Details mitteleuropäischer Käfer und exotischer Vögel, sowie Ausschnitte von Pflanzen und auch einige großformatige Portraits.

 

Václav Sika wurde am 19.April 1955 in Domazlice geboren. 21 Jahre leitete er die "Galerie der Gebrüder Spillar" in Domazlice, in der er neben tschechischen Künstlern immer wieder auch bayerische Künstler vorstellte. Vor zwei Jahren wurde er Mitglied des "Klubs der Konkretisten der Tschechischen Republik". Seit 1993 ist er Mitglied der "Union der bildenden Künstler des Pilsener Bezirks". Er widmet sich der Malerei, der Zeichnung und der Computergrafik, schafft Objekte und illustrierte Bücher der Schriftstellerin Marie Rivai. Im Jahre 2015 hat er ein autobiografisches Buch mit dem Titel "Erinnnerungen" herausgebracht.

Seit 1990 hat Václav Sika in mehr als fünfzig Einzelausstellungen seine Werke vorgestellt, nicht nur in der Tschechischen Republik und in Deutschland, sondern auch in Holland, Japan und den USA.

Er hat mit seinen Werken auch an fünfzig Gruppenausstellungen in Tschechien, Deutschland, Österreich und der Slowakei teilgenommen. Außerdem hat er sich an mehreren Symposien in Tschechien und Deutschland beteiligt.

Seine Bilder und Objekte befinden sich in vielen Sammlungen tschechischer Galerien, sowie in deutschen und tschechischen Privatsammlungen. Im Jahre 2008 hat Václav Sika ein Stipendium im Oberpfälzer Künstlerhaus in Schwandorf-Fronberg erhalten.

 

Die Ausstellungseröffnung beginnt am Samstag, den 8.Juli um 18.00 Uhr im großen Vortragsraum des LBV-Zentrums Mensch und Natur, Nößwartling 12, 93473 Arnschwang. Zu sehen ist die Ausstellung vom 9. Juli bis 27.August während der Öffnungszeiten des LBV-Zentrums: Montag bis Freitag von 9.00 - 16.00 Uhr und auch an Sonntagen und Feiertagen von 14.00 bis 17.00 Uhr.

 

 

Hornträger - Foto: Václav Sika
Hornträger - Foto: Václav Sika

Zu Klatschmohn und Kamille

Foto: Andreas Hartl
Foto: Andreas Hartl

 

Am kommenden Sonntag, den 2. Juli lädt die LBV-Kreisgruppe Cham alle Naturinteressierten zu einer Exkursion auf den neuen LBV-Acker bei Arnschwang. Jetzt im Hochsommer zeigt er sich in seiner ganzen Pflanzenfülle.

Im vergangenen Herbst konnte die LBV-Kreisgruppe Cham eine optimal gelegene kleine Ackerfläche bei Arnschwang anpachten und mit Roggen und verschiedenen alten Ackerwildkräutern ansäen. Schon seit Jahren beschäftigen sich botanisch Interessierte Ehrenamtler der LBV-Kreisgruppe mit der Vermehrung der Kornrade und anderen im Landkreis seltenen oder vom Aussterben bedrohten Pflanzen. Mit der neuen Ackerfläche bietet sich nun die dringend erforderliche Vermehrungsfläche. Dass das Projekt bisher sehr erfolgreich läuft wird sich den Teilnehmern der Exkursion am Sonntag zeigen: Der Anblick eines hochgewachsenen, im Wind wogenden Kornfeldes mit Kamille, Klatschmohn und Kornrade im Unterwuchs belohnt die Arbeit der LBV´ler.

Unter der Leitung der Kräuterpädagogin und LBV-Mitarbeiterin Monika Kerner entdecken die Teilnehmer der Exkursion den Lebensraum Acker und erfahren Wissenswertes über diese alten Kulturfolger und über die Möglichkeiten, wie diesen Pflanzen wieder Lebensraum zurückgegeben werden kann.

 

Der Treffpunkt zur Exkursion am kommenden Sonntag ist um 14.00 Uhr im LBV-Zentrum Mensch und Natur in Nößwartling. Anschließend wird in Fahrgemeinschaft zum Acker weitergefahren. Der Teilnehmerbeitrag kostet 4 € pro Person, für LBV-Mitglieder ist die Veranstaltung kostenfrei.

 

 

Greifvogelmorde und kein Ende

Drei dieser stolzen und hoch bedrohten Rotmilane mussten bereits in einem Jagdrevier bei Tasching ihr Leben lassen. Warum nur? - Foto: Markus Gläßel
Drei dieser stolzen und hoch bedrohten Rotmilane mussten bereits in einem Jagdrevier bei Tasching ihr Leben lassen. Warum nur? - Foto: Markus Gläßel

 

22.06.2017 - Unglaublich, aber wahr! Im gleichen Jagdrevier bei Tasching, südlich der Kreisstadt Cham, in dem bereits im April drei Mäusebussarde und drei der besonders seltenen und geschützten Rotmilane (Rote Liste 2-Art) tot aufgefunden wurden, wurden nun erneut zwei tote Greifvögel gemeldet. Es handelt sich um zwei weitere Mäusebussarde. Die Zahl der getöteten Greifvögel stieg somit auf acht Stück.

 

Drei Vögel verendeten durch Kontaktgift

 

Da nur bei zwei Mäusebussarden durch Röntgenaufnahmen belegt werden konnte, dass sie mit Schrot erschossen wurden, schickte unsere LBV-Kreisgruppe zwei Mäusebussarde und zwei der tot aufgefunden Rotmilane zur toxikologischen Untersuchung an die Ludwig-Maximilian-Universität, Abteilung Toxikologie und Pharmazie nach München. Am Dienstag in dieser Woche lagen die Ergebnisse vor. Wie zu befürchten war, wurde eine Vergiftung, die dann letztendlich zum Tod führte, bei drei dieser vier Tiere eindeutig nachgewiesen. Es handelt sich dabei um ein hochtoxisches Kontaktgift, das auch für Menschen und Hunde eine Gefahr darstellt.

 

Auf Grund dieser neuen Erkenntnisse lud die LBV-Kreisgruppe kurzfristig zu einem Pressegespräch ein. Kreisgruppenvorstand Karl-Heinz Schindlatz und Geschäftsstellenleiter Markus Schmidberger erläuterten den anwesenden Pressevertretern die aktuelle Vorfälle und die neuesten Erkenntnisse. Um die Berichte auf den Homepages der Chamer Zeitung und des Bayerwald-Echo zu lesen, klicken Sie bitte auf die jeweilige Zeitung.

 

LBV setzt Belohnung aus

 

Da die Aufklärung der illegalen Greifvogeltötungen im vorliegenden Fall extrem schwierig ist, ist man auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Auch eventuelle Beobachtungen aus der Vergangenheit könnten dabei sehr hilfreich sein. Der LBV setzt deshalb eine Belohnung von 1000€ aus für Hinweise die zur Ergreifung des oder Täter führen.

 

 

Junge Störche gedeihen prächtig

 

Dass sich zwei Storchenküken leichter groß ziehen lassen als vier, zeigen die aktuellen Bilder der Storchenhorstkamera der Familie Gödde in Miltach. Die beiden jungen Störche sind in der kurzen Zeit zu einer erstaunlichen Größe herangewachsen und gedeihen prächtig. Die Hitze der vergangenen Tage macht ihnen weit weniger Probleme als die kurze Kälteperiode zu Beginn des Monats. Das sieht auch die junge Storchenmama so, denn so klappert freudig erregt über ihren gelungenen Nachwuchs.

Freudig erregt klappert die junge Störchin. - Foto: Horstkamera Familie Gödde
Freudig erregt klappert die junge Störchin. - Foto: Horstkamera Familie Gödde
Dieb Storchenküken entwickeln sich prächtig. - Foto: Horstkamera Familie Gödde
Dieb Storchenküken entwickeln sich prächtig. - Foto: Horstkamera Familie Gödde

Ausstellungseröffnung „Natur im Rahmen“

Foto: Kreativmühle
Foto: Kreativmühle

 

 LBV-Zentrum Mensch und Natur eröffnet Ausstellung von Werken, die Kinder im KreativMühl-Kurs zusammen mit Aquarellkünstler Günter Haslbeck gestaltet haben.

