Gartenvögel vermisst?!

Star und Amsel - Foto: Corinna Heinze
Star und Amsel - Foto: Corinna Heinze

Was wird die LBV-Stunde der Wintervögel vom 6.- 8. Januar 2017 zeigen?

 

In den vergangenen Wochen erreichten die LBV-Kreisgruppe Cham vermehrt Meldungen, dass die zu dieser Jahreszeit üblichen Vögel am Futterhäuschen oder im Garten vermisst werden. Als Ursache wird dabei oft ein Zusammenhang mit der derzeit in den Medien sehr präsenten Vogelgrippe vermutet. Hier gibt der LBV aber Entwarnung: Singvogelarten werden nicht von der aktuellen Form der Vogelgrippe befallen. Ebenfalls erreichen die Kreisgruppe aber auch Meldungen über gut besuchte Futterstellen. Einen Aufschluss über das tatsächliche Fehlen von Vögeln an Winterfutterstellen könnte Deutschlands größte Vogelzählung geben. Die "Stunde der Wintervögel" findet vom 6. bis 8. Januar 2017 statt. Der LBV ruft wieder alle Naturfreunde im Landkreis Cham auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhaus zu zählen und dem LBV zu melden, um flächendeckende Informationen zu erhalten.

 

Die Zahlen der gefiederten Gäste an Futterstellen können im Verlauf des Winters stark schwanken. Gibt es dann Phasen, an denen im eigenen Garten nichts los ist, wird schnell ein allgemeines Vogelsterben befürchtet. Vor allem wenn über Vogelkrankheiten - neben der Vogelgrippe auch das Amselsterben durch das Usutu-Virus und das Grünfinkensterben - in diesem Jahr viel berichtet wurde.

 

Eine umfassende Erklärung für das Fehlen der Vögel an Futterstellen gibt es bisher nicht. Vielfältige Faktoren können dazu beitragen, zum Beispiel ein gutes Nahrungsangebot in den Wäldern aufgrund eines guten Baumsamenjahres oder das anhaltende Verschwinden der Vögel in der offenen Kulturlandschaft aufgrund des massiven Nahrungsverlustes durch eine immer intensiver werdende Landwirtschaft.

 

Mit Spannung erwartet deshalb die LBV-Kreisgruppe Cham die Ergebnisse der kommenden "Stunde der Wintervögel" von 6.-8. Januar. Es ist die größte wissenschaftliche Mitmachaktion Deutschlands, bei der möglichst viele Menschen gemeinsam große Datenmengen sammeln und so wichtige Hinweise zur Entwicklung der heimischen Vogelbestände geben. Die Langzeitstudie liefert Naturschützern eine Fülle wertvoller Informationen zum Schutz der Artenvielfalt, darunter die Anzahl der in Bayern gezählten Vögel, die dann mit den Zahlen der vergangenen zwölf Jahre abgeglichen werden können.

 

Die LBV-Kreisgruppe Cham bittet daher um eine möglichst rege Teilnahme an der Mitmachaktion.

 

Die Wintervogelzählung funktioniert ganz einfach: Von einem ruhigen Beobachtungsplätzchen aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. Die Beobachtungen können im Internet unter www.stunde-der-wintervoegel.de bis zum 16. Januar gemeldet werden. Auch per Post (Einsendeschluss ist der 16. Januar 2017) und Telefon (kostenlose Rufnummer am 7. und 8. Januar von 10 bis 18 Uhr: 0800-115-7-115) ist die Meldung möglich.

 

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen und Interviews: Markus Schmidberger - cham@lbv.de oder mobil unter 0175/6672860

 

 

Schrazl-Weihnachtsmarkt im LBV-Zentrum "Mensch und Natur"

 

Sonntag, 27. November 12.00 bis 18.00 Uhr

Mit Christkindlwerkstatt, Liedeinlagen vom Kindergarten, Vorführen alter Handwerkskunst, schönen Geschenkideen für den Gabentisch, gemütlichem Weihnachtscafe und abendlichem Feuerzauber

 

 

Wie schon seit vielen Jahren zaubert auch in diesem Jahr die LBV-Kreisgruppe Cham wieder adventliche Stimmung ins LBV-Zentrum "Mensch und Natur". Am Sonntag, den 27. November öffnet der Schrazl-Weihnachtsmarkt wieder von 12 - 18 Uhr seine Pforten und bietet den Besuchern ein vielfältiges Angebot an Handwerkskunst.

 

Aus einem ausgewählten Sortiment an Verkaufsartikeln wie handgefertigten Weidenkörben, Geklöppeltem, Geschmiedetem, Genähtem, Gestricktem, Gefilztem und Zubehör für das Weihnachtskripperl kann ebenso ausgewählt werden wie aus Bienenwachsartikeln und Gebasteltem von den Kindern der Schule Arnschwang und dem Elternbeirat des Kinderhauses Arnschwang. Besonders können sich die Kinder wieder auf die Christkindlwerkstatt am Dachboden freuen: Fleißige Kinderhände können hier sägen, hämmern, bohren, biegen, binden und kleben. Hier noch mit der Laubsäge die Form schön nachschneiden, dort die Körner in die Futtermischung - schon sind zauberhafte Weihnachtsdekorationen für zuhause fertig. Freilich lassen sich die kleinen Kunstwerke auch in ein wunderschönes Geschenk für Mama, Papa oder Oma verwandeln.

Auch im Saal können die Kinder am Stand bei den Imkern duftendes Bienenwachs zu schönen Geschenken verarbeiten.

Wie alle Jahr gibt es eine Tombola zugunsten der Naturschutzjugendarbeit mit vielen schönen Preisen und auch der Bücherflohmarkt öffnet wieder seine Türen.

Im Vorgarten finden auf der kleinen Bühne Aufführungen statt: Um 14.00 Uhr stimmt der Kindergarten Arnschwang mit adventlichen Liedern auf den Beginn der Adventszeit ein.

Später am Nachmittag bei Einbruch der Dämmerung wird festliche Adventmusik erklingen und ein kleiner Feuerzauber den Abend erhellen. Aus den Budenständen zieht der köstliche Duft von frischgebackenen Waffeln, Bratwürsteln und Glühwein durchs LBV - Zentrum. Zu jeder halben Stunde wird auch der Geschichtenerzähler durch Haus und Garten streifen und die Kinder in den Märchenraum locken.

Nach so viel Anschauen und Entdecken lädt das Weihnachtscafe die Besucher mit leiser Hirtenmusik zum ruhigen Verweilen ein.

 

 

Foto: LBV
Foto: LBV
Korbflechter Albert Blab - Foto: LBV
Korbflechter Albert Blab - Foto: LBV

Waldrapp-Nachweis im Landkreis

So präsentierte sich der Waldrapp der Familie Trinkerl. - Foto: Martin Trinkerl
So präsentierte sich der Waldrapp der Familie Trinkerl. - Foto: Martin Trinkerl

 

Vogelbeobachtung der besonderen Art

 

Eine nicht alltägliche Vogelbeobachtung machte in der letzten Oktoberwoche Martin Trinkerl. Auf einem Hausdach in Obergoßzell, Gemeinde Traitsching, beobachtete er einen Vogel, den er noch nie zuvor gesehen hatte: fast gänsegroß, pechschwarzes Gefieder, metallisch glänzend, heller, federnloser Kopf mit leicht rötlicher Färbung und ein auffallend langer, nach unten gebogener roter Schnabel.

Der Familie Trinkerl gelang die Artbestimmung nach entsprechenden Internetrecherchen selbst. Es handelte sich um einen Waldrapp, einen Vogel aus der Familie der Ibisse, früher auch bei uns ein häufiger Brutvogel, aber in Mitteleuropa auf Grund intensiver Bejagung seit dem 17. Jahrhundert ausgestorben. Der Vogel hielt sich etwa 20 Minuten auf dem Dach auf, Zeit genug für ein Handyfoto, das Herr Trinkerl dann an die LBV-Geschäftsstelle in Nößwartling sandte. Auch hier fand der Nachweis eines Waldrapps im Landkreis die entsprechende Aufmerksamkeit.

 

Und natürlich tauchte sofort die Frage auf, wo diese ornithologische Rarität plötzlich herkommt. Dazu muss man wissen, dass derzeit in verschiedenen europäischen Ländern Auswilderungsprogramme laufen. So gibt es Waldrapp-Kolonien in Burghausen (Bayern) sowie in Kuchl und in Grünau (Österreich). Waldrappe sind Zugvögel. Das Hauptproblem der Auswilderung besteht darin, den Vögeln, die ja ausnahmslos aus Zoos stammen, das richtige Zugverhalten anzutrainieren. Aktuell wird versucht, dass ihnen die menschlichen Zieheltern mit Leichtflugzeugen den richtigen Weg nach Süden zeigen.

 

Sollte unser Waldrapp aus den oben genannten Kolonien stammen, hätte er sich allerdings "verflogen". Aber die genaue Herkunft des Obergoßzeller Waldrapps wird ohnehin im Dunkeln bleiben, da der Vogel nicht beringt war.

 

Hier kann man sich einen genaueren Eindruck vom Aussehen eines Waldrapps machen! - Foto: Marcus Bosch
Hier kann man sich einen genaueren Eindruck vom Aussehen eines Waldrapps machen! - Foto: Marcus Bosch

Einladung zur Jahreshauptversammlung am 11. November

Brachvogel, Luchs und Fledermaus

Das Aussterben der Wiesenbrüter im Chambtal, der Nachwuchs bei den Luchsen und Flächensicherungen im Landkreis stehen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der LBV-Kreisgruppe Cham. Alle Mitlieder, Freunde und Interessierte sind dazu am kommenden Freitag, den 11. November um 19:30 Uhr im LBV-Zentrum "Mensch und Natur" in Nößwartling ganz herzlich eingeladen.

