Fledermaus-Quartier oder verletztes Tier gefunden

Im Landkreis Cham sind rund 400 Fledermausquartiere bekannt. Immer wieder kommt es vor, dass verletzte Tiere bzw. neue Quartiere gefunden werden. Bitte melden Sie diese beim LBV Zentrum Mensch und Natur, gerne per E-mail oder telefonisch unter 09977 / 8227. Unterstützen Sie so den bayerischen Fledermausschutz!

Seit Herbst 2020 haben wir ein Team von Fledermausquartierbetreuer*innen,  die jeweils für ca. 7 Kommunen das Management der privaten Fledermausquartiere übernommen haben. Sie werden von der LBV Geschäftsstelle aus koordiniert. Die Betreuer*innen sind in Schutzpraxis, Artenkenntnis, Kartierungsanleitung von Quartieren, Begehung von Winterquartieren, Ausflugszählungen von Sommerquartieren, Fang von Fledermäusen zur wissenschaftlichen Untersuchung und der Pflege verletzter Tiere ausgebildet. 

Die Fledermausquartierbetreuer im Landkreis Cham sind: Laura Steiner, Cham; Sebastian Steiner, Cham; Elfriede Kellnhofer, Furth im Wald; Michael Bauer, Furth im Wald und Laura Wollschläger vom Naturpark Oberer Bayerischer Wald.

Fledermausschutz bedeutet vor allem nachts einsatzbereit zu sein und die „Fledermausmelder“ oder Quartierbesitzer überzeugen zu können, dass hier eine bedrohte Tiergruppe Schutz braucht und auf Verständnis angewiesen ist. Kein leichtes Brot, da Fledermäuse sehr oft mit negativen Vorstellungen in Verbindung gebracht werden. Der „Corona Virus“ ist hierfür ein gutes beziehungsweise schlechtes Beispiel. „Willst du Fledermäusen helfen, musst du mit Menschen reden können“ ist eine der Schlüsselaussagen, die Markus Schmidberger vom LBV als Leiter der Fortbildung immer wieder ins Spiel brachte.