Amphibien sind Tiere, die an Land und im Wasser leben. Leider sind sie auch eine, der am stärksten bedrohten Tiergruppen in Bayern. Von den 20 in Bayern vorkommenden Arten stehen 14 (= 70%) auf der Roten Liste Bayerns. Es gibt verschiedene Gründe dafür, z.B.

  • die Bedrohung von v.a. Kaulquappen durch Fressfeinde, wie Fische; 
  • Lebensraumverlust durch Siedlungs- oder Straßenbau;
  • direkte Schädigung durch Pestizide, die in der konventionellen Landwirtschaft eingesetzt werden.

Lesen Sie hier was wir tun und wie auch Sie mithelfen können, um Amphibien zu schützen.

 

Gelbbauchunken im Steinbruch

Foto: LBV Zentrum Mensch und Natur

Die Gelbbauchunke Bombina variegata ist eigentlich ein typischer Auwaldbewohner. Zum Ablaichen bevorzugt sie Gewässer, die nur kurzfristig, z.B. aufgrund von Hochwasser, bestehen. Ihre Larvenentwicklung ist perfekt daran angepasst.

Kammolche am Pfahl

Foto: Dieter Renner

Der Kammmolch Triturus cristatus ist die größte in Bayern vorkommende Molchart. Leider ist sein Bestand stark gefährdet. Zur Fortpflanzung braucht er meist gut besonnte, mindestens 0,5 m tiefe Stillgewässer, mit geringem Fischbesatz.

Krötenwanderung

Foto: Ralph Sturm

Die Erdkröte Bufo bufo ist in fast ganz Europa verbreitet. Auf ihren Wanderungen zu Laichplätzen muss sie viele Straßen überqueren. Das kann ihr zum Verhängnis werden.