 

In einem Jahresrückblick in Bildern stellt Kreisgruppenvorsitzender Heinz Schindlatz die vielfältigen Aktivitäten der Kreisgruppe im vergangenen Jahr vor. Neben dem Kassenbericht und einer kleinen Nachwahl findet eine Ehrung langjähriger Mitglieder statt. Auch für die Weitergabe von Anregungen und Wünschen bietet die Hauptversammlung den richtigen Rahmen. Im Anschluss findet sich Zeit zu Gesprächen, zum Austausch, zum Schmökern in neuester LBV-Literatur oder zum Einkauf von Futtermitteln, Kalendern oder anderen Shop-Artikeln.

 

Die Vorstandschaft der LBV-Kreisgruppe Cham würde sich sehr freuen, wenn sie zu dieser wichtigen Veranstaltung viele, besonders auch die in diesem Jahr in den Verband neu eingetretenen Mitglieder und Freunde des LBV begrüßen dürfte.

 

 

 

Sizilien im Frühling - Dia-Lichtbildervortrag von Dirk Jödicke

Sizilien im Frühling

- der rauchende Ätna, eisige Höhen, warme Tiefen und eine bunte Orchideenvielfalt

Athna im Schnee - Foto: Dirk Jödicke
Athna im Schnee - Foto: Dirk Jödicke

 

Die Dia-Lichtbildervorträge von Dirk Jödicke gehören zum festen Jahresprogramm der LBV-Kreisgruppe Cham.

Dieses Mal führt uns der Referent nach Sizilien, der größten Insel im Mittelmeer. Aufgrund Ihrer Lage zwischen Afrika und Europa beherbergt Sizilien eine überaus reichhaltige Flora, die von subtropischen Arten bis zur Hochgebirgsflora reicht. Ein Charakterberg Siziliens ist der berühmteste Vulkan Europas: der Ätna. Dazu gesellen sich spannende Natur-Landschaften wie die Nebrodi-Berge, die Madonie und der Urwald von Ficuzza. Der Vortrag zeigt viele spannende Landschaftsbilder Siziliens, einen Wintereinbruch am rauchenden Ätna und eine faszinierende Blütenvielfalt.

 

Der Dia-Vortrag mit beeindruckenden Landschaftsbildern und wunderschönen Makroaufnahmen findet am Freitag, dem 28. Oktober 2016, im LBV-Zentrum Mensch und Natur in Nößwartling statt. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Ophrys exaltata x tenthredinifera - Foto: Dirk Jödicke
Ophrys exaltata x tenthredinifera - Foto: Dirk Jödicke
Ophrys lunulata - Foto: Dirk Jödicke
Ophrys lunulata - Foto: Dirk Jödicke
Ophrys pallida - Foto: Dirk Jödicke
Ophrys pallida - Foto: Dirk Jödicke
Orchis lactea - Foto: Dirk Jödicke
Orchis lactea - Foto: Dirk Jödicke
Orchis longicornu - Foto: Dirk Jödicke
Orchis longicornu - Foto: Dirk Jödicke

Eintritt: Erwachsene: 4 €, Kinder 1 € - Für LBV-Mitglieder ist der Eintritt frei!


Das Regensburger Kasperltheater kommt ins LBV-Zentrum

 

LBV - Ferienprogramm für Kinder

 

Traditionell in den Herbstferien besucht der Kasperl das LBV-Zentrum "Mensch und Natur" in Nößwartling bei Arnschwang und lädt Groß und Klein ein, ihm bei seinen Abenteuern zur Seite zu stehen.

Das Regensburger Kasperltheater zaubert durch die volle Einbindung der Kinder und gerade mit einfachen Mitteln eine ganz besondere Atmosphäre. Der Theaternachmittag findet am Sonntag, den 30. Oktober statt. Es gibt zwei Vorstellungen, die um 14:00 Uhr und um 15:00 Uhr beginnen und ungefähr 45 Minuten dauern.

An diesem Sonntag öffnet auch das LBV-Cafe extra wegen des Kasperltheaters seine Türen und bietet für kleine und große Schleckermäulchen leckeren Kaffee und Kuchen. Geöffnet ist das Cafe von 13.00 bis 17.00 Uhr.

Zur Teilnahme am Kasperltheater ist keine Anmeldung erforderlich. Der Eintrittspreis beträgt 3,50 € / Person für eine Vorstellung, für LBV-Mitglieder 2 € / Person.

Auf ihren Besuch freut sich das Regensburger Kasperltheater und das Team vom LBV.

 

 

Holz trifft Draht – Wir gestalten Holz-Drahtelemente

KreativMühle im LBV-Zentrum

 

Mit dem Kurs "Holz trifft Draht" setzt das LBV-Zentrum seine Veranstaltungsreihe KreativMühle fort. Auf ausdrucksstarken Holzstelen oder Hölzern werden gestaltete Draht-Glaselemente befestigt zur Aufstellung im Innen- oder Außenbereich. Dabei ist der Kreativität bei Formgebung und Materialwahl keine Grenze gesetzt. Wie bereits in vielen vorherigen KreativMühleKursen steht die Referentin Sigrid Gollek-Riedl den Teilnehmern als kompetente Ratgeberin bei der Umsetzung zur Seite.

 

Gerne können die Teilnehmer eigenes ausdrucksstarkes Holz zur Weiterbearbeitung mitbringen wie zum Beispiel Treibholzstücke, dicke Äste oder lange, längs gespaltene Holzscheite.

 

Für alle, die nicht genug bekommen, wartet zum Abschluss noch ein kleines Überraschungselement.

 

Der Kurs beginnt am Donnerstag, den 13. Oktober um 17.00 Uhr und dauert ca. 3 Stunden. Mitzubringen ist eine Rundzange und eine Zwickzange. Das weitere Material wie Drähte und Glaselemente steht zur Verfügung.

 

Die Kurskosten liegen bei 20 € für Nichtmitglieder und 15 € für LBV-Mitglieder, das Material wird gegen geringes Entgelt extra abgerechnet. Wer gerne teilnehmen möchte, kann sich bis 11. Oktober unter der Tel. Nr. 09977/8227 oder unter cham@lbv.de anmelden.

 

 

"Tag des Zugvogels" im Naturschutzgebiet Rötelseeweiher

 

 

LBV-Vogelbeobachtung mit Peter Zach

 

Am ersten Oktoberwochenende ist es wieder soweit - der internationale "Tag des Zugvogels" steht im Mittelpunkt vieler Naturfreunde. Im Mittelpunkt stehen die über 50 Mio. europäischen Brutvögel, die sich alljährlich auf den Weg gen Süden machen, um der Nahrungsknappheit des Winters auszuweichen und dabei durch Deutschland ziehen und hier bei uns Zwischenstopp einlegen. Hinzu kommt eine noch größere Anzahl an Überwinterern und Durchzüglern aus Nordeuropa die bei uns im Winter verbleiben. Anlässlich dieses beeindruckenden Naturschauspiels finden sich alljährlich Natur- und Vogelliebhaber jeden Alters zusammen um das Geschehen hautnah mitzuerleben.

 

Das "Wochenende des Vogelzuges" ist eine internationale Veranstaltung und zugleich das größte Vogelbeobachtungsereignis der Welt. Viele europäische Staaten nehmen auch in diesem Jahr wieder mit zahlreichen Veranstaltungen teil. Auch die Kreisgruppe Cham des Landesbund für Vogelschutz bietet am Sonntag, den 2. Oktober eine spannende Exkursion zum Thema Vogelzug an. Der LBV lädt dazu in unser wertvollstes Gebiet, in die Regentalaue bei Cham ein. Das Naturschutzgebiet mit seinen Wasserflächen ist ein wichtiger Brut- und Rastplatz für über 280 verschiedene Vogelarten. Mit seinen extensiven Wiesenlandschaften und Wasserflächen bietet das Naturschutzgebiet gerade jetzt in der Herbstzeit durchziehenden Vögeln gute "Tank"- und Rastmöglichkeiten.

Peter Zach, ein hervorragender Ornithologe und zugleich Gebietsbetreuer der Regentalaue, leitet die Exkursion und freut sich mit allen anwesenden Naturliebhabern auf schöne Momente der Naturbeobachtung, kombiniert mit Wissen und Fakten rund um das Thema Vogelzug und zum Naturschutzgebiet.

 

Treffpunkt für die Vogelbeobachtung ist am Sonntag, den 02.10. um 14.00 Uhr am Zugang zum Rötelseeweiher, kleiner Parkplatz, östlich von Laichstätt. Die Veranstaltung ist kostenfrei! Bitte bringen Sie zu dieser Exkursion, falls möglich Ferngläser mit! Dauer ca. 1,5 Stunden!

Starenschwärme gehören mit ihren abgestimmten Flugbewegungen zu den beeindruckensten Naturschauspielen während des Vogelzugs. Momente, die man(n) oder Frau auch in der Regentalaue erleben kann. - Foto: Hans Clausen-LBV

Starenschwärme gehören mit ihren abgestimmten Flugbewegungen zu den beeindruckensten Naturschauspielen während des Vogelzugs. Momente, die man(n) oder Frau auch in der Regentalaue erleben kann. - Foto: Hans Clausen-LBV
Einige Kiebitze suchen Schutz im Starenschwarm. - Foto: Dieteer Renner
Einige Kiebitze suchen Schutz im Starenschwarm. - Foto: Dieteer Renner

Verdacht auf Tod durch Pestizide bestätigte sich nicht

 

Die Autopsie der beiden Ende Mai ums Leben gekommenen Miltacher Jungstörche ist inzwischen abgeschlossen. Sie wurden in der tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München einem breiten toxikologischen Screening unterzogen, wobei sich keinerlei Hinweise auf das Vorhandensein akut toxischer Substanzen ergab. Der Verdacht, dass die Storchküken durch über die Nahrung aufgenommene Giftstoffe, z.B. Pestizide ums Leben kamen, bestätigte sich damit nicht. Die offene Frage, warum gleich alle drei Miltacher Jungstörche in unmittelbarer zeitlicher Nähe den Tod fanden, obwohl die Witterung oder die Nahrungsversorgung kein Problem dargestellt haben dürften, bleibt somit unbeantwortet.