 

Am kommenden Samstag lädt das LBV-Zentrum Mensch und Natur zu einer ganz besonderen Ausstellungseröffnung.

Unter Leitung von Günter Haslbeck sind im Rahmen von 3 Kreativ-MühlKursen aus Kinderhand Kunstwerke entstanden, die nun der Öffentlichkeit präsentiert werden. Nach der Suche von interessanten Naturobjekten gestalteten die Kinder zusammen mit dem Aquarellkünstler Günter Haslbeck aus den Fundstücken Bilder. Dabei half Günter Haslbeck jedem Kind einen passenden Aquarellhintergrund zu gestalten und den flachen Bildträger mit plastischen Objekten in Szene zu setzten, ganz getreu den Vorbildern in der Pop Art-Kunstszene.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung wird Günter Haslbeck in einer Fotoshow die Entstehung der Werke vorstellen. Musikalisch untermalt wird die Eröffnung auch von Kindern. Dabei dürfen sich alle Besucher der Vernissage auf musikalisch auf das Naturthema abgestimmte Musikstücke freuen.

 

Die Eröffnung der Ausstellung findet am kommenden Samstag, 10.Juni um 16.00 Uhr im großen Vortragsraum des LBV-Zentrums Mensch und Natur, Nößwartling 12, 93473 Arnschwang statt.

 

Die Ausstellung ist anschließend bis 30. Juni zu den Öffnungszeiten des LBV-Zentrums von Montag bis Freitag von 9.00 - 16.00 Uhr und auch an Sonntagen und Feiertagen von 14.00 bis 17.00 Uhr zu sehen. Besonders eingeladen zu einem Besuch sind auch Schulklassen.

 

 

 

Betrübliche Nachrichten aus dem Miltacher Storchenhorst

 

Schon am 1. Juni kam von der Betreuerin des Miltacher Storchenhorstes Marion Gödde die Nachricht, dass das kleinste Storchenjunge es nicht geschafft hat. Es wurde aus dem Nest geworfen. Die Ursache ist, wie so oft, unklar.

 

Wenige Tage später die nächste Hiobsbotschaft: Ein weiteres Storchenküken hat den Schlechtwettertag und die nasskalte Nacht (Dienstag, 6.6. auf Mittwoch, 7.6. ) leider nicht überstanden.

 

Die beiden übrig gebliebenen Storchenküken entwickeln sich nun aber prächtig. Die Bilder aus der Horstkamera der Göddes belegen das.

 

 

Horstkamera Familie Gödde
Horstkamera Familie Gödde
Horstkamera Familie Gödde
Horstkamera Familie Gödde
Horstkamera Familie Gödde
Horstkamera Familie Gödde
Horstkamera Familie Gödde
Horstkamera Familie Gödde

KreativMühle für Kinder

Solche Werke sollen entstehen. - Foto: LBV
Solche Werke sollen entstehen. - Foto: LBV

 

Wir gestalten Kunstobjekte aus Naturobjekten und Aquarelltechnik für die Ausstellung "Natur im Rahmen".


Ein Aquarellkunstwerk entsteht.

 

Am Dienstag nach Pfingsten, also am 6.Juni, können Kinder in die Welt der Kunst eintauchen. Nach der Suche von interessanten Naturobjekten auf der Drathinsel beim LBV-Zentrum gestalten die Kinder zusammen mit dem Aquarellkünstler Günter Haslbeck aus den Fundstücken Bilder für die Ausstellung "Natur im Rahmen". Dabei hilft Günter Haslbeck jedem Kind einen passenden Aquarellhintergrund zu gestalten. Der Künstler gibt den Kindern auch eine Einführung zum Thema Farbwahl und erklärt, warum zu viele verschiedene Farben zu bunt wirken können und wie die Farbe mit Wasser zu mischen ist. Die Kinder hören welche Funktionen ein Rahmen erfüllt und wie er die Wirkung des Bildes verändert. Da ja auch mit Naturgegenständen gearbeitet wird, weist er auf Pop Art Künstler hin, die auch schon den flachen Bildträger durch plastische Objekte erweitert haben.

 

Ausstellung "Natur im Rahmen"

 

Die im Workshop erstellten Werke werden in einer öffentlichen Vernissage am Samstag, 10. Juni um 16.00 Uhr präsentiert und sind dann noch bis 30. Juni zu den Öffnungszeiten des LBV-Zentrums zu sehen.

 

Anmeldung zum Workshop

 

Der Workshop beginnt um 14.00 Uhr und dauert bis ca. 17.00 Uhr. Für zwischendurch sollte jeder Teilnehmer eine kleine Brotzeit mitbringen. Die Kursgebühr beträgt einschließlich des Materials 25 €, für LBV-Mitglieder 20 €. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Eine Anmeldung ist bis Mittwoch, 31.Mai unter der Telefonnummer 09977-8227 oder per e-mail unter cham@lbv.de möglich.

 

 

Alle guten Dinge sind Vier

Ein Bild aus der Horstkamera der Familie Gödde belegt: Das vierte Küken ist geschlüpft. - Foto: Horstkamera der Familie Gödde
Ein Bild aus der Horstkamera der Familie Gödde belegt: Das vierte Küken ist geschlüpft. - Foto: Horstkamera der Familie Gödde

 

19.05.2017 - Geschafft! Das vierte und definitiv letzte Küken im Miltacher Storchenhorst ist geschlüpft!

 

Zur Dokumentation hat uns die Horstbetreuerin Marion Gödde wiederum ein Bild von ihrer Horstkamera geschickt. Auf die Storcheneltern kommt nun aber viel Arbeit zu. Vier junge Störche groß zu ziehen gelingt nicht immer. Und - wie schon mitgeteilt - die Storchenmama ist mit erst zwei Jahren ungewöhnlich jung. Abhängig ist das ganze natürlich auch vom Wetter. Dauerregen und kalte Temperaturen können wir jetzt nicht gebrauchen.

 

 

 

LBV-Familien-Exkursion zu den Auerochsen ins Markbachtal mit Hofeinkehr in der Hannesrieder Mühle

Diese Rückzüchtung eines Auerochsen werden die Teilnehmer sicher zu Gesicht bekommen. - Foto: LBV
Diese Rückzüchtung eines Auerochsen werden die Teilnehmer sicher zu Gesicht bekommen. - Foto: LBV

 

 

In diesem Jahr jährt es sich zum 25. Mal, dass die Unterschutzstellung des größten Biotopverbundsystems für selten gewordene Lebensräume und gefährdete Tier- und Pflanzenarten in Europa eingeführt wurde. Und doch ist dieser Biotopverbund immer noch vielen unbekannt und leidet an mangelnder politischer Umsetzung. Anlässlich dieses Jubiläums laden die LBV-Kreisgruppe Cham und der Naturpark Oberer Bayerischer Wald am kommenden Sonntag alle Naturinteressierten ein zu einer ganz besonderen Spurensuche auf eine LBV-eigene Natura-2000-Fläche am Markbach bei Tiefenbach.

 

 

Es sind die Spuren einer Herde von Heckrindern oder auch Auerochsen (Rückzüchtungen), deren Fußstapfen und Mäuler auf den Markbachwiesen alte und neue Lebensräume für eine Vielzahl von heimischen Pflanzen und Tieren erhalten.

In der Aue arbeiten die Auerochsen das ganze Jahr hindurch als Landschaftspfleger auf den feuchten Wiesen rund um den Markbach, unter anderem auch auf einer 7 ha großen LBV-Eigentumsfläche. Gemeinsam mit Michael Ferstl, dem Besitzer der Tiere, und Hans Braun vom Naturpark Oberer Bayerischer Wald stellen auch Mitglieder der LBV-Kreisgruppe Cham das Naturschutzprojekt "Beweidung der Markbachaue mit Auerochsen" vor.

Neben den großen Vierbeinern gibt es auch viel Kleines zu Bestaunen. Gehen Sie mit auf Entdeckungsreise und erleben sie die heimische Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten hautnah.

 

Treffpunkt zu dieser Exkursion ist die Hannesrieder Mühle (Anwesen Balk) bei Tiefenbach am kommenden Sonntag, den 21.Mai um 14:00 Uhr. Die Exkursion ist kostenlos, im Anschluss an die Exkursion laden die Besitzer der Auerochsen zu einer kleinen Brotzeit in Hofnähe.

