Schulkompass zum europäischen Naturerbe

Schulkompass (Foto:Dieter Renner)
Schulkompass (Foto:Dieter Renner)

Der Schulkompass gibt Lehrern einen praxisbezogene Natur- und Kulturführer an die Hand, mit dem sie und ihre Schüler diese Lebensräume erforschen können.

Dieses Hinausgehen und Erforschen soll durch den vorliegenden Schulkompass angeregt und unterstützt werden.

Viele unserer faszinierdenden Naturflächen sind unter dem Überbegriff "Natura 2000" geschützt.

 

"Natura 2000" steht für ein europäisches Netz aus zusammenhängenden Schutzgebieten, welches zum Erhalt der einheimischen Natur in Europa aufgebaut wird.

 

Es gibt 2 gesetzliche Richtlinien:

die Fauna-Flora-Habitatrichtlinie (FFH-Richtlinie, vom 21. Mai 1992, 92/43/EWG)

und

die Vogelschutzrichtlinie (SPA-Richtlinie vom 2. April 1979, 79/409/EWG).

 

In diesen Richtlinien werden Arten und Lebensraumtypen genannt, welche besonders schützenswert sind und für die ein Schutzgebietsnetz aufgebaut werden soll.

 

 

 

Die Bundesländer stellen Listen von Schutzgebieten - die FFH-Gebiete - zusammen. Die Flächen werden unter dem Kriterium des Arten- und Habitatschutzes zusammengestellt und umfassen auch schon bestehende Schutzgebiete nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG).


FFH Gebiete sind also Gebiete, die für das Schutzgebietssystem "Natura 2000" ausgewählt wurden.

Grundgedanke:

Schulen soll die Vielfalt des europäischen Naturerbes vor Ort nähergebracht werden. Die meistens relativ unbekannten FFH/SPA Schutzgebiete führen für die Schulen einen Dornröschenschlaf. Dieses Projekt soll Lehrern unterschiedlicher Schularten im Rahmen des Lehrplans die Möglichkeit bieten diese besonderen Gebiete selbstständig mit ihren Klassen zu erforschen und zu bearbeiten.

Für die Grundschulen Arnschwang, Weiding, Hohenwarth-Grafenwiesen und Mitterdorf ist bereits ein Schulkompass erstellt worden.

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