Informationen aus erster Hand vom Pilzfachberater

Foto: Monika Kerner
Foto: Monika Kerner

 

 

Fest zum LBV-Jahresprogramm gehört inzwischen die Schwammerlexkursion mit Pilzfachberater Dieter Henker. Diesmal trafen sich interessierte Schwammerlfreunde am Köpfelsberg bei Traitsching. Dieter Henker erwies sich auch diesmal als profunder Pilzfachmann und ließ keine der vielen Fragen unbeantwortet.

 

Ausführliche Informationen zur LBV-Pilzeexkursion können Sie hier nachlesen.

Wespenbesuch? Kein Grund zur Panik

Deutsche Wespe - Foto: Dieter Renner
Deutsche Wespe - Foto: Dieter Renner

 

Viele Menschen genießen derzeit die herrlichen Sommertage im Freien. Der Genuss von süßen Speisen unter freiem Himmel kann allerdings schnell unangenehm werden. Denn gerade auch Wespen scheuen sich nicht davor, Obstkuchen, Saft und Eis im Garten anzusteuern. Auch Hornissen können mitunter sehr störende Zeitgenossen werden, wenn sie des Nachts durch geöffnete Fenster auf Lichtquellen zufliegen. Aber: die Begegnung mit den ungebetenen, gelb-schwarzen Gästen ist kein Grund zur Panik.

Wie man sich bei Wespenbesuch richtig verhält und sich effektiv vor Stichen schützen kann, erfahren Sie hier!

Hornisse - Foto: Dieter Renner
Hornisse - Foto: Dieter Renner

Mit dem Fachmann auf Pilzsuche am Köpfelsberg

Königsfliegenpilz - Foto: LBV-Archiv
Königsfliegenpilz - Foto: LBV-Archiv

 

13.09.2016 - Am kommenden Sonntag, den 18. September lädt die LBV- Kreisgruppe Cham alle Schwammerlfreunde von 9.00 bis 12.00 Uhr zu einer Pilzexkursion auf den Köpfelsberg bei Wilting / Traitsching. Geführt von dem exzellenten Pilzfachberater Dieter Henker wird auf einer kleinen Wanderung dieser Lebensraum auf seinen Pilzbestand hin untersucht. Der Fachmann wird dabei nicht nur bei der Bestimmung der Schwammerl helfen, sondern auch auf die Bedeutung der Pilzvielfalt für die Waldökologie eingehen. Neben den allseits bekannten essbaren Pilzen und ihren giftigen Doppelgängern wird auch der großen Zahl der unscheinbaren Pilze nachgespürt. Häufig gestellte Fragen rund um die Schwammerlsuche werden bei dieser kleinen Herbstwanderung sicherlich beantwortet. Mitzubringen sind Sammelbehälter, Korb oder Stofftasche (keine Plastiktüte) und falls vorhanden Pilzbuch und Lupe. Bitte auch auf exkursionsgerechte Kleidung und Schuhwerk achten (lange Hose, langes Hemd/Jacke, festes Schuhwerk), die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt. Kinder können gerne in Begleitung eines Erwachsenen teilnehmen. Im Anschluss an die Veranstaltung bietet sich eine gemütliche Einkehr in einem nahegelegen Gasthaus an.

Zur Veranstaltung können Pilze zur fachlichen Bestimmung mitgebracht werden.

Treffpunkt ist am Sonntag, 18.September um 9.00 Uhr am Parkplatz Kirche Wilting. Der Unkostenbeitrag für Erwachsene beträgt 4 Euro, für Kinder 1 Euro. LBV-Mitglieder können gerne kostenfrei mitgehen.

 

 

LBV-Exkursion zu den Fledermäusen auf dem Hohen Bogen

Bechstein-Fledermaus - Foto: LBV
Bechstein-Fledermaus - Foto: LBV

 

 

20. Europäische Fledermausnacht

 

Bereits im Mittelalter haben Fledermäuse die Gemüter der Menschen erregt. Was sich damals in Unverständnis und Angst äußerte, hat sich vor allem in den letzten Jahren zu echtem Interesse an diesen faszinierenden Tieren entwickelt, was der Landesbund für Vogelschutz bei den vielen Fledermausmeldungen immer wieder erlebt.

Aufgrund intensiver Landwirtschaft und dem andauernden Verlust von Sommer- und Winterquartieren ist der Bestand alle Fledermausarten stark zurückgegangen, so dass alle Fledermäuse unter Schutz gestellt sind und teilweise bereits auf der Roten Liste stehen. Wie jeder einzelne zum Schutz der Fledermäuse mit beitragen kann, lässt sich bei folgender Veranstaltung ganz einfach erfahren:

Anlässlich der 20. Europäischen Fledermausnacht bietet die LBV -Kreisgruppe Cham auch in diesem Jahr eine Exkursion zu besonderen Fledermausplätzen. Am kommenden Sonntag, den 28. August führt Markus Schmidberger vom LBV - Zentrum Mensch und Natur die Teilnehmer auf den Hohen Bogen.

Dieser Berg bietet aufgrund seines großen zusammenhängenden Laubwaldbestandes gute Voraussetzungen für waldbewohnende Fledermausarten wie den kleinen Abendsegler oder die Bechsteinfledermaus. Hier befindet sich auch das größte Winterquartier für Fledermäuse im Landkreis Cham in einem ehemaligen Bergwerk. Im Laufe der Fledermausforschung der LBV-Kreisgruppe Cham hat sich gezeigt, dass dieser Lebensraum aber auch als Paarungs- und Schwarmplatz von den Tieren genutzt wird. Es wird also vor Ort viel Spannendes und Informatives über das Leben und den Schutz der geheimnisvollen Jäger der Nacht zu erzählen geben.

 

Die Fledermausexkursion am kommenden Sonntag ist eine kleine Bergwanderung quer durch die Laubwälder des Hohen Bogen bis hin zum Fledermauswinterquartier Asbestloch und daher nur für Familien mit größeren, wanderfreudigen Kindern geeignet. Gutes Schuhwerk ist erforderlich. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr am Wanderparkplatz zwischen Madersdorf und Diensthütte Hoher Bogen. Der Unkostenbeitrag ist für Erwachsene 4 Euro, für Kinder 1 Euro, LBV - Mitglieder sind kostenfrei.

 

Erdgeschichtliche Einblicke im Geotop-Steinbruch Obertrübenbach

Konrad Bierlmeier referierte über die Entstehung der verschiedenen Gesteinsschichten und erwies sich als profunder Kenner des Steinbruchs. - Foto Dieter Renner
Konrad Bierlmeier referierte über die Entstehung der verschiedenen Gesteinsschichten und erwies sich als profunder Kenner des Steinbruchs. - Foto Dieter Renner

 

18.08.2016 - Nicht die heimische Flora und Fauna war am vergangenen Sonntag das Ziel einer LBV-Exkursion, sondern die Geologie. Besichtigt wurde der Obertrübenbacher Steinbruch, der um das Jahr 2008 freigelegt wurde und nun zu wichtigsten 100 Geotopen Bayern zählt. Konrad Bierlmeier, Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde in Cham und zudem gebürtiger Obertrübenbacher, führte die nahezu 50 Teilnehmer zurück in die Kreidezeit, referierte über die Entstehung der verschiedenen Gesteinsschichten und erläuterte auch, wie es um das Jahr 1980 zur Freilegung des Steinbruchs kam und wie dadurch an dieser Stelle auch für kommende Generationen ein Blick in die Erdgeschichte möglich sein wird.

 

Ausführliche Informationen zu dieser hochinteressanten Exkursion finden Sie hier!

 

 

Gibt es in Bayern zwei verschiedene Igelarten?

Wer entdeckt den ersten Weißbrustigel in Bayern? - Bild: LBV
Wer entdeckt den ersten Weißbrustigel in Bayern? - Bild: LBV

 

 

 

LBV-Kreisgruppe Cham bittet um Mithilfe:

 

14.08.2016 - Ein Igel, den in Bayern jeder kennt, heißt wissenschaftlich korrekt "Braunbrustigel". Wenig bekannt ist jedoch, dass es in Europa eine weitere Art gibt, den "Weißbrustigel" der von Westösterreich bis in den Nahen Osten nachgewiesen wurde.

 

Es gibt frühere Beobachtungen, die vermuten lassen, dass Weißbrustigel auch bei uns in Ostbayern vorkommen könnten oder vorgekommen sind. Spricht der Weißbrustigel neben Tschechisch und Österreichisch vielleicht auch Bayerisch? Genaueres wissen wir darüber nicht.

Der LBV möchte dieser Frage nachgehen und begibt sich auf die Suche nach einer neuen Igelart in Bayern. Dazu benötigen wir jedoch die Mithilfe möglichst vieler interessierter Bürger. Wenn Sie in Ostbayern und vor allem im Bereich der tieferen Lagen, wie in der Cham-Further Senke oder im Regental unterwegs sind und dort einen Igel sehen, der eine auffällig weiße Unterseite hat, dann könnte dies unter Umständen der vom LBV gesuchte Weißbrustigel sein.