 

 

Erster Nachwuchs im Miltacher Storchenhorst

Frisch geschlüpft! Das erste Küken im Miltacher Storchenhorst! - Foto: Horstkamera der Familie Gödde
Frisch geschlüpft! Das erste Küken im Miltacher Storchenhorst! - Foto: Horstkamera der Familie Gödde

 

15.05.2017 - Es tut sich was im Miltacher Storchenhorst. Am Montagmorgen ist das erste Küken geschlüpft. Das Bild aus der Horstkamera der Familie Gödde, die in diesem Haus wohnt und die sich rührend um die Störche kümmert, belegt das eindeutig. Man darf gespannt sein, ob auch aus den anderen drei Eiern junge Störche schlüpfen und ob dann das Storchenpaar mit der mit erst zwei Jahren ungewöhnlich jungen Störchin den Nachwuchs auch erfolgreich groß ziehen kann. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

 

Aquarelltreff präsentiert „Landschaften und Stillleben“

Die ausstellenden Künstler stellten sich zu einem Gruppenfoto. - Foto: Maximilian Riedl
Die ausstellenden Künstler stellten sich zu einem Gruppenfoto. - Foto: Maximilian Riedl

15.05.2017 - Seit Sonntag findet im LBV-Zentrum Nößwartling eine empfehlenswerte Gruppenausstellung des Chamer Aquarelltreffs unter dem Titel "Landschaft und Stillleben" statt. Zur Ausstellungseröffnung konnte LBV-Kreisvorsitzender Karl-Heinz Schindlatz rund drei Dutzend Besucher begrüßen. Der Chamer Aquarelltreff präsentiert noch bis 5. Juni im großen Vortragsraum frische Aquarelle, die angeführt von Aquarelltreff-Initiator Günter Haslbeck von Ingrid Beer, Heinz Prediger, Toni Gradl, Gerlinde Jobst, Philipp Klein, Gabi Träger und Rita Zwicknagel angefertigt wurden. Rita Zwicknagel und Philipp Klein umrahmten die Vernissage am Muttertagsnachmittag musikalisch.

 

Maximilian Riedl

 

Weitere Informationen zu dieser Ausstellung und auch einige Bilder, die Sie im LBV-Zentrum bewundern und auch kaufen können, erhalten Sie hier!

 

 

 

Abendliche Birdwatchingtour in der Regentalaue

150 Brutpaare Schwarzhalstaucher gibt es in Bayern, 50 davon brüten im Rötelseegebiet. Auf solche und ähnliche Raritäten dürfen sich die Besucher freuen. - Foto: Dieter Renner
150 Brutpaare Schwarzhalstaucher gibt es in Bayern, 50 davon brüten im Rötelseegebiet. Auf solche und ähnliche Raritäten dürfen sich die Besucher freuen. - Foto: Dieter Renner

 

 

Das Naturschutzgebiet Regentalaue mit seinen ausgedehnten Wiesen- und Weiherflächen ist ein Hotspot für den Vogelzug und ein überregional bedeutsames Durchzugs- und Rastgebiet für nordische Vogelarten. Bei der rund zweistündigen Abendexkursion werden Arten wie Silberreiher, Nachtreiher, Bekassinen, Dunkle Wasserläufer , Schwarzhalstaucher und viele andere Arten vorgestellt.

 

Peter Zach, ein hervorragender Ornithologe und zugleich Gebietsbetreuer der Regentalaue, leitet die Exkursion zu abendlicher Stunde und freut sich mit allen anwesenden Naturliebhabern auf schöne Momente der Naturbeobachtung, kombiniert mit Wissen und Fakten rund um das Thema Vogelzug und zum Naturschutzgebiet.

 

Treffpunkt für die Vogelbeobachtung ist am kommenden Freitag, den 12. Mai um 19.00 Uhr am Zugang zum Rötelseeweiher, kleiner Parkplatz, östlich von Laichstätt. Die Veranstaltung ist kostenfrei! Bitte bringen Sie zu dieser Exkursion, falls möglich Ferngläser mit, Dauer ca. 2 Stunden

 

 

Am Wochenende Stunde der Gartenvögel

Wer entdeckt den Haussperling. Früher häufig ist er auf dem Weg zum Problemvogel! - Foto: Dieter Hopf
Wer entdeckt den Haussperling. Früher häufig ist er auf dem Weg zum Problemvogel! - Foto: Dieter Hopf

 

Die LBV-Kreisgruppe Cham lädt ein: Machen Sie mit bei der Stunde der Gartenvögel Plus 2017 vom 12.-14. Mai

 

Welche Vögel leben in Ihrem Garten? - Auch Katzen werden gezählt

 

Am kommenden Wochenende ruft der LBV zur Vogelzählaktion in den Gärten, Balkonen und Parks im Landkreis Cham und in Bayern auf. Bei dieser beliebten Mitmachaktion werden die Naturfreunde in diesem Jahr besonders dazu aufgefordert nach dem Haussperling Ausschau zu halten und die Häufigkeit der Katzenbesuche im Garten zu melden.

 

Gärten, Balkone und Parks können wahre Naturparadiese sein und einer Vielzahl an Tierarten ein Zuhause bieten wenn sie eine Vielfalt an heimischen Pflanzen und Strukturen wie Totholz, Steinmauern und wilde Ecken enthalten. Der Garten als "Naturschutzgebiet" wird immer wichtiger für die Tier- und Vogelwelt. Denn durch die zunehmend industrialisierte und intensivierte Landwirtschaft wird der Lebensraum vieler Tierarten großflächig zerstört oder unbewohnbar gemacht.

 

Auch in diesem Jahr möchte der LBV herausfinden, wie oft eine Katze in den bayerischen Gärten zu Besuch ist. 2016 zeigte die Mitmach-Aktion, dass in nahezu jedem Garten täglich eine Katze zu sehen war. Gartenbewohner, die besonders nah am Boden leben oder nisten, aber auch unerfahrene Jungvögel, können leicht zur Beute der lautlosen Jäger werden. Eine abwechslungsreiche Gartengestaltung ermöglicht jedoch ein entspanntes Zusammenleben. Dazu gehören Versteckmöglichkeiten für Gartentiere und schwer zugängliche Bereiche, wie zum Beispiel dornige Sträucher. Mit der Kastration ihrer eigenen Katze helfen Katzenhalter die Vermehrung von besitzerlosen, wilden Katzen verringern. Ein eingeschränkter Freigang während der Ausflugszeit der Jungvögel Ende Mai bis Anfang Juni ist ebenfalls hilfreich.

 

Mitmachen ist einfach und man muss dazu auch kein Vogelexperte sein: Man setzt sich vom 12. bis zum 14. Mai eine Stunde lang mit Block und Stift in den Garten, Park oder auf den Balkon und zählt in diesem Zeitraum alle Vögel, die zu beobachten sind. Die Daten können direkt online in ein Formular eingegeben, per Post abgeschickt oder über Fax zum LBV gesandt werden. Für Laien unter den Teilnehmern bietet der LBV zusätzlich Steckbriefe mit den 30 häufigsten Gartenvögeln auf seiner Homepage an. Außerdem steht die große Aktionsseite www.stunde-der-gartenvoegel.lbv.de zur Verfügung, auf der sich alle Interessierten detailliert über das "Citizen Science"-Projekt informieren und viele Expertentipps einholen können.

 

Aktuell zum Aktionswochenende "Stunde der Gartenvögel" bietet die LBV-Kreisgruppe Cham am Freitag, den 12. Mai eine abendliche Vogelbeobachtungstour in der Regentalaue mit dem Gebietsbetreuer Peter Zach an. Treffpunkt dazu ist um 19.00 Uhr am Zugang zum Rötelseeweiher östlich von Laichstätt. Die Veranstaltung ist kostenlos, bitte Ferngläser mitbringen.

