Wollen Sie mithelfen? Wir suchen Salamander-Kartierer

Wir wollen herauszufinden wie es dem Feuersalamander in Bayern geht

Fotos: Ralph Sturm, Stephan Thomas_LBV Bildarchiv

Der Feuersalamander Salamandra salamandra ist eine in bayerischen Mittelgebirgen und Teilen des Alpenraumes verbreitete Art, die zahlreichen Gefährdungen (Degradation von Quellbächen und Kalktuffquellen, Trockenfallen von Gewässern, Verluste bei Frühjahrswanderung) in seinem Lebensraum ausgesetzt ist. Zudem ist die Art durch eine sich ausbreitende Pilzerkrankung (Chytridpilz, „Bsal“) hoch bedroht, die aktuell im Mai 2020 überraschend erstmals in Bayern nachgewiesen wurde!

Daher hat das Landesamt für Umwelt (LfU) den Landesverband für Amphibien- und Reptilienschutz in Bayern e.V. (LARS), den Bund Naturschutz Bayern (BN) und den LBV beauftragt, den Bestand des Feuersalamanders zu erfassen und das Ausmaß des Pilzbefalls zu erfassen. Ziel ist es, rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen, um Vorkommen des Feuersalamanders in Bayern zu schützen.

Hierfür sollen in den nächsten drei Jahren (2021-2024) 200 Meter lange Abschnitte an fünf ausgewählten Bächen 3-4 Mal pro Jahr nach Larven des Feuersalamanders abgesucht werden. Weiters sollen jährlich Abstriche von bis zu 30 erwachsenen Feuersalamandern genommen werden, um diese auf Pilzbefall zu untersuchen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt oder sehen Sie öfters Feuersalamander auf Ihren Spaziergängen? Dann melden Sie sich bitte bei uns für weitere Details wie Sie bei diesem Projekt mithelfen können.