Wie können Sie mithelfen? Fotografieren Sie den Igel aus einer Perspektive, die möglichst viel von seiner Unterseite zeigt und schicken Sie ihr Foto an: cham@lbv.de oder an igel@lbv.de Geben Sie dabei bitte auch das Datum Ihres Fundes und einen möglichst genau

Wenn Sie ein Straßenopfer fotografieren, achten Sie unbedingt darauf, sich dabei nicht selbst in Gefahr zu bringen!

Bei weiteren Fragen steht das Team vom LBV-Zentrum Mensch und Natur unter der Nummer 09977-8227 gerne zur Seite.

 

 

 

 

Schottische Mittelalter-Clans unterstützen die LBV-Kreisgruppe Cham

Stilgerecht übergaben die schottischen Clans den Erlös an den LBV-Vorsitzenden Karl-Heinz Schindlatz. Foto: LBV
Stilgerecht übergaben die schottischen Clans den Erlös an den LBV-Vorsitzenden Karl-Heinz Schindlatz. Foto: LBV

 

Vor einigen Wochen hat sich das Gelände rund um das LBV-Zentrum Mensch und Natur in Nößwartling in ein Schottenlager von früher verwandelt. Die Mittelalter-Clans Mac Draigh und Mac Dohl luden Groß und Klein zu einem Tag Lagerleben mit Pipe, Drum, Schwert und Kilt. Der gesamte Erlös, der an diesem Tag von den Clanmitgliedern über Spenden erwirtschaftet wurde, wurde nun feierlich an den LBV in Nößwartling übergeben und soll der Naturschutzarbeit im Landkreis zu Gute kommen. LBV-Kreisvorsitzender Karl-Heinz Schindlatz bedankte sich herzlich und hieß die Schotten auch weiterhin herzlich willkommen im LBV-Zentrum.

 

 

Run auf den Eisvogelsteig

 

Vorreservierung erbeten!

Liebe Besucher des Eisvogelsteigs,

 

derzeit gibt es viele Vorreservierungen von Ferienfreizeiten und Gruppen für das Erlebnisangebot Eisvogelsteig, so dass es bei "Spontanbesuchern" zu Wartezeiten kommen kann. Rufen Sie doch einfach vor Ihrem Besuch bei uns an und erkundigen Sie sich nach den günstigsten Terminen. Wir freuen uns auf Sie!

 

Ihr LBV-Team vom LBV-Zentrum Mensch und Natur

 

 

 

LBV-Exkursion zum Geotopsteinbruch bei Roding - Obertrübenbach

Dieser ganz besondere Steinbruch erwartet die Exkursionsteilnehmer. - Foto: Susanne Deutschländer
Dieser ganz besondere Steinbruch erwartet die Exkursionsteilnehmer. - Foto: Susanne Deutschländer

 

Am Sonntag, den 14. August lädt die LBV-Kreisgruppe Cham zu einer Exkursion in einen ganz besonderen Steinbruch.

Der Steinbruch bei Obertrübenbach zählt zu den 100 schönsten Geotopen Bayerns. Dies verdankt er sicher der Tatsache, dass hier bestens zu sehen ist, wie kreidezeitliche Sedimentgesteine direkt über viel älteren Gesteinen des Grundgebirges gelagert sind. Der im Jahr 2008 wieder freigestellte klassische Aufschluss bietet die einzigartige Möglichkeit in Bayern, die Spuren des Meeresvorstoßes in der Oberkreidezeit zu studieren.

 

Nicht zuletzt wird dieser kleine, eher unscheinbar wirkende Steinbruch bereits von C.W. v. Gümbel, dem Begründer der bayer. Geologie schon im späten 19.Jahr- hundert beschrieben.

Doch nicht nur auf die Geologie wird der Referent der Exkursion, Herr Konrad Bierlmeier, Fachreferent bei der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt in Cham am Sonntag eingehen. Spannend ist auch die Botanik in und um den Steinbruch, ebenso wie die Welt der Insekten. Alles in allem erwartet die Besucher ein wunderbarer Nachmittag in der Natur mit fachlich versierter Führung.

 

Treffpunkt für die Exkursion ist am Sonntag, den 14. August um 14.00 Uhr an der Straße Untertrübenbach - Obertrübenbach, Nähe Haidhof bei Roding. Die Veranstaltung ist für alle Besucher kostenfrei!

 

 

Ferienprogramm im LBV-Zentrum Mensch und Natur

Wilde Wasserolympiade für Kinder ab 8 Jahre am Freitag, den 5.August

 

Am Freitag nächster Woche lädt das LBV-Zentrum abenteuerlustige und wissbegierige kleine Naturforscher zum Mitmachen bei der Wilden Wasserolympiade ein. In kniffligen Spielen stellen sich die Teams den spannenden Aufgaben. Echte Seemannsprüfungen auf dem Floß, Flussquerungen über schwimmende Baumstämme, knifflige Wissensfragen und vieles mehr warten bereits auf euch! Am Ende dürfen die mutigsten und geschicktesten kleinen Forscher aufs Siegertreppchen steigen. Für alle Kinder von 8 bis 12 Jahren bietet die Wilde Wasserolympiade einen unvergesslichen Feriennachmittag.

 

Beginn ist um 14.00 Uhr im LBV-Zentrum Mensch und Natur, gegen 17.00 Uhr können die Kinder dann wieder abgeholt werden. Der Unkostenbeitrag beträgt 8 € pro Kind, LBV-Mitgliedskinder bezahlen die Hälfte.

 

Es sind noch einige Plätze frei, also meldet euch bis spätestens Dienstag, den 2. August unter 09977/8227 oder per E-Mail unter cham@lbv.de an!

Solche und ähnliche Aufgaben erwarten die Kinder. - Foto LBV-Kreisgruppe
Solche und ähnliche Aufgaben erwarten die Kinder. - Foto LBV-Kreisgruppe

LBV und Naturpark Oberer Bayerischer Wald stellen neue Pilz-Broschüre vor

"Wo der Strubbelkopf haust - die neue Pilzbroschüre von LBV und Naturpar Oberer Bayerischer Wald - Foto: LBV
"Wo der Strubbelkopf haust - die neue Pilzbroschüre von LBV und Naturpar Oberer Bayerischer Wald - Foto: LBV

 

Nach den Broschüren "Wo die Höllenotter wohnt" (2011) und "Wo der Auerhahn balzt" (2013) wurde in der vergangenen Woche im LBV-Zentrum "Mensch und Natur" der neueste Bildband dieser gemeinsamen Reihe von Naturpark Oberer Bayerischer Wald und LBV-Kreisgruppe Cham vorgestellt. "Wo der Strubbelkopf haust" ist der Titel und es geht um Pilze. Die Redaktion oblag Annette Lafaire (Naturpark Oberer Bayerischer Wald) und Markus Schmidberger (LBV-Kreisgruppe Cham). Elfriede Kellnhofer nahm an der Präsentation diesmal nicht als Mitarbeiterin im Kulturamt der Stadt Furth im Wald, sondern als ausgewiesene Mycelexpertin teil. Mit Ausnahme des Titelfotos, steuerte Kellnhofer die von ihr alle selbst im Naturpark geschossenen Fotos bei und war als fachliche Mitarbeiterin an der Ausarbeitung der Texte beteiligt.

 

Weitere Informationen zur nachhaltigen Zusammenarbeit zwischen LBV-Kreisgruppe und Naturpark Oberer Bayerischer Wald und zur Präsentation der neuen Pilzbroschüre finden Sie hier!

Erfolgreiche Landschaftspfleger in der Markbachaue

Auf Tuchfühlung mit der Auerochsenherde - Foto: Naturpark Oberer Bayerischer Wald
Auf Tuchfühlung mit der Auerochsenherde - Foto: Naturpark Oberer Bayerischer Wald

 

 

An die 35 naturinteressierte Personen ließen sich vom ungünstigen Wetter nicht abschrecken und zeigten bei einer gemeinsamen Exkursion von LBV und Naturpark Oberer Bayerischer Wald ihr Interesse an dem Auerochsenbeweidungsgebiet am Markbach bei Hannesried. Hans Braun vom Naturpark Oberer Bayerischer Wald erläuterte wie es zu dem Projekt gekommen war. Zur Bewirtschaftung dieser Ökoflächen einigte man sich in Abstimmung mit den Behörden, dem LBV und dem Naturpark auf eine Ganzjahresbeweidung mit Heckrindern. Bei den Heckrindern handelt sich um eine Rückzüchtung der Auerochsen. Nach einer hautnahen Begegnung mit der Auerochsenherde gab es noch eine Brotzeit, die von Herrn Ferstl gesponsert wurde.

 

Wenn Sie mehr über diese hochinteressante Exkursion erfahren wollen, klicken Sie hier!

 

 

Andi Dünne mit KUNSTbeTrieb im LBV-Zentrum

Gazelle - Foto: Andi Dünne
Gazelle - Foto: Andi Dünne

 

17.06.2016 - KreativMühle für Kinder mit Gestaltung von Erd- und Vegetationsgottheiten

 

Am nächsten Samstag bietet die Kunstschule Cham mit Andi Dünne im LBV-Zentrum Mensch und Natur ein EinTagesKunstseminar für Kinder von 7 bis 10 Jahren.

Die Vorstellung von Tier- und Pflanzengottheiten ist seit frühester Zeit Teil unserer Menschheitsgeschichte. Auch heute noch kann sie für Menschen Ordnung und Orientierung sein. Der Referent des Seminars, Andi Dünne vom KUNSTbeTRIEB Cham überlegt mit den Kindern, welche Pflanzenwesen sie sich vorstellen können. Nach zeichnerischen Übungen werden auf dem LBV-Gelände verschiedene Natur-Materialien gesammelt und Ihrer Bedeutung entsprechend zu kleinen Frucht-, Erd- und Pflanzenwesen zusammengefügt. Den Abschluss bildet eine kleine Präsentation der entstandenen Werke.