 

 

Sechs Greifvögel bei Tasching tot aufgefunden

Drei der sechs toten Greifvögel konnte Markus Schmidberger beim Pressetermin den Medienvertretern präsentieren. - Foto: Dieter Renner
Drei der sechs toten Greifvögel konnte Markus Schmidberger beim Pressetermin den Medienvertretern präsentieren. - Foto: Dieter Renner

 

Ein einmaliger Fall in ganz Bayern: In einem eng begrenzten Gebiet von etwa einem Quadratkilometer südlich von Tasching, einem Ortsteil der Stadt Cham, wurden in einem Zeitraum von etwas mehr als einem Monat sechs tote Greifvögel gefunden. Dabei handelt es sich um drei Mäusebussarde und drei der sehr seltenen Rotmilane (Rote Liste 2). Zwei der drei Mäusebussarde wurden mit Schrotmunition erlegt. Da bei den Rotmilanen die Fundstellen und der enge örtliche und zeitliche Zusammenhang einen natürlichen Tod mehr oder weniger ausschließen, geht der LBV auch hier von einer illegalen Tötung aus. Bei einem Pressetermin am vergangenen Montag (08.05.2017) brachten der LBV-Kreisvorsitzende Karl-Heinz Schindlatz und LBV-Geschäftsstellenleiter Markus Schmidberger den Sachverhalt an die Öffentlichkeit.

Sie konnten den örtlichen und überörtlichen Medienvertretern auch drei der sechs toten Greifvögel präsentieren.

Weitere Informationen zu diesem aufsehenerregenden Fall finden Sie auf unserer Seite "Aktuelles aus unserer Kreisgruppe".

 

 

 

Landschaft und Stillleben

 


Chamer Aquarelltreff präsentiert Werke im LBV-Zentrum Mensch und Natur

 

Der LBV lädt am Muttertag , 14. Mai zur Aquarellausstellung "Landschaft und Stillleben" des Chamer Aquarelltreffs ein.

Unter Leitung von Günter Haslbeck stellen 7 meist langjährige Mitglieder des Aquarelltreffs Cham ihre an den Malabenden entstandenen Werke aus. Die ausstellenden Künstler sind Ingrid Beer, Margarete Breu, Toni Gradl, Günter Haslbeck, Gerlinde Jobst, Philipp Klein, Gaby Träger und Rita Zwicknagl.

 

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Sonntag, 14. Mai um 16.00 Uhr im großen Vortragsraum des LBV-Zentrums Mensch und Natur, Nößwartling 12, 93473 Arnschwang statt. Zur Eröffnung am Muttertag begleiten uns musikalisch Rita Zwicknagel und Philipp Klein, Mitglieder des Torelli-Kammerorchesters.

 

Dieses Jahr stellt die Gruppe als besonderes Schmankerl ein 100 mal 240 Zentimeter großes Aquarell bestehend aus 8 Einzelbildern aus. Es trägt den Titel "Natur und Aquarell" und möchte auf die Ausstellung "Natur im Rahmen", deren Eröffnung am 10. Juni ebenfalls in den Räumen des LBV stattfindet, hinweisen. Diese Ausstellung wird von Kindern gestaltet in Zusammenarbeit mit dem Aquarellkünstler Günter Haslbeck wobei die Werke aus Naturobjekten bestehen, die die Kinder auf der Drathinsel gesammelt haben.

 

Die Ausstellung des Aquarelltreffs Cham "Landschaft und Stillleben" eröffnet am 14. Mai und ist bis 05. Juni zu sehen. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9.00 - 16.00 Uhr und auch an Sonntagen und Feiertagen von 14.00 bis 17.00 Uhr.

 

 

Aquarell von Rita Zwicknagl - Foto: Günter Haslbeck
Aquarell von Rita Zwicknagl - Foto: Günter Haslbeck

Miltacher Störchin hat nachgelegt

Ein Ei ist dazugekommen. Foto: Horstkamera Familie Gödde
Ein Ei ist dazugekommen. Foto: Horstkamera Familie Gödde

 

20.04.2017 - Das neueste Bild der Miltacher Horstkamera zeigt bereits vier Eier. Ganz schön fleißig, die junge Störchin!

Den Durchschnitt eines Weißstorchgeleges von 3,81 Eiern pro Nest (Wikipedia!) hat sie damit schon geschafft. Da Weißstorchgelege zwischen 2 und 7 Eiern bestehen (Wikipedia!), wäre also noch Spielraum vorhanden.

 

 

 

Drei Eier im Miltacher Storchenhorst

Foto: Horstkamera Familie Gödde
Foto: Horstkamera Familie Gödde
Erfolgreich konnte das Miltacher Storchenpaar einen Storchenkampf um den Miltacher Storchenhorst beenden. - Foto: Horstkamera Familie Gödde
Erfolgreich konnte das Miltacher Storchenpaar einen Storchenkampf um den Miltacher Storchenhorst beenden. - Foto: Horstkamera Familie Gödde

 

18.04.2017 - Zuerst musste das Miltacher Storchenpaar einen Storchenkampf um den Miltacher Storchenhorst auf dem alten Miltacher Welter-Haus erfolgreich überstehen. Erst dann konnte man sich ans Eierlegen machen. Mittlerweile befinden sich drei Eier im Nest. Belegt wird das durch ein Bild der Horst-Kamera der Familie Gödde, die in diesem Haus wohnt. Die Horst-Kamera wurde in diesem Jahr erneuert und in gebührendem Abstand vom Horst installiert. Das Foto stammt vom Ostermontag. Die Eier werden natürlich von Frau und Herrn Storch fleißig bebrütet. Sensationell ist übrigens auch, dass die Storchendame noch gar keine richtige Dame ist, sondern eher eine Heranwachsende im zarten Alter von nur zwei Jahren. Bisher ging man davon aus, dass Weißstörche erst mit drei Jahren geschlechtsreif werden. Beringt wurde die Störchin als Nestling am 10. Juni 2015 in Ostrach-Waldbeuren (Süd-Württemberg). Es bleibt zu hoffen, dass es auch zu einem entsprechenden Bruterfolg kommt und dass die Jungen nicht wieder auf so tragische und unerklärliche Weise ums Leben kommen wie im letzten Jahr.

 

 

 

Das Foto mit der Horstkamera belegt: Bereits drei Eier befinden sich im Nest. Foto: Familie Gödde
Das Foto mit der Horstkamera belegt: Bereits drei Eier befinden sich im Nest. Foto: Familie Gödde

Unsere Gebäudebrüter – Hilfe für unsere kleinen Nachbarn

Rauchschwalbe füttert Junge. - Foto: Ralpf Sturm
Rauchschwalbe füttert Junge. - Foto: Ralpf Sturm

 

Die LBV-Kreisgruppe Cham lädt ein

 

Einige Vogel-und Fledermausarten halten sich gerne in der Nähe von uns Menschen auf und beziehen auch dort Quartier. Manchmal sogar ganz unbemerkt.

Sie bevorzugen zum Brüten bzw. als Versteckquartier Spalten und kleine Hohlräume, die unsere Gebäude ihnen bisher zur Verfügung stellten.

 

Moderne Häuser bieten diese Möglichkeiten durch ihre Bauweise nicht mehr an und ältere Häuser werden nach und nach energetisch saniert, was ja durchaus wegen der Energieeinsparung Sinn macht.

Doch verlieren gebäudebrütende Tiere dadurch auch diese kleinen Lebensräume und das müsste nicht sein.

Mittels "Niststeinen" können naturbewusste und tierliebe Hausbesitzer Abhilfe schaffen.

Obwohl es schon seit über zwei Jahrzehnten solche Mini-Tier-Hotels gibt, ist dies nicht sehr bekannt.

Die LBV-Kreisgruppe Ebersberg will dies ändern und führt seit längerem aktive Gegenmaßnahmen zu diesem "Wohnraumverlust" durch. Anhand praktischer Beispiele für diese "ganz besonderen Einliegerwohnungen" und mit viel Erfahrungswissen über Detailfragen wie Verhinderung von Verschmutzungen zeigt der Referent des Abends, Richard Straub, LBV-Kreisgruppenvorsitzender von Ebersberg, wie dies gelingen kann.

 

Wenn wir uns in einigen Jahren nicht fragen wollen, warum diese Arten verschwunden sind, müssen wir gegensteuern, bewusst und aktiv handeln.

 

Die LBV-Kreisgruppe Cham lädt zu diesem Vortrag mit viel Praxiserfahrung am Freitag, den 21.April um 19.30 Uhr ins LBV-Zentrum Mensch und Natur nach Nößwartling.

Der Unkostenbeitrag für Erwachsene beträgt 4 €, für Kinder 1 €, LBV-Mitglieder sind kostenfrei.