 

Das Seminar beginnt am nächsten Samstag, den 25.Juni um 11 Uhr im LBV-Zentrum Mensch und Natur in Nößwartling und dauert bis ca. 17 Uhr. Teilnehmen können Kinder im Alter von 7 bis 10 Jahren, die Mindestteilnehmerzahl beträgt 8 Kinder.Die Kursgebühr beträgt für Nicht-LBV-Mitglieder 35,00 € und für LBV-Mitglieder 30,00 €. Eine Anmeldung ist noch möglich bis Dienstag, 21. Juni unter Tel. 09977/8227 oder cham@lbv.de .


Foto: Andi Dünne
Foto: Andi Dünne

Storchendrama in Miltach

Der Altstorch legt das tote Küken am Horstrand ab. - Foto: Horstkamera Göde
Der Altstorch legt das tote Küken am Horstrand ab. - Foto: Horstkamera Göde

 

 

01.06.2016 - Nur noch tot konnten die drei Jungstörche aus dem Miltacher Storchenhorst geborgen werden. Die Familie Göde, die im gleichen Haus in der Miltacher Ortsmitte wohnt, wurde durch ihre Horstkamera auf den Tod der Jungstörche aufmerksam und informierte den LBV. In einer Gemeinschaftsaktion von LBV-Mitarbeitern und den lokalen Feuerwehren Miltach und Bad Kötzting wurden die Jungstörche aus dem Nest geholt. Da die Witterung und Probleme bei der Nahrungsversorgung als Todesursache ausscheiden, werden die toten Störche in einem Münchner Labor eingehend untersucht.

 

Wenn Sie mehr über das Storchendrama in Miltach erfahren wollen, klicken Sie hier!

 

 Wenn Sie sich ausführlich über das Miltacher Storchendrama unterrichten wollen, klicken Sie doch auf die Storchenseite in der Homepage von Schloss Miltach. Hier wird seit vielen Jahren liebevollst über Aktuelles von den Miltacher Störchen berichtet.

 

Auch über die Grafenwiesener Störche, die seit Jahren auf einem Kamin im Betriebsgelände Allemann für Nachwuchs sorgen, können Sie sich auf einer eigenen Homepageseite informieren. Klicken Sie auf das "Storchentagebuch", das die Chefin Irmgard Engelhart persönlich betreut.

 

 

Insektenexkursion mit Dr. Gisela Merkel-Wallner

Ihre profunden Kenntnisse gab Dr. Gisela Merkel-Wallner (Bildmitte) an die interessierten Exkursionsteilnehmer weiter. - Foto: Dieter Renner
Ihre profunden Kenntnisse gab Dr. Gisela Merkel-Wallner (Bildmitte) an die interessierten Exkursionsteilnehmer weiter. - Foto: Dieter Renner

 

 

Die alljährliche LBV-Insektenexkursion führte in diesem Jahr zu den Gstettenwiesen im Regental bei Roding. Die Exkursionsleiterin Dr. Gisela Merkel.Wallner, stellvertretende Kreisvorsitzende der LBV-Kreisgruppe Cham und Mitarbeiterin am Tagfalteratlas in Bayern, erwies sich als profunde Entomologin, die keine der zahlreichen Fragen unbeantwortet ließ. Die Exkursion wurde zur Freude der Teilnehmer durchgehend begleitet von Kuckucksrufen, die die ornithologische Wertigkeit der Fläche dokumentierten.

 

Wenn Sie mehr über die hochinteressante Veranstaltung erfahren wollen, klicken Sie hier!

Wilde Kräuteraufstriche selbstgemacht – der Küchenmeister zeigt wie´s geht

31.05.2016 - KreativMühle im LBV-Zentrum

 

Das nächste Grillfest kommt bestimmt oder auch nur das nächste Abendessen. Wer gerne ungewöhnliches ausprobiert und Wildkräuter spannend findet, für den ist die KreativMühle am Donnerstag, den 9.Juni im LBV-Zentrum Mensch und Natur genau das Richtige.

 

Unter Anleitung von Florian Brunner, Küchenmeister und Kräuterwirt im Natur-Wohlfühlhotel Brunner-Hof in Arnschwang werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedene Aufstriche zubereiten. Der Referent hat dazu spezielle Rezepte ausgewählt, die besonders raffiniert und schnell zuzubereiten sind. Darüber hinaus führt er in die Verwendung der Küchen- und Wildkräuter ein und gibt so manchen Tipp für die spätere Umsetzung in der eigenen Küche. Auch auf die ernährungsphysiologische Bedeutung unserer Kräuter geht Florian Brunner ein.

 

Nach ein bisschen Theorie und viel Praxis geht es am Ende in gemütlicher Runde an den Genuss der zubereiteten Aufstriche. Dazu bringt Florian Brunner noch verschiedene Brotsorten mit, die besonders zu den jeweiligen Aufstrichen passen.

Der Kurs beginnt am Donnerstag, den 9. Juni um 17 Uhr im LBV-Zentrum Mensch und Natur in Nößwartling.

Die Kursgebühr beträgt 20 €, für LBV-Mitglieder 15 €. Wer gerne teilnehmen möchte, sollte sich umgehend unter der Tel. Nr. 09977/8227 im LBV-Zentrum anmelden.

 

 

Das LBV-Zentrum fest in Händen von schottischen Mittelalter-Clans

Lagerleben - Foto: Mittelaltergruppe
Lagerleben - Foto: Mittelaltergruppe

 

 

Am Pfingstsonntag konnten Kinder und Erwachsene einen Tag lang ins Mittelalterleben eintauchen.

Dazu verwandelte sich die Inselwiese des LBV-Zentrums Mensch und Natur in Nößwartling in ein schottisches Mittelalterlager. Bunte Zelte mit allerhand Gerät, Wimpeln, Waffen und Kochstelle wiesen den Weg vorbei am Wasserrad und übers Wehr. Die beiden Mittelaltergruppen MacDraigh und MacDohl lagerten über die Pfingsttage in der herrlichen Umgebung des LBV-Zentrums und boten am Pfingstsonntag Groß und Klein einen spannenden Einblick ins Mittelalterleben und die schottische Kultur samt Highlandgames und allem möglichen Handwerk. Unterstützt wurden die Clans von den Arnschwanger Imkern und von Albert Blab, der Körbe flocht.

Wenn Sie mehr über das Mittelalter-Lager erfahren wollen, klicken Sie hier!

 

Die Welt der Insekten

Tagpfauenauge - Foto: Dr. Gisela Merkel-Wallner
Tagpfauenauge - Foto: Dr. Gisela Merkel-Wallner
Große Torf-Schwebfliege - Dr. Gisela Merkel-Wallner
Große Torf-Schwebfliege - Dr. Gisela Merkel-Wallner

 LBV Exkursion am Sonntag

 

18.05.2016 - Am kommenden Sonntag, den 22. Mai bietet die Kreisgruppe Cham des Landesbund für Vogelschutz eine Exkursion zu den Gstettenwiesen bei Roding an, wo seit vielen Jahren vom LBV Biotopflächen gepflegt werden.

Das Hauptaugenmerk bei dieser Führung wird vorrangig auf den Insekten liegen, die hier noch einen wertvollen Lebensraum vorfinden.

Die Insektenbestände sind deutschlandweit stark bedroht und rückläufig. Bei der Exkursion soll die Vielfalt der heimischen Insektenwelt etwas näher betrachtet werden.

In der Natur erfüllen Insekten wichtige Aufgaben für die innig verflochtene Gemeinschaft der Tiere und Pflanzen. Dabei ist ihre Beobachtung äußerst spannend. Ob Käfer, Wanzen, Heuschrecken oder Schmetterlinge, jede Art ist hochspezialisiert und an ihren Lebensraum optimal angepasst. Damit führen Veränderungen in den Lebensräumen aber oftmals zum Verschwinden der Art. Die LBV-Flächen im Landkreis Cham sind wertvollste Lebensräume für die Insektenwelt.

Die Leitung der Exkursion übernimmt Frau Dr. Gisela Merkel-Wallner, stellvertretende Vorsitzende der LBV-Kreisgruppe Cham sowie Stellvertretende Vorsitzende des bayerischen Entomologischen Arbeitskreises und Mitarbeiterin am Tagfalteratlas in Bayern. Die interessierten Exkursionsteilnehmer treffen sich am kommenden Sonntag um 14.00 Uhr vor dem Bahnhof in Roding.

Teilnehmerkosten Erw. 4,-- € /Kinder 1,-- € LBV-Mitglieder frei.

Die Teilnehmer werden gebeten, wasserfestes Schuhwerk zu tragen.

 

 

Vortrag zum Vogel des Jahres im LBV-Zentrum

Er steht im Mittelpunkt des Vortrags: der Stieglitz - Foto: Dieter Renner
Er steht im Mittelpunkt des Vortrags: der Stieglitz - Foto: Dieter Renner
Auch beim LBV-Zentrum zu beobachten: ein Stieglitz-OPärchen
Auch beim LBV-Zentrum zu beobachten: ein Stieglitz-OPärchen

 


Aktuell zum Aktionswochenende "Stunde der Gartenvögel" bietet die LBV-Kreisgruppe Cham am Freitag, den 13. Mai einen Vortrag zum Stieglitz, dem Vogel des Jahres 2016 an. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im LBV-Zentrum Mensch und Natur in Nößwartling. Für LBV-Mitglieder ist diese Veranstaltung kostenlos, ebenso für diejenigen, die gerne LBV-Mitglied werden möchten. Für weitere Erwachsene beträgt der Unkostenbeitrag 4 €, für Kinder 1 €.

 

 

 

Stunde der Gartenvögel Plus vom 13.-16. Mai 2016

Der Vogel des Jahres: Der Stieglitz - Foto: Rosl Rössner
Der Vogel des Jahres: Der Stieglitz - Foto: Rosl Rössner

 

Die LBV-Kreisgruppe Cham lädt ein: Machen Sie mit bei der Stunde der Gartenvögel Plus vom 13.-16. Mai 2016.

 

Neben den Vögeln werden auch Erdkröte, Hornisse, Zauneidechse und Schwalbennester gezählt.

 

Am Pfingstwochenende ruft der LBV zur Vogelzählaktion in den Gärten im Landkreis Cham und in Bayern auf. Bei dieser beliebten Mitmachaktion werden die Naturfreunde in diesem Jahr besonders dazu aufgefordert, Hornisse, Zauneidechse und Erdkröte zu melden und besetzte Schwalbennester zu zählen.

 

Ein steriler und wartungsfreier Garten hat aus Naturschutzsicht nicht den geringsten Wert, denn die Bedeutung von Gärten liegt in ihrer Vielfalt an heimischen Pflanzen und Strukturen wie Totholz, Steinmauern und wilden Ecken. Naturnahe Hausgärten und Parks bekommen eine immer höhere Bedeutung für den Erhalt der Artenvielfalt, da die industrialisierte Landwirtschaft große Teile der Kulturlandschaft für viele Tiere unbewohnbar macht.

 

Bei der Stunde der Gartenvögel Plus will der LBV deshalb neben den beobachteten Vögeln auch wissen, wie häufig bestimmte Tierarten noch im Garten vorkommen. Dieses Jahr fragen die Naturschützer deshalb nach Hornisse, Zauneidechse und Erdkröte. Denn dort, wo diese Arten noch leben, sind sie ein Hinweis darauf, dass es in den Gärten und deren direkter Umgebung noch Lebensräume für sie und viele andere Tiere gibt.

 

Besonders interessant wird die Frage nach der Häufigkeit von Zauneidechse und Erdkröte, die seit 2014 mitgezählt werden. Damals wurden bayernweit erstmals 16 Gebiete erfasst, in denen bisher kein Vorkommen der Zauneidechse dokumentiert war. Nun kann der LBV die Daten miteinander vergleichen, um mögliche Veränderungen zu interpretieren. Bereits zum dritten Mal werden bei der Mitmachaktion auch die bayerischen Schwalbennester erfasst. Bereits im Vorjahr gingen die Zahlen hier weiter zurück und es muss befürchtet werden, dass sich die dramatische Situation für die Schwalben auch dieses Jahr noch weiter verschlimmert.

 

Mitmachen ist einfach und man muss dazu auch kein Vogelkenner sein: Man setzt sich vom 13. bis zum 15. Mai eine Stunde lang in den Garten, Balkon oder Park und zählt in diesem Zeitraum alle Vögel, die zu beobachten sind. Benötigt wird dazu lediglich ein Block mit Stift und eine Stunde Zeit. Hornissen, Erdkröten und Zauneidechsen werden nicht in der einen Stunde gezählt wie die Vögel, sondern es wird ihr generelles Vorkommen gemeldet.

Die Daten können direkt online in ein Formular eingegeben, per Post abgeschickt oder über Fax zum LBV gesandt werden. Für Laien unter den Teilnehmern bietet der LBV zusätzlich Steckbriefe mit den 30 häufigsten Gartenvögeln auf seiner Homepage an. Außerdem steht die große Aktionsseite www.stunde-der-gartenvoegel.lbv.de zur Verfügung, auf der sich alle Interessierten detailliert über dieses Bürgerforschungsprojekt informieren und viele Expertentipps einholen können.

 

Je mehr Menschen ihre Beobachtungen zusammentragen, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse. Deshalb bittet die LBV-Kreisgruppe Cham um viele Teilnehmer im Landkreis, damit auch für unsere Region ein aussagekräftiges Ergebnis gesichert werden kann.

 

Die Begleitbroschüre mit Meldebogen zur Aktion Stunde der Gartenvögel 2016 gibt es kostenlos im LBV-Zentrum Mensch und Natur. Auf Anfrage (Tel. 09977-8227) wird sie auch gerne verschickt

 

 

Mittelalter erleben im LBV – Zentrum Mensch und Natur

 

Am Pfingstsonntag: Schottisches Mittelalterlager mit Lagerleben für Kinder

Wie wurde im Mittelalter gekocht, gelebt, gespielt, gekämpft? Am Pfingstsonntag, 15.Mai können Kinder und Erwachsene einen Tag lang ins Mittelalterleben eintauchen.

 

Dazu verwandelt sich die Inselwiese des LBV-Zentrums Mensch und Natur in Nößwartling in ein schottisches Mittelalterlager. Bunte Zelte mit allerhand Gerät, Wimpeln, Waffen und Kochstelle weisen den Weg vorbei am Wasserrad und übers Wehr. Die beiden Mittelaltergruppen MacDraigh und MacDohl lagern über die Pfingsttage in der herrlichen Umgebung des LBV-Zentrums und bieten am Pfingstsonntag Groß und Klein einen spannenden Einblick ins Mittelalterleben und die schottische Kultur samt Highlandgames und allem möglichen Handwerk. Speziell für Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren wird am Pfingstsonntag ein spezielles Kinderprogramm geboten. Von 13.00 Uhr bis abends um 21.00 Uhr heißt es spielen, kochen, handwerken, Feuer machen und vieles mehr. Ab Abend krönt ein knisterndes Lagerfeuer und eine Feuershow den erlebnisreichen Tag.

 

Wer gerne mitmachen möchte, kann sich unter der Telefonnummer 09977/8227 oder per mail info@lbvcham.de noch bis Freitag, 6 Mai anmelden. Der Unkostenbeitrag beträgt für LBV-Mitglieder 8 €, für alle anderen 10 €. In diesem Betrag sind alle Kosten für Verpflegung und Materialien schon enthalten.

 

Wer nicht so lange Zeit hat oder nicht in diese Altersgruppe fällt, also Eltern, Großeltern Jugendliche usw... oder spontan an diesem Sonntag vorbeikommen möchte, ist ebenfalls herzlich willkommen. Ein Kurzbesuchsticket für 3 € ermöglicht den Besuch im Lager. Im vorderen Bereich des LBV-Zentrums ist auch einiges geboten. Hier ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt mit Kaffee und Kuchen, leckerem Wildgulasch und allerhand vom Grill. Auch hier ist mit den Imkern und einem Korbflechter einiges zu sehen und wer will, kann über Honig und Körben noch so manch anderes handgefertigtes erwerben. Übrigens kommen die Eintrittsgelder komplett der LBV-Arbeit zugute.

 

 

Leben wie im Mittelalter - Foto: Mittelaltergruppe
Leben wie im Mittelalter - Foto: Mittelaltergruppe
Leben wie im Mittelalter - Foto: Mittelaltergruppe
Leben wie im Mittelalter - Foto: Mittelaltergruppe
Leben wie im Mittelalter - Foto: Mittelaltergruppe
Leben wie im Mittelalter - Foto: Mittelaltergruppe
 

Erfolgreiche Suche nach der Blume des Jahres

Nach ihr wurde gesucht: die Primula veris - Foto: Elfriede Kellnhofer
Nach ihr wurde gesucht: die Primula veris - Foto: Elfriede Kellnhofer

 

Ins Nachbarland Tschechien führte Elfriede Kellnhofer die erfreulich große Zahl von Naturinteressierten auf der Suche nach der Blume des Jahres. Auf einem Halbtrockenrasen beim Naturdenkmal Hvozd`anskà louka wurde die Gruppe fündig. Dort wuchs die Primula veris in einer bemerkenswerten Zahl. Aber auch andere Naturschönheiten kamen bei der Exkursion nicht zu kurz.

Wenn Sie mehr über die LBV-Frühjahrsexkursion erfahren wollen, klicken Sie hier!

Exkursion: Frühblüher im Naturwaldreservat

 

13.04.2016 - Bei einer Wanderung auf dem Schützsteig durch das Naturwaldreservat am Schwarzwihrberg bei Rötz kann ein Wald erlebt werden, der seit Jahren "unbearbeitet" ist. Er birgt viele Totholzschätze und zeigt jetzt im April seine ersten Frühlingsboten . Genau danach werden die Exkursionsteilnehmer mit dem Referenten Anton Weidner vom LBV-Arbeitskreis Botanik der Kreisgruppe Cham auch Ausschau halten.

 

Die Exkursion findet am Sonntag, den 17. April am Schwarzwihrberg bei Rötz statt. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr am Brunnen beim Hotel Bergfried im Ortsteil Bauhof.

Der Unkostenbeitrag für die Teilnahme beträgt für Erwachsene 4 € und für Kinder 1 €, LBV-Mitglieder sind kostenfrei.

 

 

Die Exkursionsteilnehmer dürfen sich nicht nur auf dieses Veilchen sondern auch auf viele weitere Frühblüher freuen. - Foto: Dr Eberhard Pfeuffer
Die Exkursionsteilnehmer dürfen sich nicht nur auf dieses Veilchen sondern auch auf viele weitere Frühblüher freuen. - Foto: Dr Eberhard Pfeuffer

Landartseminar zum Zweiten: „Raus in die Natur“

Foto: Diana Thiele
Foto: Diana Thiele

 

 

13.04.2016 - Bei dieser zweiten Landart-Veranstaltung lockt der Frühling mit Farben und Formen. Was entsteht, wird nicht bestehen bleiben und doch weckt die Natur so große Lust zu gestalten. Zusammen mit der Natur- und Wildnispädagogin Diana Thiele geht´s raus auf eine kreative Reise in die Natur.