 

 

 

 

KreativMühle für Kinder

 

Kunstobjekte aus Naturobjekten und Aquarelltechnik für die Ausstellung "Natur im Rahmen"

 

Am Dienstag nach Ostern, also am 18. April, können Kinder in die Welt der Kunst eintauchen. Nach der Suche von interessanten Naturobjekten auf der Drathinsel beim LBV-Zentrum gestalten die Kinder zusammen mit dem Aquarellkünstler Günter Haslbeck aus den Fundstücken die Ausstellung "Natur im Rahmen". Dabei hilft Günter Haslbeck jedem Kind einen passenden Aquarellhintergrund zu gestalten. Der Künstler gibt den Kindern auch eine Einführung zum Thema Farbwahl und erklärt, warum zu viele verschiedene Farben zu bunt wirken können. Die Kinder hören welche Funktionen ein Rahmen erfüllt und wie er die Wirkung des Bildes verändert. Da ja auch mit Naturgegenständen gearbeitet wird, weist er auf Pop Art Künstler hin, die auch schon den flachen Bildträger durch plastische Objekte erweitert haben. Der Workshop beginnt um 10.00 Uhr und dauert bis ca. 16.00 Uhr. Für das Mittagspicknick sollte jeder Teilnehmer eine Brotzeit mitbringen.

Die Kursgebühr beträgt einschließlich des Materials 25 €, für LBV-Mitglieder 20 €. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Eine Anmeldung ist noch bis Donnerstag, 13.April unter der Telefonnummer 09977-8227 oder per e-mail unter cham@lbv.de möglich.

 

Ausstellung "Natur im Rahmen" Die im Workshop erstellten Werke der Kinder werden in einer Vernissage am 10.06. 2017 präsentiert und sind vom 11.06. bis 30.06.2017 im Rahmen einer Ausstellung im LBV- Zentrum Mensch und Natur in Nößwartling zu sehen.

Aus solchen Materialien ..........
sollen solche Kunstwerke entstehen. Fotos: Günther Haslbeck
sollen solche Kunstwerke entstehen. Fotos: Günther Haslbeck

LBV- Biberexkursion für die ganze Familie

Unser größtes europäisches Nagetier: der Biber - Foto: Markus Gläßel
Unser größtes europäisches Nagetier: der Biber - Foto: Markus Gläßel

 

 

Nur Luchs und Wolf haben in den letzten Jahren im Landkreis Cham die Emotionen mehr hoch kochen lassen als der Biber. Immer wieder steht er in der öffentlichen Diskussion. Seine Fähigkeit, Lebensräume neu für sich zu gestalten und zwar mit einem enormen Arbeitseifer, haben für Teichwirte, Fischer und Landwirte Probleme mit sich gebracht. Auf der LBV - Fläche am Schmaderer Weiher bei Pemfling, die unter anderem auch für den Biber gestaltet wurde, darf der Biber im Gegensatz zu vielen anderen Stellen im Landkreis Cham seinen Einsatz für die Natur unter Beweis stellen. Hier kann man einen direkten Einblick in die Schaffenskraft unseres größten europäischen Nagetiers erhalten. Exkursionsleiter Markus Schmidberger von der LBV - Kreisgruppe Cham stellt die Lebensweise des Bibers mit vielen anschaulichen Beispielen vor und versucht, die Welt aus "Bibersicht" zu betrachten.

Die Familienexkursion bietet sowohl Kindern als auch Erwachsenen ein hautnahes Erleben dieser faszinierenden Tierart. Exkursionsbeginn ist am Sonntag, den 9. April um 14.00 Uhr am Treffpunkt Dorfplatz bei der Kirche in Pemfling. Von hier wird in Fahrgemeinschaften zu den LBV-Flächen weitergefahren, da vor Ort die Parkmöglichkeiten begrenzt sind. Der Unkostenbeitrag beträgt für Erwachsene 4 €, für Kinder 1 €, LBV - Mitglieder sind frei.

 

 

Gibt es noch Urwälder im Bayerischen Wald und im Böhmerwald?

Urwald? Im Bayerischen Wald? - Foto: Dr. Hans Aschenbrenner
Urwald? Im Bayerischen Wald? - Foto: Dr. Hans Aschenbrenner

 

Am Freitag, den 24. März lädt die LBV-Kreisgruppe Cham zu einem naturschutzfachlich interessanten Vortrag mit Dr. Hans Aschenbrenner ins LBV-Zentrum Mensch und Natur nach Nößwartling. Im Mittelpunkt wird der Frage nachgegangen, ob es bei uns noch Urwaldrelikte gibt.

 

Als herausragendes Beispiel wird dabei eines der ältesten Waldreservate Europas, der Kubany-Urwald ((Boubin), in der Obermoldauregion besprochen. Aber auch auf bayerischer Seite finden sich noch solche Schutzgebiete, die zeigen, wie sich ein Wald ohne menschliches Zutun entwickeln kann. Ganz wichtig ist dabei die Frage: "Was ist eigentlich ein Urwald"? Neben dem Alter ist der Totholzanteil in einem unberührten, naturnahen Wald ein auffallendes Kennzeichen. Bäume keimen, wachsen, altern und sterben. Totholz ist also ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems Wald. Totholz ist die Lebensgrundlage tausender Arten von Tieren, Pflanzen, Pilzen, Flechten und Algen und spielt als Dünger eine große Rolle bei der Naturverjüngung der Wälder. In anschaulichen Bildern wird das Nebeneinander von gesunden, absterbenden, toten, jungen und alten Bäumen, also der Kreislauf des Vergehens und Entstehens eindringlich vor Augen geführt. Seltene Tiere und wunderbare Blütenpflanzen bereichern einen solchen Lebensraum.

 

Der Vortrag beginnt am Freitag, den 24. März um 19.30 Uhr im LBV-Zentrum Mensch und Natur in Nößwartling. Für Erwachsene beträgt der Unkostenbeitrag 4 €, für Kinder 1 €, LBV-Mitglieder sind frei.

 

Ralph Sturm beeindruckte mit seinem Bildervortrag über den LBV-Wappenvogel

Ralph Sturm überzeugte mit einer lockeren Vortragsweise und beeindruckenden Bildern. - Foto: Dieter Renner
Ralph Sturm überzeugte mit einer lockeren Vortragsweise und beeindruckenden Bildern. - Foto: Dieter Renner

 

Vollauf gerecht wurde Ralph Sturm den Vorschusslorbeeren, mit dem sein Vortrag im LBV-Zentrum Mensch und Natur angekündigt wurde. Der Referent, der im Vorjahr schon mit einem beeindruckenden Vortrag über Schmetterlinge zu überzeugen wusste, brachte dieses Mal seinen Zuhörern die Lebensweise des LBV-Wappenvogels, des Eisvogels nahe.

Mit einer lockeren Vortragsweise berichtete der Naturfotograf von der Lebensweise des hoch spezialisierten Vogels und begeisterte die zahlreichen Naturfreunde im LBV-Zentrum mit professionellen Bildern. Nicht umsonst ist der Eisvogel als einziger Vogel bislang bereits zweimal zum Vogel des Jahres auserkoren worden. Der Eisvogel bringt es auf zwei bis drei, in Ausnahmefällen auch auf vier Bruten mit jeweils bis zu sieben Jungen. Das ist aber auch nötig, da, wie der vergangene Winter überdeutlich gezeigt hat, auch die Ausfälle sehr groß sein können. Es wird wohl längere Zeit dauern, bis die Folgen der ungewöhnlich langen Frostperiode überwunden sein werden.

Die Herkunft des deutschen Namens Eisvogel ist nicht eindeutig geklärt. Eine Theorie besagt, dass der Name vom althochdeutschen "eisan" abgeleitet wurde, was schillern oder glänzen bedeutet und das Gefieder des Vogels beschreiben soll.

 

Erster Biotoppflegeeinsatz des Jahres führte zur Teufelsmauer

Der LBV-Freiwilligentrupp - Foto: Dieter Renner
Der LBV-Freiwilligentrupp - Foto: Dieter Renner

 

 

Zu einem ersten Biotoppflegeeinsatz rief am vergangenen Freitag die LBV-Geschäftsstelle auf. Es galt, die im vergangenen Jahr begonnene Errichtung der Teufelsmauer am gleichnamigen LBV-Grundstück bei Penting fertigzustellen. Da sich eine stattliche Anzahl von Freiwilligen an der Aktion beteiligten, konnten die Arbeiten bereits am frühen Nachmittag abgeschlossen werden. Besondere Erwähnung verdient dabei die LBV-Ehrenamtlertruppe, die sich auch von schweren Arbeiten wie Steine schleppen nicht abschrecken ließ. Geschäftsstellenleiter Markus Schmidberger überzeugte durch großes Geschick beim Steinmauerbau, etwas, das ihm nicht sehr viele zugetraut hatten.