 

Der Workshop findet am Samstag, den 16. April von 12 bis18 Uhr statt und kostet pro Person 35 €, (LBV-Mitglieder 30 €). Mindestteilnehmerzahl sind 10 Personen. Treffpunkt und Anmeldung im LBV-Zentrum Mensch und Natur, Nößwartling, unter Tel. 09977/8227 oder cham@lbv.de .

 

 

LBV-Infotag "Am Amphibienzaun"

Monika Kerner vom „LBV-Zentrum Mensch und Natur“ , mit den Kindern Sophia und Simon und betrachten, was sich im Eimer angesammelt hatte. - Foto: Rosi Stelzl
Monika Kerner vom „LBV-Zentrum Mensch und Natur“ , mit den Kindern Sophia und Simon und betrachten, was sich im Eimer angesammelt hatte. - Foto: Rosi Stelzl

 

13.04.2016 - An drei Orten im Landkreis konnten sich Besucher beim LBV-Infotag der LBV-Kreisgruppe Cham „Am Amphibienzaun“ über die Arbeit der Zaunbetreuer informieren: in Weihermühle (Gemeinde Zandt), in Roßberg (Gemeinde Chamerau) und Ramsried (Stadt Bad Kötzting).

 

Genauere Informationen über den LBV-Infotag - speziell am Amphibienzaun in Weihermühle - finden Sie hier!

Wiesenbrüter im Chambtal stark gefährdet

LBV-Kreisvorsitzender Karl Heinz Schindlatz und Geschäftsstellenleiter Markus Schmidberger bei einer neu aufgestellten Hinweistafel an den Naturfreund. - Foto: Peter Hartl
LBV-Kreisvorsitzender Karl Heinz Schindlatz und Geschäftsstellenleiter Markus Schmidberger bei einer neu aufgestellten Hinweistafel an den Naturfreund. - Foto: Peter Hartl

 

13.04.2016 - Waren in den 70-er und 80-er Jahren die Wiesenbrüter wie z. B. der Große Brachvogel, Kiebitz, Wiesenpiper, Wachtelkönig oder Braunkehlchen, im Chambtal noch stark vertreten, so ist deren Bestand in den letzten Jahren bedrohlich zurückgegangen. Auch in diesem Jahr wird es - nach aktuellem Stand der Dinge - keine Bruten von Großem Brachvogel und Uferschnepfe geben. Als Hauptursachen nennen Markus Schmidberger, der Geschäftsstellenleiter der Kreisgruppe Cham und Karl Heinz Schindlatz, der Kreisvorsitzende des LBV, Störungen während der Reviergründung und Brutzeit durch freilaufende Hunde und Freizeitsportler.

In Zusammenarbeit zwischen dem LBV und der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Cham wurden deshalb Hinweistafeln für die Wege durchs Chambtal aufgestellt mit der Bitte die Jungenaufzucht dieser Wiesenbrüter nicht zu stören.

Weitere Informationen finden Sie hier!

 

 

 

LBV-Kindergruppe Rimbach startet in die zweite Runde

Spiel, Abenteuer und Spaß in der Natur sind garantiert in der neuen LBV-Naturschutzjugendgruppe in Rimbach – wer mitmachen möchte, kann sich ab sofort anmelden! - Foto: LBV-Archiv
Spiel, Abenteuer und Spaß in der Natur sind garantiert in der neuen LBV-Naturschutzjugendgruppe in Rimbach – wer mitmachen möchte, kann sich ab sofort anmelden! - Foto: LBV-Archiv

 

02.04.2016 Nachdem die 2005 gegründeten "Woidschrazl" nun aus den Kinderschuhen gewachsen sind, startet die Gruppe neu durch. Mit den neuen Gruppenleiterinnen Barbara Hrabetz und Nina Mühlbauer werden die Kinder die Natur mit allen Sinnen erfahren und sie im wahrsten Sinne des Wortes "begreifen". Auf spielerische Art und Weise erhalten sie Einblick in die heimische Tier-und Pflanzenwelt.

Wenn Sie weitere Informationen über die "Wiederbelebung" erhalten wollen, klicken Sie hier!

 

Zu Besuch am Amphibienzaun - Am kommenden Sonntag ist LBV-Aktionstag!

Das Grasfroschmännchen klammert sich an das Weibchen und lässt sich so bis zum Laichgewässer tragen. Foto: Dieter Renner
Das Grasfroschmännchen klammert sich an das Weibchen und lässt sich so bis zum Laichgewässer tragen. Foto: Dieter Renner
Laichablage bei den Erdkröten - Foto: Dieter Renner
Laichablage bei den Erdkröten - Foto: Dieter Renner

 

31.03.2016 - Am kommenden Sonntag, den 3. April lädt die LBV-Kreisgruppe Cham alle großen und kleinen Naturfreunde an drei Amphibienschutzzäunen im Landkreis zum Blick in die Fangeimer ein.

 

Wie funktioniert`s?

Wer schon immer einmal wissen wollte, wie genau das mit diesen kleinen grünen Zäunen an den Straßenrändern an einigen Stellen im Landkreis funktioniert, der kann am kommenden Sonntag um 9.00 Uhr an einem der 3 Zaunstandorte vorbeikommen und bei der Leerung der Fangeimer zusehen oder selbst mithelfen. Dabei lässt sich die Vielfalt der wandernden Amphibienarten kennenlernen und viel über die spannende Lebensweise dieser ersten Landwirbeltiere erfahren. Ein hautnahes Naturerlebnis für große und kleine Naturentdecker.

 

An folgenden Amphibienschutzzäunen sind die LBV-Zaunbetreuer vor Ort

· Amphibienzaun Ramsried an der Ortausfahrt Richtung Liebenstein; der Zaunbetreuer ist hier Wendelin Leitermann.

· Amphibienzaun Rossberg; auf der Verbindungsstraße zwischen Blaibach und Lederdorn am Abzweig nach Rossberg abbiegen und ca. 500 m vor Rossberg weiterfahren; der Zaunbetreuer ist hier Manfred Renner

· Amphibienzaun Weihermühle; auf der Staatsstraße zwischen Oberndorf und Kasparzell; die Zaunbetreuer sind hier Monika Kerner und die Familie Pfeilschifter

 

Die LBV-Kreisgruppe Cham freut sich auf viele interessierte Amphibienfreunde.

 

 

 

Wendelin Leitermann im Einsatz - Foto: Dieter Renner
Wendelin Leitermann im Einsatz - Foto: Dieter Renner
Foto: Dieter Renner
Foto: Dieter Renner

Der Garten Tipp: LBV-Vortrag „Gärtnern ohne Torf“

 

 

 Ausstellung  „Faszination Moor – Naturwunder, Lebensraum, Klimaschutz“

 

Viele wissen es nicht, dass in den meisten Gartenerden, die man kaufen kann, Torf das Ausgangsmaterial ist. Gartenliebhaber tragen somit oft unbewusst zur Zerstörung von Mooren bei. Die Kreisgruppe Cham des Landesbund für Vogelschutz hat einen kompetenten Mann aus der Praxis, den Gärtnermeister Hans Streicher, gewinnen können, der alle Gartler kompetent und informativ über Alternativen dazu aufklärt. Er berichtet aus seiner Praxis ohne torfhaltige Erden zu wirtschaften. Helfen Sie mit, als informierter Gartenbesitzer unsere Natur und den Lebensraum Moor zu schützen.

 

Den passenden Rahmen dazu bildet die Sonderausstellung des Bayerischen Landesamts für Umwelt zum Thema Moore, welche viel Wissenswertes rund um das Moor bietet. Diese interaktive Sonderausstellung des Umweltministeriums zeigt die Schönheit aber auch die Gefährdung dieses mittlerweile sehr seltenen Lebensraumes Moor auf. Durch ihre Fähigkeit CO2 zu speichern ist der Erhalt von Mooren auch von großer Bedeutung für den Schutz unseres Klimas.

 

Der Vortrag findet am kommenden Freitag, den 18.03.2016 um 19:30 Uhr im "LBV- Zentrum Mensch und Natur" in Nößwartling statt.

 

 

Helfen sie als Hobbygärtner mit , durch die richtige Kaufentscheidung bei Gartenerden, Moorlandschaften zu erhalten. Foto: Marcus Bosch
Helfen sie als Hobbygärtner mit , durch die richtige Kaufentscheidung bei Gartenerden, Moorlandschaften zu erhalten. Foto: Marcus Bosch

Wie oft noch? Die nächste Luchstötung im Bayerischen Wald

Wieder einer weniger! Wie oft noch? - Foto: Henning Werth
Wieder einer weniger! Wie oft noch? - Foto: Henning Werth

 

12.03.2016 Was Naturschützern gleich bei der ersten Meldung in den Sinn kam, bestätigte sich einmal mehr: Der am 29. Dezember bei Schönberg im Landkreis Freyung-Grafenau in einem Straßengraben gefundene tote Luchs wurde nicht - wie zunächst gemeldet - von einem Auto angefahren, sondern gezielt getötet.

Immerhin wurde die zuständige Polizeibehörde doch stutzig, da kein Wildunfall in diesem Bereich gemeldet wurde und leitete entsprechende Untersuchungen ein. Die Ergebnisse liegen nun vor und machen entsprechend betroffen. Wie oft müssen Natur- und Artenschützer noch derartige Meldungen hinnehmen. Die vom Bayerischen Umweltministerium ausgesetzte Belohnung von 10.000€ für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, ist wohl richtig. Eine Verdoppelung oder gar Verdreifachung dieses Betrags würde natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass es zu solchen Hinweisen kommt, deutlich erhöhen.

 

Weitere Informationen zum jüngsten Luchsmord können Sie einem Presseartikel im Straubinger Tagblatt vom 10.03.2016 entnehmen.