 

Es bleibt zu hoffen, dass die Teufelsmauer dann auch den beabsichtigten Zweck - Rückzugsgebiet für Kammmolch und Schlingnatter, Abgrenzung zum landwirtschaftlich genutzen Nachbargrundstück - erfüllt.

Die LBV-Ehrenamtlertruppe, verstärkt durch die LBV-Geschäftsstelle erwarb sich Verdienste. - Foto: Dieter Renner
Die LBV-Ehrenamtlertruppe, verstärkt durch die LBV-Geschäftsstelle erwarb sich Verdienste. - Foto: Dieter Renner

Neues LBV-Geschäftsstellenfahrzeug

Die Anschaffung des neuen LBV-Busses war überfällig. - Foto: Dieter Renner
Die Anschaffung des neuen LBV-Busses war überfällig. - Foto: Dieter Renner

 

10.03.2017 - Kurz bevor der alte LBV-Bus endgültig seinen Geist aufgab, wurde, wie in der Vorstandsitzung beschlossen, ein neues Fahrzeug angeschafft. Auch wenn das "Neue" auf Grund der obligatorischen Finanzknappheit in der Kreisgruppenkasse doch nur ein "Gebrauchtes" ist, ist es, wie das Bild zeigt, durchaus in der Lage, die LBV-Kreisgruppe würdig zu repräsentieren. Dazu tragen natürlich der Schriftzug LBV mit dem LBV-Logo und die standesgemäßen Verzierungen mit Vögeln bei. Das neue Fahrzeug ist natürlich bereits fleißig im Einsatz und wird der Kreisgruppe hoffentlich sehr lange zur Verfügung stehen.

Biotoppflegeeinsatz am kommenden Freitag an der Teufelsmauer bei Penting

 

Am kommenden Freitag startet die LBV-Kreisgruppe zu ihrem ersten Biotoppflegeeinsatz in diesem Jahr mit der Fortsetzung bzw. Fertigstellung der Trockenmauer an der Teufelsmauer bei Penting. Treffpunkt ist um 8.30 Uhr in der Mühle zur Weiterfahrt oder um 9.00 Uhr an der Teufelsmauer Bitte Arbeitshandschuhe mitbringen und Schaufel wenn möglich!

Natürlich sind auch Nachzügler herzlich willkommen! Der Arbeitseinsatz wird bis zum Nachmittag dauern. Die LBV-Kreisgruppe freut sich auf viele Helfer!

 Nicht Ortskundige können sich hier über den Treffpunkt kundig machen!

 https://www.google.de/maps/dir//49.1959982,12.6127167/@49.1979345,12.6094049,927m/data=!3m1!1e3

 

 

Im Revier des Eisvogels

LBV-Wappentier: der Eisvogel - Foto Ralph Sturm
LBV-Wappentier: der Eisvogel - Foto Ralph Sturm

 

 Die LBV-Kreisgruppe Cham lädt ein

 

Fast jeder kennt den blau-schillernden kleinen Vogel, der so gar nicht in unsere heimische Vogelwelt zu passen scheint. Nicht nur wegen seines bunten, blau schillernden Gefieders fällt er sofort ins Auge, sondern auch wegen seiner ungewöhnlichen Körperform und seiner einzigartigen Lebensweise.

 Der Referent des Abends, Ralph Sturm ist begeisterter Naturfotograf. Über 5 Jahre hinweg wurde der Eisvogel von ihm an über 50 verschiedenen Standorten das ganze Jahr über beobachtet und alle seine Lebensweisen fotografisch dokumentiert. Die Besucher können sich auf hochprofessionelle Fotos in bestechender Schönheit freuen!

 Der Eisvogel ist ein hoch spezialisierter Vogel, der als Indikator einer intakten Natur gilt. So hat ihn auch der Landesbund für Vogelschutz zum Wappenvogel und Symbol für erfolgreiche Naturschutzarbeit gemacht. Leider ist der Eisvogel nur sehr selten in freier Natur zu beobachten, da er sich nur an entlegenen ungestörten Gewässern aufhält, auf Störungen sehr empfindlich reagiert und zudem extrem scheu ist. Trotz seiner Farbenpracht versteckt er sich erfolgreich im Uferdickicht. Seit dem Mittelalter ranken sich etliche Mythen und Aberglauben um diesen Vogel, der bis heute nichts von seiner Attraktivität eingebüßt hat. Eine Begegnung mit einem Eisvogel bleibt immer in Erinnerung. Allerdings halten sich im Revier des Eisvogels auch noch viele andere teils sehr seltene und fast nie dokumentierte Tiere auf wie die Wasserralle, die Wasseramsel, aber auch Fischotter und Biber. Viele Arten stehen in Konkurrenz zum Eisvogel, einige sind unabdingbar mit ihm verbunden.

 Die LBV-Kreisgruppe Cham lädt zu diesem Vortrag mit hinreißenden Fotos am Freitag, den 10.März um 19.30 Uhr ins LBV-Zentrum Mensch und Natur nach Nößwartling.

Der Unkostenbeitrag für Erwachsene beträgt 4 €, für Kinder 1 €, LBV-Mitglieder sind kostenfrei.

 

 

 

Eisvogel - Foto: Ingo Zahlheimer
Eisvogel - Foto: Ingo Zahlheimer

LBV-Vortrag: Der Wolf kehrt zurück nach Bayern

Bald wieder in Bayern zu Hause: der Wolf - Foto: Marcus Bosch
Bald wieder in Bayern zu Hause: der Wolf - Foto: Marcus Bosch

 

Wolfsmanagement an Beispielen aus Bundesländern mit Wolfsvorkommen

 

In diesem Jahr wird es in Bayern wahrscheinlich zum ersten Mal seit der Ausrottung der Wölfe vor über 150 Jahren wieder Wolfsnachwuchs geben. Ein Wolfsrudel wird wieder Fuß fassen und dies mit sehr großer Sicherheit bei uns in der Oberpfalz .

 

Bayern ist auf diese Entwicklung bisher nur halbherzig vorbereitet. Eine Information der Bevölkerung, der Landwirte die Weidehaltung betreiben und der Jagd, gerade mit dem Hintergrund der Luchskonflikte, ist unabdingbar und zeitlich nicht mehr aufzuschieben.

 

Der Referent des Abends, Dr. Peter Blanché, Vorsitzender der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe in Deutschland, wird über seine Erfahrungen und sein Wissen aus den Wolfsgebieten in den verschiedensten Bundesländern Deutschlands referieren und auf mögliche Probleme und entsprechende Lösungsansätze eingehen.

 

Eine Aufklärung im Vorfeld einer Wolfsbesiedelung soll verhindern, "dass das Kind in den Brunnen fällt", denn ein präventiver Schutz von Weidetieren ist besser als Pressemeldungen über gerissene tote Schafe oder andere Weidetiere. Und unter zeitlichem Druck politische Entscheidungen zu treffen, die zu einer fachlichen Lösung beitragen, wird möglicherweise der Problemstellung nicht gerecht.

 

Der LBV möchte mit dieser Veranstaltung Aufklärung betreiben und Märchenvorstellungen entkräften. Viele Erfahrungen aus den Wolfsgebieten mit daraus resultierenden pragmatischen und erprobten Lösungsansätzen zeigen, wie der Rückkehr der Wölfe eine so konfliktarme Chance wie nur möglich gegeben werden kann.

 

Agieren ist besser als reagieren - gute Information und ein Wissen über Lösungen sind aus der Sicht des LBV die wichtigsten Bausteine für ein konfliktarmes Nebeneinander von Mensch und Wolf.

 

Die LBV-Kreisgruppe Cham lädt alle LBV-Mitglieder und Naturfreunde sehr herzlich zu dieser Informationsveranstaltung über den Wolf ein, sowie besonders auch in Jagd und Landwirtschaft engagierte Personen und Vertreter von Kommunen und Behörden, die mit der Thematik befasst sind oder es bald sein werden.

 

Die Veranstaltung findet am nächsten Freitag, den 24. Februar um 19.30 Uhr im LBV-Zentrum Mensch und Natur in Nößwartling statt und ist kostenfrei.

 

 

Durchs wilde Kurdistan

Großer und kleiner Ararat - Foto: Dr. Willi Schneider
Großer und kleiner Ararat - Foto: Dr. Willi Schneider

 

Gleich neunmal reiste der Referent Dr. Willi Schneider in den Jahren 2008 bis 2014 in die hauptsächlich von Kurden bewohnten Gebiete der Türkei, des Iraks und des Irans. Dort widmete er sich gemeinsam mit seinem Sohn Christoph vor allem den Amphibien und den Reptilien dieses Lebensraumes. Die Ergebnisse dieser Exkursionen stellte er nun in einem Reisebericht der besonderen Art im LBV-Zentrum Mensch & Natur interessierten Zuhörern vor.

 

Ein Höhepunkt seiner Reisen war die Wiederentdeckung des Kurdischen Bergbachmolchs (Neurergus derjugini) im Irak, hundert Jahre nach der Erstbeschreibung durch den russischen Zoologen P. Nesterov.

Eine weitere Sensation gelang den beiden Herpetologen, als sie einen Waran fotografieren konnten, der sich als absolute Rarität herausstellte. Er wurde später unter anderem auf Grundlage dieser erstmaligen Fotobelege eines lebenden Tieres als neue Art Varanus nesterovi beschrieben.

 

Neben zahlreichen Aufnahmen von hochinteressanten Amphibien und Reptilien, Pflanzen und Vögeln konnten sich die zahlreichen Besucher auch an den wunderschönen Landschaftsaufnahmen von einsamen Flusstälern und Seen und von schneebedeckten Bergen erfreuen. Besonders beeindruckten die faszinierenden Aufnahmen des Berges Ararat.

 

Wenn Sie einen ausführlichen Bericht über diesen Reisebericht der besonderen Art lesen wollen, klicken Sie hier!

 

 

LBV-Exkursion und Vortrag zum Waldkauz, dem Vogel des Jahres 2017

Der Vogel des Jahres 2017: Der Waldkauz - Foto Rosl Rösner
Der Vogel des Jahres 2017: Der Waldkauz - Foto Rosl Rösner

 

Balz mit Krimi-Flair

 

Ein ganz besonderes Erlebnis für Eulen- und Vogelfreunde bietet eine Abendexkursion rund um den uralten Wallfahrtsort Heilbrünnl bei Roding. Die Eulenbalz hat jetzt begonnen und so können die Exkursionsteilnehmer die Eule vielleicht sogar sehen, hoffentlich aber hören. Die LBV-Kreisgruppe Cham bietet ein Naturerlebnis mit Krimi-Flair, denn der "Schuu-hu-huuuu!"- Rufe der Waldkäuze haben schon in vielen Filmen für eine geheimnisvolle Atmosphäre gesorgt.

 

Der Waldkauz ist unsere am häufigsten rufende Eule in der Abenddämmerung. In seinem Revier in alten Wäldern oder baumreichen Parks, wie sie am Heilbrünnl noch vorkommen, sucht er nach seiner Hauptnahrung Mäusen.

 

LBV-Infoabend Waldkauz mit Exkursion und Vortrag im Gasthaus am Heilbrünnl

 

Bei der Exkursion rund um das Heibrünnl wird ein typischer Eulenlebensraum vorgestellt. Im Anschluss an die kleine Nachtwanderung laden die Exkursionsleiter Heinz Schindlatz und Markus Schmidberger ins Wirtshaus am Heilbrünnl. Bei gemütlichem Zusammensitzen erfahren die Teilnehmer in einer kurzen Power-Point-Präsentation noch allerhand Wissenswertes über die kleine Eule.

 

Treffpunkt zur Exkursion mit Vortrag ist am Freitag, den 10.02. um 17.30 Uhr am unteren Heilbrünnlparklatz bei Mitterdorf nahe Roding.

Die LBV - Kreisgruppe Cham würde sich über eine rege Teilnahme sehr freuen, eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht erforderlich.

Der Unkostenbeitrag für Erwachsene beträgt 4 Euro, für Kinder 1 Euro, LBV - Mitglieder sind frei.

 

 

 

Der Schneefrosch auf dem Blaibacher See

Doch kein Schneefrosch, sondern einGrasfrosch - Foto: Dieter Renner
Doch kein Schneefrosch, sondern einGrasfrosch - Foto: Dieter Renner

Es ist natürlich kein Schneefrosch, sondern ein Grasfrosch. Dieser wurde heute, Montag, 30. Januar 2017, am letzten Tag der langen Frostperiode,  kurz vor Einbruch der Dunkelheit auf dem zugefrorenen Blaibacher See in Ufernähe entdeckt. Was der Frosch bei einer Temperatur von plus 0,5 Grad Celsius dort wollte, ist nicht ganz klar. Normalerweise erwachen diese Amphibien so Ende Februar, Anfang März aus ihrer Winterstarre und machen sich dann zu ihrem Laichgewässer auf. Außerdem ist der Blaibacher See mit Sicherheit kein geeignetes Laichgewässer für einen Grasfrosch. Da der kleine Kerl doch noch ziemlich lange hätte warten müssen, bis das Eis auf dem Blaibacher See geschmolzen ist, verbringt er nun auf Anraten unseres LBV-Geschäftsstellenleiters Markus Schmidberger die Zeit bis zur Froschwanderung in einem frostfreien, sehr kühlen Felsenkeller, von wo er sich dann zum geeigneten Zeitpunkt selbst auf den Weg machen kann.


Durchs wilde Kurdistan

Foto: Dr. Willi Schneider
Foto: Dr. Willi Schneider

 

 

Große Gegensätze bestimmen diese beeindruckende Landschaft zwischen östlicher Türkei, dem Iran und dem Irak. Gebirge, Ebenen, Wüsten und Hochebenen prägen das Landschaftsbild, dazu eine Bevölkerung, über die auf Grund der Lage in der Konfliktregion des mittleren Ostens nur sehr wenig bekannt ist.

 

Mehrere Reisen haben den Referent des Abends, Dr. Willi Schneider aus Rimbach mittlerweile in diese Regionen geführt, immer auf der Suche nach den hier heimischen Reptilien und Amphibien. So gelang es ihm sogar, eine außergewöhnlich attraktive Bergbachmolchart der Gattung Neurergus erstmals wieder seit der Erstbeschreibung vor über hundert Jahren zu entdecken!

 

Neben der Vorstellung der obengenannten Tierwelt zeigt der Referent auch die typischen Lebensräume und Biotope und stellt die hier spezifische Flora vor. Zu sehen ist dieser besondere Reisevortrag am Freitag, den 20.Januar im LBV-Zentrum Mensch und Natur in Nößwartling. Beginn ist um 19.30 Uhr.

 

Der Unkostenbeitrag beträgt für Erwachsene 4 €, für Kinder 1 €, LBV-Mitglieder sind frei.

 

Luchsmorde im Bermuda-Dreieck – ein Jahresrückblick

Foto: Markus Gläßel
Foto: Markus Gläßel

 

Das Thema Luchs sorgte auch im Jahr 2016 nicht nur im Landkreis Cham sondern auch weit darüber hinaus für Gesprächsstoff. Der Lokalreporter Stefan Weber fasste die Ereignisse in einem Jahresrückblick in der Mittelbayerischen Zeitung zusammen. Lesen Sie den Artikel hier nach!

 

 

Foto: PI Bad Kötzting
Foto: PI Bad Kötzting

Der Fund von vier abgetrennten Luchsbeinen in der Nähe einer Fotofalle im Lamer Winkel im Mai 2015 führte zunächst zu hitzigen Diskussionen zwischen Naturschützern und Jägern, die jede Beteiligung an der Tötung der beiden Luchse vehement von sich wiesen. Einen Artikel, in dem sich zwei Jäger aus dem Lamer Winkel gegen Anfeindungen aus verschiedenen Bevölkerungskreisen wegen eines Interviews im Bayerischen Fernsehen zur Wehr setzen, können Sie hier nachlesen. Interessant ist der Artikel schon deshalb, weil er die verqueren Gedankengänge mancher Jäger sehr deutlich macht.

 

 

Foto: Andreas Hartl
Foto: Andreas Hartl

 

Die Funde führten aber auch zu intensiven Ermittlungen durch Staatsanwaltschaft und Polizei.