 

Genauere Informationen über die Belohnung von 10.000€ finden Sie in einem weiteren Artikel des Straubinger Tagblattes vom 11.03.2016!

 

KreativMühle im LBV-Zentrum

 

Rankhilfen aus Weidengeflecht

 

09.02.2016 - Mit dem Kurs "Rankhilfen aus Weidengeflecht" bietet das LBV-Zentrum wieder die Möglichkeit , sich kreativ mit dem Material Weide auseinander zu setzen. Inhalt des Kurses ist das Fertigen von kleineren Rankhilfen, die in Form und Größe den Wünschen der Teilnehmer angepasst werden. Hierbei steht die Referentin Sigrid Gollek-Riedl den Flechterinnen und Flechtern in bewährter Weise beratend und praktisch zur Seite. Die Rankhilfen können später sowohl im Pflanzgefäß als auch im Gartenbeet Einsatz finden.

Bitte beachten: Der Kurs war ursprünglich für Donnerstag, den 18. Februar vorgesehen, wurde aber um einen Tag vorverlegt und findet jetzt am Mittwoch, den 17. Februar um 17.00 Uhr statt. Er dauert ca. 3 Stunden. Wer möchte, kann einen großer Pflanzkübel oder ein längliches Pflanzgefäß, gefüllt mit Erde, mitbringen. Außerdem sollte jeder eine Heckenschere und ein Messer zum Anspitzen der Weiden dabeihaben. Die Kurskosten liegen bei 20 € für Nichtmitglieder und 15 € für LBV-Mitglieder, das Material wird nach Verbrauch extra abgerechnet. Wer gerne teilnehmen möchte, kann sich bis 12. Februar unter der Tel. Nr. 09977/8227 oder unter cham@lbv.de anmelden.

 

 


Die Entwicklung der Schmetterlinge – vom Ei zum Falter

 

02.02.2016 - Schmetterlinge sind schöne und interessante Insekten mit einer großen Vielfalt an Tag- und Nachtfaltern. Wenn sie dann als bunte Farbtupfer umherfliegen, beobachten wir sie gerne. Die längere Zeit ihrer Lebensspanne verbringen sie jedoch als Ei, Raupe und Puppe. Diese Entwicklung wird von Ralph Sturm in einem lebendigen Vortrag mit eindrucksvollen Bildern gezeigt. Der Referent interessiert sich seit vielen Jahren für Schmetterlinge und dokumentiert fotografisch ihre Entwicklung vom Ei bis zum fertigen Falter.

Die LBV-Kreisgruppe Cham lädt zu diesem Vortrag am Freitag, den 5.Februar um 19.30 Uhr ins LBV-Zentrum Mensch und Natur nach Nößwartling.

Der Unkostenbeitrag für Erwachsene beträgt 4 €, für Kinder 1 €, LBV-Mitglieder sind kostenfrei.

 

 

 

Einer der prächtigsten heimischen Tagfalter: der Schwalbenschwanz - Foto: Dr. Gisela Merkel-Wallner
Einer der prächtigsten heimischen Tagfalter: der Schwalbenschwanz - Foto: Dr. Gisela Merkel-Wallner
Nicht weniger attraktiv: die Raupe des Schwalbenschwanz - Foto: Dieter Renner
Nicht weniger attraktiv: die Raupe des Schwalbenschwanz  - Foto: Dieter Renner

Exkursion: Zur Uhubalz in den Steinbruch

Allein seine Größe macht den Uhu schon zu einer sehr beeindruckenden Vogelart in unserer Landschaft – sein englischer Name „Adlereule“ verdeutlicht dies ebenfalls. - Foto: Z. Tunka
Allein seine Größe macht den Uhu schon zu einer sehr  beeindruckenden Vogelart in unserer Landschaft – sein englischer Name „Adlereule“ verdeutlicht dies ebenfalls. - Foto: Z. Tunka

Ein ganz besonderes Erlebnis für Eulen- und Naturfreunde bietet die Exkursion unserer LBV-Kreisgruppe. Lauschen Sie mit uns, unter der fachkundigen Führung unseres LBV-Kreisvorsitzenden Heinz Schindlatz und unseres Geschäftsstellenleiters Markus Schmidberger, den schaurig schönen Balzrufen unserer größten heimischen Eulenart. Das Chambtal mit seinen umliegenden Wäldern bietet dem Uhu noch Lebensraum, um erfolgreich zu jagen und zu brüten. Neben dem akustischen Erlebnis gibt es natürlich auch noch viel Wissenswertes rund um Biologie und Volksglaube zu hören. Treffpunkt zur Eulenbalz-Exkursion ist am nächsten Freitag, den 22.01. um 17.00 Uhr an der Auffahrt zum Steinbruch Blauberg bei Raindorf. Der Unkostenbeitrag für Erwachsene beträgt 4 Euro, für Kinder 1 Euro, LBV - Mitglieder sind frei.

 

 

 

Kein Nachwuchs für die Uferschnepfe

139 Kiebitze kamen zur Welt. Foto: Dieter Renner
139 Kiebitze kamen zur Welt. Foto: Dieter Renner

 

Das Jahr 2015 verlief für die Rote-Liste-Arten im Naturschutzgebiet Regentalauen zwischen Cham und Roding recht unterschiedlich. Während sich manche Bestände stabilisierten, litten andere unter der extremen Hitze.

In seinem ausführlichen Bericht geht Christoph Glöckner, Redakteur des Bayerwald-Echo in Cham, besonders auf die Uferschnepfe, den Brachvogel und den Kiebitz ein und greift dabei auf die Beobachtungen der ehrenamtlichen Gebietsbetreuers Peter Zach. Jutta Vogl, Alois Fischer und Alois Stelzl zurück.

 

Den ausführlichen Bericht von Christoph Glöckner können Sie hier nachlesen!

 

 

Äußerst bedenklich: kein Nachwuchs für die Uferschnepfe in 2015 - Foto: Wolfgang Lorenz
Äußerst bedenklich: kein Nachwuchs für die Uferschnepfe in 2015 - Foto: Wolfgang Lorenz
Großer Brachvogel: 12 Brutpaare brachten 5 Jungvögel durch. - Foto: Dieter Hopf
Großer Brachvogel: 12 Brutpaare brachten 5 Jungvögel durch. - Foto: Dieter Hopf

KreativMühle - LandArt im Winter

Auf ähnliche Kunstwerke können sich die Teilnehmer freuen. - Foto D. Thiele
Auf ähnliche Kunstwerke können sich die Teilnehmer freuen. - Foto D. Thiele

 

Im Rahmen der KreativMühle Veranstaltungen lädt das LBV-Zentrum Mensch und Natur am Samstag, 23.Januar zu einem LandArt Workshop im Winter. Zusammen mit der Natur- und Wildnispädagogin Diana Thiele begeben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf eine kreative Reise in die Natur.

LandArt sind gestaltete Kunstwerke in, mit und aus der Natur. Der Eingriff ist flüchtig, die Materialien vergänglich.

Gestaltet wird mit allem, was die Natur im Winter anbietet: Bäume, Steine, Gräser, Eis und Schnee.

 

Der Workshop findet am Samstag, den 23 Januar von 11 bis17 Uhr statt und kostet pro Person 35 €, (LBV-Mitglieder 30 €). Mindestteilnehmerzahl sind 10 Personen. Treffpunkt und Anmeldung im LBV-Zentrum Mensch und Natur, Nößwartling, unter Tel. 09977/8227 oder cham@lbv.de .

 

 

 

Stunde der Wintervögel vom 8.-10. Januar 2016

Besondere Aufmerksamkeit gebührt in diesem Jahr dem Stieglitz! - Foto: Monika Graf
Besondere Aufmerksamkeit gebührt in diesem Jahr dem Stieglitz! - Foto: Monika Graf

Es ist soweit! Am Freitag startet die größte wissenschaftliche Mitmachaktion Deutschlands, bei der möglichst viele Menschen gemeinsam große Datenmengen sammeln und so wichtige Hinweise zur Entwicklung der heimischen Vogelbestände geben.

Machen auch Sie mit und zählen Sie mit Naturfreunden aus ganz Deutschland vom 8. bis 10. Januar 2016 die Vielfalt der Vögel am Futterhäuschen bzw. im Garten. Die LBV-Kreisgruppe Cham lädt zum 11. Mal zur "Stunde der Wintervögel" ein. Besondere Aufmerksamkeit verdient in diesem Jahr der Stieglitz, Vogel des Jahres 2016. Um die Zahlen mit den Ergebnissen der vergangenen Jahre abgleichen zu können, hofft der LBV auf eine rege Beteiligung bei Deutschlands größter wissenschaftlicher Mitmachaktion.

 

Weitere Informationen und genauere Anleitungen zur Stunde der Wintervögel sowie eine Bilderauflistung von Vögeln die Sie im vorgesehenen Zeitraum am Vogelhäuschen bzw. in Ihrem Garten beobachten können, finden Sie hier!

 

Familien-Vortrag zur Stunde der Wintervögel

Am Sonntag, 10.01.2016 gibt unser LBV-Geschäftsstellenleiter Markus Schmidberger im LBV-Zentrum „Mensch und Natur“ in Nößwartling anlässlich der „Stunde der Wintervögel“ einen Einblick in die Vielfalt der am Futterhäuschen vorkommenden Vogelarten. Besonders angesprochen sind dabei Familien mit Kindern. Eine ideale Möglichkeit zum Kennenlernen unserer heimischen Wintervogelwelt. Die Veranstaltung beginnt um 14:00 Uhr.

 

 

 

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Das LBV-Zentrum "Mensch & Natur" ist Träger des Qualitätssiegels Umweltbildung.Bayern

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93473 Arnschwang

Tel.: 09977/8227

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