 

Forensische Untersuchen belegten zwar eindeutig, dass es sich bei den beiden Luchsen um "Leo und Leonie" handelte, auch dass sie erschossen wurden, aber da alle Hinweise im Sande verliefen und es keine Spuren gab, die verfolgt werden konnten, schloss die Staatsanwaltschaft Regensburg die Untersuchungen im Laufe des Jahres 2016 förmlich ab.

 

Auch eine hohe Belohnung von 10.000€, die zur Ergreifung des Täters ausgesetzt wurde, führte nicht zum Ziel, sorgte allerdings wieder für Diskussionen über die ungewöhnliche Höhe der Belohnung.

Äußerst positive Nachrichten gab es dann im November des letzten Jahres. Unserem Kreisvorsitzenden Karlheinz Schindlatz gelangen bereits im Sommer Videoaufnahmen mit Hilfe einer Wildtierkamera, die eine Luchsmutter mit ihren beiden Jungen zeigt. Mit einer weiteren Aufnahmen aus dem Oktober konnte belegt werden, dass die Mutter und ihre beiden Jungtiere zumindest bis dahin überlebt hatten. Bei der LBV-Delegiertenversammlung Ende Oktober in Amberg wurden die Videofilme erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert, später auch im Bayerischen Rundfunk gezeigt. Die beiden sehenswerten Videofilme können Sie sich hier noch einmal ansehen!

 

Eine spektakuläre Wende nahm der Fall dann Anfang Dezember. Ein Großaufgebot von Polizeibeamten aus Bad Kötzting und benachbarten Dienststellen, sowie der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg führten auf Grund von anonymen Hinweisen in der Gemeinde Lohberg eine Hausdurchsuchung bei einem Jäger durch. Die Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Regensburg können Sie hier nachlesen!

 

 

 

Etwa zeitgleich wurde im ARD-Fernsehen und etwas später auch im BR eine aufsehenerregende Reportage der Redaktion Tiere und Natur ausgestrahlt: Tier im Visier - Hinterhalt im Luchsrevier! Die Sendung ging dem unerklärlichen Verschwinden ganzer Luchsfamilien und offensichtlichen Luchstötungen in Thüringen und im Bayerischen Wald im Jahr 2015 nach. Ein wesentlicher Teil der Sendung beschäftigte sich mit den Luchstötungen im Bermuda-Dreieck. Was dabei zu Tage trat, übersteigt sogar die schlimmsten Befürchtungen vieler Naturschützer und wirft nun wahrlich kein gutes Licht auf manche Jäger.

 

Die LBV-Kreisgruppe und natürlich auch die gesamten LBV-Gemeinschaft warten nun gespannt auf die Ergebnisse der staatsanwaltschaftlichen Untersuchungen. Noch wichtiger als nun endlich einen Täter zu überführen, wäre es aber, dass den illegalen Luchstötungen endgültig ein Ende bereitet wird.

 

 

Darum geht es: Ein gesicherter Lebensraum für ihn, den Luchs! Foto: Marcus Bosch
Darum geht es: Ein gesicherter Lebensraum für ihn, den Luchs! Foto: Marcus Bosch

Kein Happy End für die Entenküken

 

 

Die im Dezember des letzten Jahres von unserem LBV-Geschäftsführer Markus Schmidberger aus dem Nunstiger Weiher geretteten drei Stockentenküken schafften es leider nicht. Trotz Aufenthalt in einer der mollig warmen Igel-Boxen, Fütterung mit wirbellosen Tierchen aus einer Zoohandlung und intensiven Bemühungen der LBV-Mitarbeiter verendeten die Entenküken. Die für sie unnatürliche Jahreszeit ließ ihnen einfach keine Überlebenschance.

 

Genauere Informationen zur Entenkükenrettung und zum Versuch, sie am Leben zu erhalten, finden Sie in einem Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung. Klicken Sie hier!

 

Auf der gleichen Seite finden Sie sogar ein Video über die Entenkükenrettung.

 

Darüber hinaus können Sie dem Bericht die positiven und negativen Seiten des Jahres 2016 aus der Sicht der LBV-Kreisgruppe entnehmen.

 

Auch eine Bildergalerie auf der gleichen Seite, die die naturschützerische Arbeit von LBV-Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern in besonders beeindruckender Weise verdeutlicht, sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

 

BR-Reportage bringt neue Erkenntnisse für die illegalen Luchstötungen im „Bermuda.Dreieck“

Foto: Henning Werth
Foto: Henning Werth

 

Eine aufsehenerregende Recherche gelang der Redaktion Tiere und Natur des Bayerischen Rundfunks und des MDR - Redaktion Angela Schmid vom BR und Ralf Fronz vom MDR. In der Sendung "Tier im Visier - Hinterhalt im Luchsrevier" wurde dem unerklärlichen Verschwinden ganzer Luchsfamilien und offensichtlichen Luchstötungen in Thüringen und im Bayerischen Wald im Jahr 2015 nachgegangen.

Insbesondere wurden die Fälle von am Straßenrand gefundenen Luchsen bei Schönberg und am Rande des Nationalparks Bayerischer Wald unter die Lupe genommen. Forensische Untersuchungen belegten eindeutig: Diese Tiere wurden keinesfalls Opfer des Straßenverkehrs, sondern sie wurden auf bestialische Weise umgebracht. Dasselbe gilt für eine mit drei Jungen trächtige Luchsin, die in der Nähe von Bodenmais mit Schrot erschossen wurde. Ein weiterer Luchs kam bei Rinchnach ums Leben, nachdem er von einem vergifteten Reh gefressen hatte

 

 

Ein wesentlicher Teil der 45-minütigen Sendung befasste sich mit den vier im Mai des vergangenen Jahres in der Nähe einer Fotofalle im Lamer Winkel provokativ abgelegten Luchspfoten. Die Autoren wiesen durch Mithilfe von Tier-Forensikern nach, dass die Pfoten eindeutig von den Luchsen Leo und Leonie stammten und belegten wiederum mit forensischen Untersuchungen, auf welch grausame Weise diesen beiden Luchse ums Leben kamen.

 

Die Autoren ließen aber in ihren Bemühungen, den Hintergründen der Luchsmorde auf die Spur zu kommen, nicht locker. Sie suchten einen Jagdanbieter im Lamer Winkel auf, gaben sich als Jäger aus und erkundigten sich nach einer Jagd auf Rehwild. Unverblümt wurde ihnen eine Jagd auf einen Luchs angeboten. Dieses Angebot schlugen die beiden Redakteure aber aus. Sie schickten dafür aber einen Profi, der Aufnahmen mit versteckter Kamera machte. Über den Jagdanbieter wurde ein Kontakt zu einem weiteren Jäger im Lamer Winkel hergestellt. Dieser erzählte, dass er schon mehrere Luchse erschossen habe, die er dann vergraben habe, schilderte auch wie er einen Luchs in einer eigens dafür konstruierten Falle gefangen habe und mit welchem Gift man am besten Luchse mit einem ausgelegten Rehköder umbringen könne.

 

Die Ergebnisse der Recherchen wurden der Staatsanwaltschaft Regensburg übermittelt, die nun die Ermittlungen wegen illegaler Luchstötungen aufnahm. Nun weiß man auch die Hintergründe für die Hausdurchsuchung im Lamer Winkel vor einer Woche.

 

 

 

 

Anfangsverdacht für die Luchsmorde im Lamer Winkel

Foto: Henning Werth
Foto: Henning Werth

 

 Im Zusammenhang mit der Tötung der beiden Ende Mai vergangenen Jahres im Lamer Winkel aufgefundenen Luchse gibt es einen Anfangsverdacht gegen eine Person. In einem Anwesen in Lohberg wurde auf Grund eines eingegangenen Hinweises aus der Bevölkerung eine Hausdurchsuchung veranlasst. Spuren wurden sichergestellt. Ob durch die anstehenden Untersuchungen der Anfangsverdacht erhärtet werden kann, steht noch nicht fest. Oberstaatsanwalt Dr. Markus Pfaller rechnet mit Ergebnissen nicht mehr in diesem Jahr.

 

Weitere Informationen zu diesem Anfangsverdacht finden Sie in einem Bericht der Mittelbayerischen Zeitung. Klicken Sie hier!

 

 

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